Duftstoffe

D. sind solche Riechstoffe, die vom Menschen als angenehm wahrgenommen werden.

Sie dienen daher zur Parfümierung von Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmitteln, Hygieneartikeln etc. sowie durch Geruchsüberdeckung zur Raumdesodorierung (Deodorantien) o.ä.
Häufig sollen D. die eher unangenehmen Eigengerüche von nichtparfümierten Produkten maskieren. D. können sowohl natürliche etherische Öle sein, als auch durch chemische Synthese gewonnen werden.

D. haben teilweise deutliche physiologische Wirkung, was in der sog. "Aromatherapie" positiv genutzt wird. Andererseits können sie auch giftig und allergisierend wirken. Bei den Kosmetika lösen D. die meisten Unverträglichkeitsreaktionen aus, noch mehr als Konservierungsstoffe. Weltweit teilt sich die Anwendung von D. und Aromastoffen wie folgt auf:

40% Kosmetika,
30% Lebensmittel,
20% Seifen und Waschmittel,
10% Haushaltsprodukte.

Autor: KATALYSE Institut

Duschbäder

Körperreinigungsmittel, die sich stark steigender Beliebtheit erfreuen (Zuwachs von 1988 auf 1989 um 22,7%) und in der Produktionsstatistik der Kosmetik-Industrie unter der Rubrik Badezusatzmittel mit 346 von 664 Mio DM inzwischen den ersten Rang einnehmen (1989).

Anders als herkömmliche Badezusätze, bei denen weniger die Reinigung als der Zusatznutzen Pflege und ein gewisser Luxusaspekt im Vordergrund stehen, sind D. in erster Linie Reinigungsprodukte und verdrängen zunehmend die klassischen Seifen, teilweise auch
Haarwaschmittel.

D. ähneln Shampoos in ihrer Zusammensetzung. So enthalten sie meist höhere Anteile an Syndets, insb. die gegen Wasserhärte toleranten, schaumstarken Fettalkoholethersulfate, rückfettende Substanzen, Verdickungsmittel sowie Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe in wäßriger Lösung.

Der pH-Wert wird mittels organischer Säuren oder Amine neutral bis schwach sauer eingestellt. Unter ökologischem und toxikologischem Gesichtspunkt sind u.a. von Interesse: die biologische Abbaubarkeit (Abbau) und Hautverträglichkeit der Tenside, mögliche Restmonomerengehalte (z.B. von Ethylenoxid) und herstellungsbedingte Verunreinigungen mit Dioxan, das Vorhandensein von bestimmten organischen Aminen, wegen der Gefahr der Nitrosaminbildung sowie Gehalte des abwasserbelastenden Komplexbildners EDTA.

Angesichts der Unverträglichkeitserscheinungen gegenüber Konservierungsstoffen, speziell bei vorgeschädigter Haut, bieten immer mehr Hersteller, vor allem aus dem Bereich der sogenannten Naturkosmetik, D. ohne Zusatz von Konservierungsstoffen im Sinne der Kosmetik-Verordnung an.

Autor: KATALYSE Institut

E605

Parathion

Autor: KATALYSE Institut

Drainasphalt

Bezeichnung für einen Straßenbelag aus offen-porigem Asphalt, der das Rollgeräusch (Air-pumping) vermindert und aufgrund seines hohen Hohlraumgehalts (bis 20%) zusätzlich Motor- und Rollgeräusche absorbiert.

Gegenüber herkömmlichen Asphaltbelägen (Hohlraumgehalt bis 6%) wird die größere Porösität über eine Änderung der Mineralstoffzusammensetzung erreicht. D. ist um bis zu 4 dB(A) leiser als Asphaltbeton- und bis zu 6 dB(A) leiser als Zementbetonfahrbahnen.

In Deutschland gibt es erst einige Erprobungsstrecken, an denen die Lärmminderung sowie das Umweltverhalten (Schadstoffanreicherung des Straßenoberflächenwassers, Einsatz von Streumitteln) untersucht wird.

Autor: KATALYSE Institut

Drei-Wege-Katalysator

Der D. wird heutzutage hauptsächlich zur Abgasreinigung von Kraftfahrzeugen (Schadstoffe aus Kfz) mit Ottomotoren verwendet.

Der D. mit Lambda-Regelung (geregelter D.) stellt das z.Z. wirkungsvollste Katalysatorsystem dar. Er wandelt Kohlenmonoxid zu Kohlendioxid, Stickoxide zu Stickstoff sowie Kohlenwasserstoffe zu Kohlendioxid und Wasser um. Dafür ist eine Regelung des Kraftstoff-Luft-Gemisches in einem engen Bereich um Lambda=1 (
Lambda-Sonde, Ottomotor) erforderlich. Der D. benötigt bleifreies Benzin, da er durch Bleianlagerungen seine Wirksamkeit verliert.

Ein D. ist wabenartig, mit feinen Kanälen aufgebaut, um eine große Oberfläche für das katalytische Material (Platin, Rhodium, Palladium) zu erreichen. Durch eine geeignete Wahl der Katalysatormaterialien kann eine unerwünschte Bildung von Ammoniak vermieden werden.

Der D. funktioniert nur eingeschränkt während der Aufwärmzeit bei Kaltstart und bei Fahrten mit hoher Geschwindigkeit (Überbrückung bei Vollast); technische Schwachpunkte liegen insb. in der Regelung. Zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit müssen in Zukunft auch Fahrzeuge mit geregelten D. zur Abgassonderuntersuchung.

Autor: KATALYSE Institut

Dioxan

(1,4-Dioxan) D. ist ein organisches Lösemittel der chemischen Formel C4H8O2, nicht zu verwechseln mit den sehr viel giftigeren (chlorierten) Dioxinen (s. Abb.).

D. ist mit Wasser und mit organischen Verbindungen mischbar. D. hat sich im Tierversuch bei höheren Konzentrationen im Trinkwasser als krebserzeugend erwiesen. Es steht im Verdacht, auch beim Menschen Krebs auszulösen oder zu fördern, daher die Einstufung in der MAK Liste III B. Der MAK-Wert beträgt 50 ml/m3 (ppm) entsprechend 180 mg/m3 in der Luft.

Die Dämpfe von D. verursachen in höheren Konzentrationen Schleimhautreizungen, die Reizwirkung von flüssigem D. auf die Haut ist gering. Es wirkt in hohen Konzentrationen depressiv auf das Zentralnervensystem und verursacht typische Nierenschäden. Ins Gerede gekommen ist D. 1986 durch sein Vorkommen in Shampoos und anderen Pflegemitteln.

D. ist in der Kosmetikverordnung in der Liste der verbotenen Stoffe aufgeführt. Es entsteht bei der Herstellung einiger Tenside, insb. der Fettalkoholsulfate, als unerwünschtes Nebenprodukt. Das Bundesgesundheitsamt hatte mit dem Industrieverband Körperpflege und Waschmittel eine Absprache getroffen, D.-Konzentrationen in Shampoos bis zu 500 ppm zu tolerieren. Die D.-Gehalte sind inzwischen durch andere Prozeßführung bei der Herstellung gesenkt worden.

Autor: KATALYSE Institut

DNS

Die D. (Desoxyribonukleinsäure, engl. DNA) ist aus zwei langen Molekülketten aufgebaut, die komplementär zueinander und spiralig miteinander verdreht sind und so die sog. Doppelhelix bilden.

Die gesamte genetische Information, die den Aufbau und die Funktionen jedes Lebewesens bestimmt, ist in der D. gespeichert. Die Speicherung erfolgt in Form bestimmter Anordnungen von 4 Einzelkomponenten, den Nukleotiden, die die Grundlage des genetischen Codes bilden.
Die D. trägt die einzelnen Gene, die funktionell abgegrenzte Bereiche darstellen und die Information zum Aufbau aller Proteine des Organismus liefern. Sie befindet sich als eine Art Steuerzentrale im Zellkern jeder Zelle. Bei der Zellteilung werden die D.-Moleküle identisch verdoppelt, was zur Weitergabe der Erbinformation auf die Folgegeneration unerlässlich ist.
Durch mutagene (Mutagenität) Chemikalien oder Strahlung werden in der Gentechnik gewollt, durch Umwelteinflüsse ungewollt Veränderungen (Mutationen) in der D. hervorgerufen.
Ribonukleinsäure, Mitose

Autor: KATALYSE Institut

Diethylenglykol

D. auch Diglykol genannt, ist eine farblose, viskose, hygroskopische und süßlich schmeckende Flüssigkeit.

Verwendung: Weichmacher für Zellglas, Feuchthaltemittel für Tabak, Kork, Papier etc., Lösungsmittel zur Textilfärbung- und -bedruckung, Bestandteil in Gefrierschutzmitteln und Hydraulikölen, Zwischenprodukt bei der Herstellung von Textilhilfsmitteln und Polyesterharzen.
In unzulässiger Weise wurde D. in der BRD und in Österreich verschiedenen Weinen beigemischt, um ein süßlicheres Bouquet vorzutäuschen.

Toxizität: D. ist bei Aufnahme durch den Mund sehr giftig. Die Dämpfe und die Flüssigkeit reizen die Augen, bei anhaltender Einwirkung auch die Haut.
Bislang wurde kein MAK-Wert für D. festgelegt!

Autor: KATALYSE Institut

Diethylether

Bekanntester Vertreter der Ether. Farblose, hochentzündliche, sehr leicht flüchtige Flüssigkeit mit charakteristischem Geruch; mit Luft explosives Gemisch, Selbstentzündung bei 185 Grad C.

Bei längerem Stehenlassen von D. an der Luft bilden sich unter Lichteinfall explosionsfähige Peroxide. Daher soll D. nur in luftdicht verschlossenen, braunen Flaschen aufbewahrt werden.
Verwendung: Lösemittel für Fette, Harze und Schießbaumwolle; als Weichmacher in Kunststoffen; als Ether pro narkosi Inhalationsnarkotikum; in Hoffmannstropfen (Mischung aus 3 Teilen Alkohol, 1 Teil D.).

Gesundheitsschädigende Wirkung: Stark betäubend, bei Einatmen größerer Mengen Reizungen der Bronchial-Schleimhäute; Hautschädigung durch Entfettung und Rißbildung möglich. Chronische Vergiftungen (Müdigkeit, Appetitverlust, Depression) und Ethersucht sind selten.

Vergiftungssymptome: Erregungszustände vor tiefer Narkose; D. wird nur in Kombination mit anderen Narkosemitteln angewendet, weil dadurch Dosierung und unangenehme Nachwirkungen (lange Abklingzeit, Erbrechen, Unruhe etc.) herabgesetzt sind. MAK-Wert: 400 ml/m3 (ppm) (entsprechend 1.200 mg/m3).

Autor: KATALYSE Institut

Diffusion

D. ist die selbständig verlaufende Vermischung von miteinander in Berührung stehenden Stoffen (z.B. Gase, Flüssigkeiten oder Lösungen) verschiedener Konzentration infolge ihrer Wärmebewegung.

Dadurch ist Stofftransport an einem Konzentrationsgefälle möglich, doch nur bis zum Konzentrationsausgleich. Beispiele: Aufnahme von Sauerstoff aus der Atemluft in das Blut oder der Stofftransport innerhalb einer Zelle.

Autor: KATALYSE Institut

Diffusionswiderstand

Widerstand, den der Baustoff dem Wasserdampf entgegensetzt, durch ihn hindurchzugehen.

Die Zahl mycro ist der Verhältnisfaktor, der angibt, wievielmal dichter ein Stoff ist als Luft. Je kleiner mycro, desto besser kann der Wasserdampf durchdringen. Mycro-Werte bis 10 zeigen sehr gute Diffusionswerte an, bei Werten von 50 bis 500 ist die Diffusionfähigkeit erheblich eingeschränkt.
Beispiele: Blähperlite (Perlite) ca. 1 mycro, Kokosfasern 1,4-2,5 mycro, Holzwolleleichtbauplatten 2-5 mycro, Polystyrol 20-300 mycro, Schaumglas ist praktisch dampfdicht.
Der D. von Baustoffen, die im Innenraum verwendet werden, ist wichtig für das Raumklima.

Autor: KATALYSE Institut

Dibromethan

(Ethylenbromid) Bromierter Kohlenwasserstoff. Kraftstoffzusatz zur Verhinderung von Bleiablagerungen im Motor (Bleitetraethyl);

Verwendung seit Benzinbleigesetz zurückgegangen, völliger Verzicht angestrebt; als Bestandteil von Pflanzenschutzmitteln und im Vorratsschutz in Deutschland verboten. Eigenschaften: starkgiftige, farblose Flüssigkeit mit knoblauchartigem Geruch (gefährlich bereits bei Wahrnehmung); stark haut- und schleimhautreizend (Augen, Atemwege).

Aufnahme durch Einatmen und über intakte Haut möglich. Bei Vergiftung Kopfschmerzen und Erbrechen; Leber- und Nierenschädigung, ab 1.000 ppm tödlich. Mutagene und karzinogene Eigenschaften im Tierversuch eindeutig festgestellt, beim Menschen wahrscheinlich (MAK-Wert-Liste, III A2). Steht im Verdacht, bei Männern Sterilität hervorzurufen. Es kann keine gesundheitlich unbedenkliche Konzentration angegeben werden.

Autor: KATALYSE Institut

Dichlofluanid

Pentachlor-Ersatzstoff, der als Fungizid zur Konservierung von Lacken oder als Holzschutzmittel zur Imprägnierung von Hölzern im Außenbereich verwendet wird.

Eine relativ geringe orale Toxizität hat zu einem leichtfertigen Umgang geführt. Auftretende Sensibilisierungen signalisieren jedoch eine hohe inhalative Toxizität, die um den Faktor 80 über der oralen liegt.

Daher werden heute Innenraumrichtwerte gefordert, die unter 50 ng/m3 Raumluft liegen. Da in Innenräumen auf die Verwendung von Holzschutzmittelwirkstoffen verzichtet werden sollte, ist ein Qualitätsziel "nicht nachweisbar" durchaus erreichbar.

Autor: KATALYSE Institut

Dichlorethan

D. (auch Ethylenchlorid, Ethylendichlorid) ist eine ölige, farblose, brennbare und stark giftige Flüssigkeit. Produktionsmenge in der BRD: 1,5 Mio t (1990).

Verwendung: In Abbeizmitteln, als Zusatz in Antiklopfmitteln (Kraftstoffzusätze), als Lösungsmittel für Harze, Asphalte, in Bitumen(anstrichen); die Hauptmenge dient zur Herstellung von Vinylchlorid, dem Ausgangsstoff zur PVC-Produktion.

Gesundheitsschädigende Wirkung: hautreizend, narkotisierend, mutagen und karzinogen; starke Organschädigungen (Leber, Niere, Blut). Erhöhung der Frühgeburts- und Totgeburtenrate.

Vergiftungsgefahr durch Einatmen und Verschlucken (häufig Vergiftung durch verschluckte Hausmittel bei Kindern). Bei Vergiftungen unverzüglich Arzt oder Klinik aufsuchen!

Vergiftungssymptome: Kopfschmerzen, Übelkeit mit Erbrechen, blutige Durchfälle, Koliken, tiefe Narkose. Langzeitbelastung durch geringe Luftkonzentration an D. verursacht Depressionen und Magenbeschwerden mit Erbrechen (Chlorierte Kohlenwasserstoffe).

Autor: KATALYSE Institut

Dichlormethan

Stark giftiges, farbloses bis gelbliches, naphthalinähnlich riechendes Pulver

im Wasser unlöslicher, insektizid wirkender, chlorierter Naphthalinabkömmling (Polychlorierte Naphthaline), chemisch mit Endrin verwandt, Kontakt- und Fraßgift (als Saatbeizmittel gegen beißende Insekten im Rüben- und Kartoffelbau eingesetzt), im Boden sehr beständig (Persistenz), in vielen Ländern, z.B. Deutschland, USA wegen Rückstandsproblematik (chlorierte Kohlenwasserstoffe, Bioakkumulation, Nahrungskette) verboten.

Sehr schnelle Aufnahme durch Haut, Schleimhaut und über die Nahrung. Im Körper in unveränderter Form in Fettgewebe und Milch nachweisbar.

Autor: KATALYSE Institut

Dichlorphenoxyessigsäure

(2,4-D), Ester von D. wurden als Bestandteile von Entlaubungsmitteln (z.B. Agent Orange) im Vietnamkrieg eingesetzt.

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Dichlorpropan

(Propylenchlorid), farblose, leicht bewegliche, süßlich riechende, brennbare Flüssigkeit.

Als Lösemittel bei Bitumen, Asphalt, Teer zur Herstellung von Straßenbelägen und Bautenschutzmittel (Dachpappen u.a.), in öllöslichen Kunstharzen, Kunststoffen und Fleckentfernungsmitteln. Wird aufgrund nachweislich krebserregender Eigenschaften anderer chlorierter Kohlenwasserstoffe vermehrt verwendet. In Verbindung mit Dichlorpropen Pestizid gegen Fadenwürmer (beschränktes Anwendungsverbot). Gesundheitsschädigende Wirkung: augen- und schleimhautreizend, im Tierversuch Lebernekrosen, MAK-Wert: 75 ml/m3 (ppm) (entsprechend 350 mg/m3).

Autor: KATALYSE Institut

Dibenzodioxin

Eigentlich Dibenzo-p-dioxin, das Grundgerüst der polyhalogenierten Dioxine.

Autor: KATALYSE Institut

DESONOX-Verfahren

Neues Verfahren zur kombinierten
Entschwefelung und Entstickung von
Rauchgasen aus
Kohlekraftwerken.

In nur einem Katalysatorturm sind beide Vefahrensschritte untergebracht. Im Beisein eines üblichen SCR-Katalysators auf Titandioxid-Basis werden die im Rauchgas enthaltenen Stickoxide unter Zugabe von Ammoniak in Wasser und Stickstoff gespalten (
Rauchgasentstickungsanlage). Anschließend oxidiert das Schwefeldioxid mit dem Restsauerstoff im Rauchgas zu Schwefeltrioxid unter Mithilfe eines Vanadiumpentoxid-Katalysators. Beim Abkühlen verbinden sich Wasser und Schwefeltrioxid zu Schwefelsäure, die in der Anlage auf über 70% konzentriert wird und damit von der chemischen Industrie eingesetzt werden kann. Mit D. können rund 90% der Stickoxide und etwa 94% des Schwefeldioxids aus den Rauchgasen entfernt werden. Bei den Stadtwerken Münster ist seit 1990 die welterste Demonstrationsanlage des D. erfolgreich in Betrieb.

Rauchgasentschwefelungsanlage

Autor: KATALYSE Institut

Destruenten

(Zersetzer) Innerhalb einer Nahrungskette werden die abgestorbenen, organischen Rückstände der Produzenten (autotrophe Pflanzen, z.B. Laubstreu) und Konsumenten wie Pflanzenfresser (z.B. Tierleichen) durch die D. zu anorganischen Stoffen abgebaut und damit wieder den Stoffkreisläufen zugeführt (Nahrungskettenschluß).
Dabei zersetzen und zerkleinern zuerst Abfallfresser (Saprovore) wie z.B. Würmer und Milben die organische Substanz, die danach hauptsächlich von Bakterien und Pilzen mineralisiert wird (Mineralisierung). siehe Bodenorganismen

Autor: KATALYSE Institut