E. gibt das Verhältnis eines bestimmten Schadstoffs zu einer bestimmten Ausgangsgröße an.
In der Verbrennungstechnik wird der E. üblicherweise als Masse Schadstoff pro Masse eingesetzten Brennstoffs angegeben.
(Emission)
Autor: KATALYSE Institut
E. gibt das Verhältnis eines bestimmten Schadstoffs zu einer bestimmten Ausgangsgröße an.
In der Verbrennungstechnik wird der E. üblicherweise als Masse Schadstoff pro Masse eingesetzten Brennstoffs angegeben.
(Emission)
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Toxine
Autor: KATALYSE Institut
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Sammelbezeichnung für Grundstoffe, aus denen sich alle chemischen Stoffe (Chemikalien) zusammensetzen, oder Grundkörper, von denen eine Wirkung ausgeht.
Beispiele für E.: chemische E., galvanische E. (Galvanik), Brenn-E. (Kernkraftwerk), Photo-E. (Solarzellen).
Autor: KATALYSE Institut
D. besteht hauptsächlich aus gereinigtem Ruß. Weitere Bestandteile sind Harze und Mineralöle als Lösemittel.
Nach dem Druckvorgang verdampfen die Lösemittel und zurück bleibt der in Harz gebundene, praktisch nur aus Kohlenstoff bestehende Ruß. Von D., die mit den Händen z.B. beim Zeitunglesen abgerieben wird, geht praktisch keine Gefährdung aus.
Obwohl D. keine PCB mehr enthalten dürfen, sind D. und andere Druckfarben nicht generell unbedenklich. Druckerfarben können Schwermetalle (Metalle), z.B. Blei, enthalten. Bei einer Verbrennung von bedrucktem Papier werden z.T. giftige Stoffe freigesetzt (Papierbriketts).
Autor: KATALYSE Institut
D. ist die selbständig verlaufende Vermischung von miteinander in Berührung stehenden Stoffen (z.B. Gase, Flüssigkeiten oder Lösungen) verschiedener Konzentration infolge ihrer Wärmebewegung.
Dadurch ist Stofftransport an einem Konzentrationsgefälle möglich, doch nur bis zum Konzentrationsausgleich. Beispiele: Aufnahme von Sauerstoff aus der Atemluft in das Blut oder der Stofftransport innerhalb einer Zelle.
Autor: KATALYSE Institut
Widerstand, den der Baustoff dem Wasserdampf entgegensetzt, durch ihn hindurchzugehen.
Die Zahl mycro ist der Verhältnisfaktor, der angibt, wievielmal dichter ein Stoff ist als Luft. Je kleiner mycro, desto besser kann der Wasserdampf durchdringen. Mycro-Werte bis 10 zeigen sehr gute Diffusionswerte an, bei Werten von 50 bis 500 ist die Diffusionfähigkeit erheblich eingeschränkt.
Beispiele: Blähperlite (Perlite) ca. 1 mycro, Kokosfasern 1,4-2,5 mycro, Holzwolleleichtbauplatten 2-5 mycro, Polystyrol 20-300 mycro, Schaumglas ist praktisch dampfdicht.
Der D. von Baustoffen, die im Innenraum verwendet werden, ist wichtig für das Raumklima.
Autor: KATALYSE Institut
Neues Verfahren zur kombinierten
Entschwefelung und Entstickung von
Rauchgasen aus
Kohlekraftwerken.
In nur einem Katalysatorturm sind beide Vefahrensschritte untergebracht. Im Beisein eines üblichen SCR-Katalysators auf Titandioxid-Basis werden die im Rauchgas enthaltenen Stickoxide unter Zugabe von Ammoniak in Wasser und Stickstoff gespalten (
Rauchgasentstickungsanlage). Anschließend oxidiert das Schwefeldioxid mit dem Restsauerstoff im Rauchgas zu Schwefeltrioxid unter Mithilfe eines Vanadiumpentoxid-Katalysators. Beim Abkühlen verbinden sich Wasser und Schwefeltrioxid zu Schwefelsäure, die in der Anlage auf über 70% konzentriert wird und damit von der chemischen Industrie eingesetzt werden kann. Mit D. können rund 90% der Stickoxide und etwa 94% des Schwefeldioxids aus den Rauchgasen entfernt werden. Bei den Stadtwerken Münster ist seit 1990 die welterste Demonstrationsanlage des D. erfolgreich in Betrieb.
Rauchgasentschwefelungsanlage
Autor: KATALYSE Institut
(Zersetzer) Innerhalb einer Nahrungskette werden die abgestorbenen, organischen Rückstände der Produzenten (autotrophe Pflanzen, z.B. Laubstreu) und Konsumenten wie Pflanzenfresser (z.B. Tierleichen) durch die D. zu anorganischen Stoffen abgebaut und damit wieder den Stoffkreisläufen zugeführt (Nahrungskettenschluß).
Dabei zersetzen und zerkleinern zuerst Abfallfresser (Saprovore) wie z.B. Würmer und Milben die organische Substanz, die danach hauptsächlich von Bakterien und Pilzen mineralisiert wird (Mineralisierung). siehe Bodenorganismen
Autor: KATALYSE Institut
Organische Rückstände von abgestorbenen Pflanzen und Tieren, die durch Destruenten, zunächst durch Abfallfresser (Würmer, Milben), dann durch Mineralisierer (Bakterien, Pilze) zu anorganischen Stoffen abgebaut werden.
So gelangen im Organismus gebundene Substanzen wieder in den Stoffkreislauf zurück. Beim Abbau des D. wird von den Destruenten Sauerstoff verbraucht (Sauerstoffzehrung). Eine Überlastung von Gewässern mit organischen, abbaubaren Stoffen führt wegen des dabei entstehenden Sauerstoffmangels zur Fäulnisbildung und zum sog. Umkippen (Eutrophierung).
Abbau, Humus
Autor: KATALYSE Institut
Bezeichnung für Mittel, die Gerüche verhindern, überdecken oder entfernen sollen.
In der Technik werden in geruchsträchtigen Produktionsbereichen (Fischfabriken, Röstereien, Fettschmelzen, Papierherstellung, Gießereien etc.) physikalische, chemische oder biotechnologische Verfahren eingesetzt. So kann beispielsweise mittels Adsorption (an
Aktivkohle, Kaolin o.ä.), durch oxidative Zersetzung mit Hypochlorit, Chlorkalk, (
Chlorbleiche), Peroxiden (Sauerstoffbleiche) und Ozon oder mikrobiellen Abbau in Biowäschern,
Biofiltern oder Bioreaktoren die Geruchsbelästigung verringert werden.
Bei der Desodorierung von Räumen, insbesondere Toiletten, (s.a. WC-Beckensteine), werden meist geruchsüberdeckende Duftstoffe eingesetzt.
Die bekannteste Anwendung von D. ist im Bereich der Kosmetik gegen unangenehme Körpergerüche gerichtet. Da diese durch
bakterielle Zersetzung des an sich geruchlosen Schweißes entstehen, ist der Einsatz keimhemmender Substanzen ein häufig realisiertes Wirkprinzip von D. in der Körperpflege. Hierzu werden z.B. Konservierungsstoffe eingesetzt, soweit diese laut Kosmetik-Verordnung zugelassen sind. Auch Alkohole, in vielen D.-Formulierungen als Lösemittel enthalten, wirken im gleichen Sinne. Oft finden etherische Öle Einsatz in D., zu deren geruchsüberdeckenden Effekt häufig noch eine antimikrobielle Wirkung kommt.
Infolge häufiger Unverträglichkeitsreaktionen auf D. versucht man heute mit möglichst milden Deowirkstoffen zu arbeiten, deren Eingriff in die natürliche Hautflora nur gering ausfällt. So ist das früher weit verbreitete, hochwirksame Triclosan (ein mit
Dioxinen und Furanen verunreinigtes Chlorphenol-Derivat) durch Substanzen wie das auch natürlich vorkommende Farnesol verdrängt worden. Letzterer Wirkstoff hemmt ganz spezifisch nur die schweißzersetzenden grampositiven
Bakterien (Staphylokokken und Corynebakterien).
Ein ganz anderer Weg der Desodorierung wird mit den Antitranspirantien eingeschlagen. Diese unterdrücken die Schweißabsonderung selbst, und zwar um bis zu 50%. Wirkstoffe sind Aluminiumsalze, die in ihrer einfachsten Form in jüngster Zeit zunehmend als sogenannte Deo-Kristalle aus massivem Alaun angeboten werden. In modernen D. kombiniert man häufig keimhemmende Deo-Wirkstoffe und Antitranspirantien.
D. werden in den verschiedensten Darreichungsformen produziert. Beherrschten noch 1988 die Aerosole (Spraydosen) den Markt, so sind heute nicht zuletzt infolge der
Treibgas-Diskussion Pumpzerstäuber, aber auch die Roller auf dem Vormarsch (Marktanteile ca. 20 bzw. 24% gegenüber nur noch 45% Sprays Ende 1990).
Autor: KATALYSE Institut
1) Vergällung, ungenießbar machen; D.-Mittel: Vergällungsmittel (z.B. Ethanol); 2) Eiweißstoffe chemisch oder physikalisch irreversibel verändern.
Autor: KATALYSE Institut
Neben der eigentlichen militärischen Bezeichnung für einen bestimmten Typ von Atomsprengkörper (Atomwaffen), wird der Begriff Bombe umgangssprachlich auch allgemein für zivil genutzte Quellen gebraucht, die das Radionuklid Cobalt-60 (Co-60) enthalten.
Co-60 zerfällt mit einer Halbwertszeit von 5,3 Jahren unter Emission von Beta- und Gammastrahlung. Co-60 wird künstlich hergestellt durch Einwirkung von Neutronenstrahlung auf das natürlich vorkommende Cobalt-Nuklid Co-59.
Autor: KATALYSE Institut
Verminderung oder Verlust des grünen Blattfarbstoffes Chlorophyll.
Es bilden sich grüngelbe, manchmal rötliche Flecken auf der Blattoberfläche. Neben Klimaeinflüssen, Mineralstoffmangel u.a. Faktoren können auch Schadstoffe C. verursachen (Waldsterben). Diese sind jedoch unspezifisch und lassen erst in Verbindung mit charakteristischen Nekrosen Rückschlüsse zu.
Blattnekrosen, Mikroklima.
Autor: KATALYSE Institut
Die DNS, die das Erbgut (Genom) bildet, ist auf eine bestimmte Anzahl von Untereinheiten - die C. - verteilt.
Die Anzahl der C. variiert bei den unterschiedlichen Organismen-Arten und ist ein artspezifisches Merkmal. Der Mensch besitzt 23 C.-Paare, damit also 46 C. im doppelten (diploiden) Satz.
Ein C. höherer Organismen wird von einem vielfach aufspiralisierten DNS-Doppelhelix-Faden und eingebetteten Histonen gebildet und wird nur während der Zellteilung (Mitose) in aufspiralisierter Form mikroskopisch sichtbar. Die C. sind das wichtigste Element im Zellkern. Auf den C. sind die Gene linear angeordnet. C. haben vier Funktionen:
1. Speicherung der genetischen Information,
2. Fähigkeit der identischen Verdopplung der genetischen Information bei der Zellteilung (Mitose),
3. Übertragung der genetischen Information von DNS auf RNA (Ribonukleinsäure),
4. Verteilung der genetischen Information bei geschlechtlicher Fortpflanzung
Da alle höheren Organismen i.d.R. durch Verschmelzung von Eizelle und Samen entstehen, ist ihr C.-Satz doppelt (diploid). Beim Menschen ist das in der befruchteten Eizelle und in allen anderen Körperzellen mit Ausnahme der Geschlechts-C. des Mannes der Fall. Der Bildung von Samen- und Eizelle geht die meiotische Teilung voraus, bei der der doppelte (diploide) C.-Satz zum einfachen (haploiden) reduziert wird. Daher haben Eizelle und Samen einen einfachen (haploiden) C.-Satz. V.a. bei Pflanzen treten höhere Zahlen an C.-Sätzen auf. Bei der Pflanze Aronstab (Arum maculatum) z.B. ist der C.-Satz 24.576fach.
Autor: KATALYSE Institut
C. werden allgemein in folgende Gruppen eingeteilt: Atmungsgifte, Binärkampfstoffe, Entlaubungsmittel, Hautkampfstoffe, Lungenkampfstoffe, Nervenkampfstoffe, Reizstoffe.
{b1l}Daneben existieren noch Psychokampfstoffe, wie z.B. Lysergsäurediäthylamid (LSD), die zu Verwirrung und Handlungsunfähigkeit führen und somit ideale Sabotagegifte darstellen.
Geschichte: Bereits im Altertum und Mittelalter machten Menschen von der giftigen Wirkung bestimmter Stoffe Gebrauch. Die rasante Entwicklung der chemischen Industrie im 19. Jh. führte dazu, daß eine große Anzahl von chemischen Verbindungen produziert wurde, die wegen ihrer Giftigkeit als C. geeignet erschienen. 1907 sprach man zwar in der Haager Landkriegsordnung (HLO) ein Verbot der Anwendung C. aus, aber am 22.4.1915 wurde von deutscher Seite an der Westfront mit Chlor erstmals ein C. eingesetzt; die nach ihrer farblichen Kennung bezeichnete Giftgasmunition (Blau-, Gelb-, Grün-, Weißkreuz) forderte auf beiden Seiten etwa 100.000 Tote und 1,2 Mio Verletzte.
Obwohl das Genfer Giftgasprotokoll von 1925 erneut den Einsatz C. untersagte, wurde weiter und intensiver als vorher an der Entwicklung neuer Kampfstofftypen geforscht. Aus dieser Zeit stammen die Nervenkampfstoffe Tabun, Sarin und Soman. Im Zweiten Weltkrieg wurden C. in Asien von japanischer Seite eingesetzt, in deutschen Gaskammern brachte man mit dem Atmungsgift
Zyklon B Mio von Menschen um. Im anschließenden "Kalten Krieg" setzte bei den C. wie auch bei atomaren Waffen ein Wettrüsten ein. Eine neue Variante der chemischen Kriegsführung demonstrierten die USA mit dem Einsatz von Entlaubungsmitteln im Vietnamkrieg. Den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung setzt die Produktion von Binärkampfstoffen.
Seit 1925 sind über 30 Kriege dokumentiert, in denen C. eingesetzt wurden. Am Beispiel der beiden Golfkriege wurde deutlich, daß die C. als "
Atombombe des armen Mannes" in Zukunft vor allem in Ländern der sog. "Dritten Welt" stärkere Bedeutung erlangen werden. Es ist zu bezweifeln, ob internationale Anstrengungen zur endgültigen Ächtung C. erfolgreich sein werden.
Die Beseitigung von C. ist technisch zwar in Form einer Hochtemperaturverbrennung möglich, doch ist das Betreiben einer solchen Anlage mit einem hohen Sicherheitsrisiko verbunden, vom Transport der Kampfstoffe ganz zu schweigen. Die in der BRD einzige Anlage zur C.-Entsorgung in Munster (GEKA = Gesellschaft des Bundes zur Entsorgung chemischer Kampfstoffe und Rüstungs-Altlasten mbH) ist auf Jahre hin ausgelastet. Die Kosten für die Entsorgung werden auf mindestens das dreifache der Produktionskosten geschätzt.
Lit.: D.Wöhrle, D.Meisner: Die zunehmende Verbreitung eines Massenvernichtungsmittels; in Nachrichten aus Chemie, Technik und Laboratorium, 1989
Autor: KATALYSE Institut
Ferien und Freizeit werden u.a. beim Camping zugebracht. Die dabei verwendeten C. sind mit Glühstrümpfen ausgestattet, die zur Erzeugung einer hohen Leuchtkraft im Mittel 330 Milligramm Thoriumoxid enthalten.
Dies entspricht einer Gesamtaktivität von etwa 1.300 Becquerel. Natürlich vorkommendes Thorium besteht fast ausschließlich aus dem Isotop Thorium-232, das als Anfangsglied der Thorium-Zerfallsreihe mit einer Halbwertszeit von 13,9 Milliarden Jahren unter Aussendung von Alpha-Strahlen zerfällt. Während der ersten Stunde der Brennzeit werden vermehrt Radionuklide aus der Thorium-Zerfallsreihe an die Umgebung abgegeben, weshalb speziell während dieser Zeit für eine gute Lüftung gesorgt werden sollte.
Die Glühstrümpfe enthalten zur Erzeugung einer hohen Leuchtkraft radioaktives Thoriumoxid. Nach dem Einbrennen sind diese Glühstrümpfe sehr brüchig und zerfallen beim Auswechseln leicht zu Staub.
Eine Untersuchung über die radiologischen Risiken für den Camper wurde 1985 bei der Sektion Strahlenschutz des Berner Bundesamtes für Gesundheitswesen in der Schweiz durchgeführt.
Autor: KATALYSE Institut
Karbolineum
Autor: KATALYSE Institut
Abkürzung für Brennstoff aus Müll, siehe Stichwort.
Autor: KATALYSE Institut
Bleistifte bestehen aus Holz und einer B.-Mine.
Das Holz kann mit einem Überzug (Lackierung) versehen sein, für dessen Gehalt an Schwermetallen die Grenzwerte der EN 71 gelten (auch für die B.-Mine). Die B.-Mine besteht im wesentlichen aus Graphit und Ton. Der Tongehalt schwankt zwischen ca. 25% bei den weichsten und ca. 70% bei den härtesten B. Nach dem Brennen der Graphitminen bei über 1.000 GradC werden Fett- oder Wachsgemische in etwa 20 Gew.-% zugesetzt, um die Gleit- und Haftfähigkeit auf dem Papier zu erhöhen
Autor: KATALYSE Institut
Silikose
Autor: KATALYSE Institut
Sauerstoffbleiche
Autor: KATALYSE Institut
U. sind ein umweltpolitisches Instrument, das umweltbelastende Aktivitäten verteuert.
Dadurch soll zum sparsamen Umgang mit Umweltgütern anregen (Ressourcen, Boden, Wasser, Luft usw.) und die Finanzierung staatlicher Sanierungs- und Umweltschutzvorhaben ermöglichen.
Man unterscheidet zwischen Emissionsabgaben (Abwasserabgabe, CO2-Steuer usw.), Technologie- und Produktabgaben.
Durch U. sollen Substitionsprozesse ausgelöst werden. Hierdurch verringern sich mit zunehmenden Erfolg der U. die staatlichen Einnahmen der Maßnahme. Im besten Fall laufen die Einnahmen gegen Null.
Autor: KATALYSE Institut
S. ist im Immissionschutzrecht ein fest definierter Begriff. Ein S. gemäß der Störfallverordnung liegt dann vor, wenn der S. folgende Bedingungen erfüllt:
Mit dieser sehr engen Definition wird nur ein Bruchteil der insgesamt auftretenden S. erfaßt. In der Öffentlichkeit werden S. der chemischen Industrie als das größte Risiko wahrgenommen. Dies ist v.a. durch die großen S. der 70er und 80 er Jahre (Seveso, Bhopal, Chemieunfall in Basel, Böhringer...) zurückzuführen. Der Seveso-S. hat entscheidend zur heutigen Störfallverordnung und zur Durchführung von Sicherheitsanalysen in der chemischen Industrie geführt.
Autor: KATALYSE Institut
1989 wurde für DIN eine »Koordinierungsstelle Umweltschutz« eingerichtet, die sämtliche neu erlassenen Normen daraufhin überprüfen soll, ob Aspekte des Umweltschutzes ausreichend berücksichtigt werden. Die Möglichkeiten der Einflußnahme auf die Erstellung von Normen sind jedoch gering. Die Interessenvertreter von Industrie, staatlichen Stellen u.a. Organisationen sind in der Überzahl.
Die Bedeutung von Normen ist stark angestiegen, da im Rahmen des europäischen Binnenmarktes gesetzliche Regelungen nur noch Rahmen-Regelungen enthalten und konkrete technische Details in europäischen Normen festgelegt werden. Ebenso gewinnen europäische Normen (CEN) langsam an wachsender Bedeutung.
So werden Umweltschutzaspekte bei Bauprodukten nicht in der Bauprodukten-Richtlinie der EU geregelt, sondern in den entsprechenden Normen der europäischen Normungsorganisationen CEN/CENLEG.
Dort haben Umwelt- und Verbraucherinteressen jedoch kaum Mitentscheidungsbefugnis, ihnen wird nur ein Beobachterstatus eingeräumt. so finden in den europäischen Normen (EN) Umweltaspekte nur wenig Berücksichtigung
Eco-label
Autor: KATALYSE Institut
