Kohle

Rohe Braun-K. hat einen im Vergleich zu Stein-K. wesentlich höheren Wassergehalt (bis zu 60% im Vergleich zu bis zu 5%) und einen auf das Trockengewicht bezogen niedrigeren Heizwert. Im vereinten Deutschland decken 1990 Braun-K. 21,7% und Stein-K. 15,6% des Primärenergieverbrauchs (Energie). In den neuen Bundesländern beherrscht die Braun-K. mit einem Anteil von knapp 70% den Primärenergiemarkt. Die BRD besitzt große Energiereserven an K..
Umweltbelastungen durch Nutzung der K. treten auf bei der Förderung: Störung des Wasserhaushalts, Landschaftszerstörung, Bodenabsenkungen (Braun-, Steinkohle), und infolge von Schadstoffemissionen bei Weiterverarbeitung (Kokerei) und v.a. bei der Verbrennung; wichtigste Schadstoffe: Schwefeldioxid, Stickoxide, Staub und Kohlendioxid.
K. enthält im Vergleich zu Erdöl und

Holz viel Schwefel. Techniken zur Minderung des Schwefeldioxid-Ausstoßes: Brennstoffentschwefelung, Wirbelschichtfeuerung, Rauchgasentschwefelungsanlage.

Autor: KATALYSE Institut

Kochsalz

Natriumchlorid

Autor: KATALYSE Institut

Klon

Population genetisch identischer Zellen, die durch Zellteilung aus einer Zelle entstanden ist und daher identisches Erbgut besitzen.

Autor: KATALYSE Institut

Klonen

(Klonieren) Herstellen genetisch identischer Nachkommen oder DNS-Fragmente von einem Individuum.

Dies kann bei Organismen durch einfache Zellteilung geschehen oder mit Hilfe gentechnischer Methoden (Gentechnologie). In der Tier- und Pflanzenzucht werden die Zellen eines Embryos in einem Stadium, in dem die Zellen noch nicht differenziert sind, d.h. noch keine spezifische Funktionen übernehmen.

Autor: KATALYSE Institut

Knopfzellen

Besondere, meist sehr kleine Bauform von Batterien.

Sie finden daher in Hörgeräten, Taschenrechnern, Uhren, kleinen Radios usw. Anwendung. Es gibt verschiedene K., die auf unterschiedlichen elektro-chemischen Prinzipien basieren. Häufige Typen sind: Quecksilberoxid-, Silberoxid-, Zink-Luft-, Alkali-Mangan-, Lithium-Batterien und auch Nickel-Cadmium-Akkus. K., die einen hohen Prozentsatz giftiger Metalle enthalten, sind mit dem ISO-Symbol 7000/1135 gekennzeichnet und müssen dem Handel oder einer Sammelstelle nach Gebrauch zurückgegeben werden (Batterie-Entsorgung).
K. sind unbedingt von Kleinkindern fernzuhalten, da sie wegen ihrer Größe leicht verschluckt werden können. Sollte eine K. dennoch verschluckt werden, auf keinen Fall warten bis sie über den Darm ausgeschieden wird. Sofort versuchen sie durch Erbrechen aus dem Körper zu entfernen und auf jeden Fall einen Arzt benachrichtigen.

Autor: KATALYSE Institut

Kleidung

Die Materialien, die zur Herstellung von K. verwendet werden, können aus natürlichen Rohstoffen (Wolle,Baumwolle, Seide, Leinen etc.) oder aus synthetischen Rohstoffen (Polyamid, Polyacryl etc.) sein.
Um die K. pflegeleicht, "farbecht", knitterfrei u.ä. zu machen, werden Textilhilfsmittel eingesetzt (z.B.Formaldehyd). In Westdeutschland werden zur Textilveredelung jährlich 100.000 t Hilfsmittel und 12.000 t Farbstoffe eingesetzt.
Leder-K.: Pentachlorphenol; GoretexR: Polytetrafluorethylen
Textilindustrie, Lein

Autor: KATALYSE Institut

Klebstoff

Zur Herstellung von Klebstoffen werden überwiegend Rohstoffe verwendet, die kostengünstig produziert werden können. Daher werden in der Klebstoffindustrie meist synthetische Polymere eingesetzt.

Die Palette einsetzbaren Polymere ist breit und macht Verklebungen fast aller Materialien möglich.

Je nach Art und Zusammensetzung werden K. unterschieden:

  • Leim, Leimlösungen
  • Dispersionsklebstoffe (z.B. PONAL)
  • Lösemittelklebstoffe (z.B. UHU)
  • Kontaktklebstoffe (z.B. PATEX)
  • Haftklebstoffe (z.B. Klebebänder, TESAFILM)
  • Reaktionsharzklebstoffe
    - Polykondensationsharze (auf Formaldehydbasis)
    - Einkomponentenkleber
    - Zweikomponentenkleber (z.B. UHU-PLUS)
  • Schmelzklebstoffe

Neben den verwendeten Basisgrundstoffen, welche auch für das Haftvermögen und die Eigenfestigkeit von entscheidender Bedeutung sind, werden in Klebstoffen verschiedene Hilfsstoffe wie z.B. Weichmacher, Füllstoffe oder Konservierungsstoffeeingesetzt. Die Hauptrohstoffe bestehen v.a. aus natürlichen oder synthetischen Hochpolymeren. Sie geben dem Klebstoff die nötige Eigenfestigkeit und besitzen sie in der Regel eine bereits ausreichende Haftungseigenschaft, welche jedoch bei Bedarf durch Zusatz von Harzen oder speziellen Haftvermittlern verbessert werden kann.

Durch Zusatz von Hilfsstoffen können die Grundeigenschaften der Klebstoffe optimiert bzw. erweiterte Produkteigenschaften eingestellt werden.
Lösemittelbasierte Klebsysteme können durch Freisetzung erheblicher Mengen an z.T. gesundheitsschädlichen Stoffen zu nachhaltigen Störungen bei beruflich exponierten Personen (z.B. Fliesenlegern) führen. Aber auch fertig verklebte bzw. verleimte Produkte können unter ungünstigen raumklimatischen Bedingungen (erhöhte Raumtemperatur, erhöhte Luftfeuchte, niedrige Luftwechselrate) auch über längere Zeiträume hinaus Emissionen von Lösemittelbestandteilen oder von Abspaltprodukten aus dem Klebstoff selbst freisetzen. Grundsätzlich ist daher von Produkten mit großflächigen Klebstoff- oder Leimanteilen abzuraten.

Der Problematik von Formaldehyd-Emissionen fällt ein besonderes Gewicht zu. Im Bereich der Herstellung von Holzwerkstoffplatten (Sperrhölzer, Tischlerplatten,Spanplatten) werden derzeit noch hauptsächlich Polykondensationsharze auf Formaldehydbasis angewendet. Prüfkammer-Untersuchungen derartiger Produkte zeigen teilweise hohe Formaldehyd-Emissionen, die in einigen Fällen sogar oberhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Emissionsklasse E 1 (< 0,1 ppm) lagen. Bei Verwendung von mit PF-Leimen hergestellten Plattenmaterialien konnten bei Untersuchungen bisher deutlich niedrigere bzw. keine Formaldehyd-Emissionen festgestellt werden.

 

Autor: KATALYSE Institut

Klagebefugnis in der EG

 

Richtlinien der EG richten sich an die Mitgliedstaaten und müssen von diesen fristgerecht in nationales Recht umgesetzt werden.
Eine Klagebefugnis gegen Mitgliedstaaten ist jedoch ausschließlich der Kommission der EG vorbehalten (Vertragsverletzungsverfahren). Ein Klagerecht für Verbände, juristische Personen oder natürliche Personen existiert noch nicht.
Betroffene Bürger haben drei Möglichkeiten, auf Klagen Einfluß zu nehmen:
1. Das Recht auf formale Beschwerde wegen Nichtumsetzung von EG-Recht bei der Kommission der EG,
2. das Petitionsrecht beim Europäischen Parlament und
3. das Recht auf Haftung im Fall von Schädigung durch einen Mitgliedstaat, der das EG-Recht nicht ordentlich umgesetzt hat. Vorgedruckte Beschwerdeformulare können bei der EG-Kommission angefordert werden. Die EG-Kommission ist verpflichtet, Beschwerden sorgsam nachzugehen.
Gentechnikgesetz

Autor: KATALYSE Institut

Klagebefugnis

Gemäß 42, Abs.2 der Verwaltungsgerichtsordnung ist eine verwaltungsgerichtliche Klage gegen einen Genehmigungsbescheid (Genehmigungsverfahren) nur zulässig, wenn der Kläger geltend macht, durch den Verwaltungsakt in seinen Rechten verletzt zu sein.

Das Geltendmachen einer Rechtsverletzung ist mehr als ein bloßes Behaupten. Die Behauptung darf nicht bloß formal aufgestellt werden, sondern muß substantiiert durch Darstellung von Tatsachen erfolgen: Für das Gericht muß eine Rechtsverletzung zumindest als möglich erscheinen.

Autor: KATALYSE Institut

Kieselrot

Handelsbezeichnung für einen Reststoff aus der Kupfergewinnung nach dem sog. Röstlaugenverfahren, der als Baustoff für Sportplatz- und Gehwegbeläge verwendet wurde.

Im Jahre 1990 wurden bei Untersuchungen von Spiel- und Sportplätzen durch die Bremer Umweltbehörde bei einigen Sportplätzen Gehalte an chlorierten Dioxinen und Furanen bis zu 100 Mycrog Toxizitätsequivalente (TE) pro kg Belag gefunden. 1992 wurden bei einem Meßprogramm des Bremer Senats in einem Abstand von 2 bis 25 m von K.-belasteten Flächen Dioxinbelastungen von bis zu 25 mycrog TE pro kg Boden gemessen. Zum Vergleich: Das Umweltbundesamtempfiehlt bei Belastungen von über 5 ng pro kg (das entspricht 5/1000 mycrog/kg), die landwirtschaftliche Nutzung einzuschränken und ab 100 ng/kg die Totalsanierung von Spielplätzen. Hohe Konzentrationen anderer chlor- und schwefelhaltiger organischer Verbindungen sowie von Schwermetallen wurden ebenfalls gefunden. Das verwendete K. stammte aus dem sauerländischen

Marsberg.
Dort wurde in der Zeit von 1938 bis 1945 aus einem heimischen, kupferarmen Erz nach dem Röstlaugenverfahren Kupfer gewonnen. Eine ortsansässige Tiefbaufirma hat bis zum Jahre 1968 etwa 400.000 t K. vermarktet, infolgedessen sind mehr als 1000 Sportplätze v.a. in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Bremen mit K. belegt.
Eine Studie des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums fand keine signifikant erhöhte Dioxinbelastung im Blut von Marsberger Bürgern oder in derMilch stillender Mütter aus
Marsberg. Allerdings waren die Bewohner hauptsächlich vor 1968 den Schadstoffen ausgesetzt, so daß sich unterschiedliche Belastungen mittlerweile ausgeglichen haben könnten.

Autor: KATALYSE Institut

Kfz

Auto , Lastkraftwagen , Verkehr

Autor: KATALYSE Institut

Kerosinschnellablass

K. ist eine bisher wenig bekannte Umweltverschmutzung, die durch ständig steigenden Flugverkehr an Bedeutung gewinnt. So sollen bereits 1989 allein am Flughafen Frankfurt/Main über 300.000 Liter Kerosin auf Landschaft, Äcker, Dächer, die Haut und Lunge des Menschen abgelassen worden sein.

Zu unterscheiden sind unmittelbare Notlagen, bei der der Luftfahrzeugführer sofort reagieren muss, um die Sicherheit der Passagiere nicht zu gefährden und solche, die es zulassen, dass der Treibstoffschnellablass erst nach Erreichen einer entsprechenden Mindestflughöhe von 5.000 Fuß über Grund durchgeführt wird. Im letzteren Fall weist die Flugsicherung im Wege von Flugverkehrskontrollfreigaben den Flugweg und die Flughöhe zu, es gibt jedoch keine festgelegten Zonen für den Treibstoffablass.

So hat z.B am 28. Dezember 1996 ein Airbus 30 bis 40 Tonnen Kerosin über den Landkreisen Daun und Bitburg abgelassen. Der Airbus war nach Angaben der Deutschen Flugsicherheit (DFS), Offenbach, auf dem Weg von Frankfurt/M. nach New York, musste wegen technischer Probleme zurückkehren und wieder in Frankfurt/M. landen. Aus Gründen der Sicherheit beim Landevorgang musste vor der Landung Flugtreibstoff abgelassen werden. Es gibt die Anweisung Kerosin nicht über Großstädten abzulassen. Als Ausweichgebiet wurde in diesem Fall die dünnbesiedelte Eifel gewählt.

Wissenschaftlich sei erwiesen, dass Kerosin, das in einer Höhe von 3.000 Metern abgelassen wird, keinerlei Gefährdung darstelle. Dabei wird eine Untersuchung des TÜV Rheinland von 1992 und die Studien des National Research Council in Kanada herangezogen.

Der TÜV Rheinland kommt zu dem Ergebnis, dass bei konservativer Abschätzung eine Summenkonzentration von maximal 0,2 mg/m3 entsteht und zu einer vernachlässigbaren Kontamination des Bodens führt. Es sei davon auszugehen, dass bei einer Mindesthöhe von 5.000 Fuß (1.500 m), normalen Wetterbedingungen und einer Verwirbelung aufgrund der hohen Geschwindigkeit keine nachweisfähigen Konzentrationen von Kerosin an der Erdoberfläche ankommen.

Das umwelt- und gesundheitsgefährdende Kerosin wird fein verteilt, eine schleichende Umweltverschmutzung über die bei Aufkonzentrierung der Rückstände durch mehrere Kerosinablässe in Flughafennähe jedoch aufgrund fehlender Untersuchungen nichts bekannt ist.

Autor: KATALYSE Institut

Keramische Fliesen

K. werden aus Ton, manchmal mit Schamotte, meistens industriell gefertigt und bei über 900 Grad C gebrannt.

Es gibt mehrere Arten von K., die sich in ihren Eigenschaften unterscheiden.

- Steingut- (aus weißem Ton) und Irdengut-Fliesen (aus rotem oder braunem Ton) sind unterhalb von 1000 Grad C gebrannt. Sie sind relativ porös und können viel Wasser aufnehmen. Zum Schutz vor Feuchtigkeit sind sie meist mit einer Glasur versehen. Sie sind nicht frostbeständig und mechanisch nicht stark belastbar, daher eignen sie sich nur für den Innenbereich. Steinzeug-Fliesen bestehen aus einem dichteren Ton, der bei über 1.000 Grad C gebrannt wurde. Hierbei erfolgt eine teilweise Verschmelzung des Tons, so daß sie auch ohne Glasur praktisch kein Wasser aufsaugen. Sie sind frostunempfindlich und auch mechanisch stärker belastbar (für Außenbereiche gut geeignet).

Unglasierte K. sind nicht so fußkalt wie die meisten glasierten, dafür aber schmutzempfindlicher. Wenige Fliesen - v.a. bei Verwendung von Rotschlamm - weisen eine hohe radioaktive Strahlung auf. Auch werden teilweise uranhaltige Glasuren verwendet. Nach den in der Strahlenschutzverordnung seit 1976 festgelegten und 1981 verschärften Grenzwerten dürfen Unterlasurbemalung maximal 2 mg/cm2 und Auflasurbemalung maximal 0,1 mg/cm2 Uran mit natürlichem Verhältnis der Isotope enthalten. Problematisch können moderneKlebstoffe für K. sein.

Radioaktive Baustoffe, terrestrische Strahlung

Lit.: KATALYSE u.a. (Hrsg.): Das ökologische Heimwerkerbuch. Reinbek 1985

Autor: KATALYSE Institut

Katalyse

Unter Katalyse versteht man die Beschleunigung einer chemischen Reaktion.

Durch die Verwendung von Katalysatoren kann die Aktivierungsenergie herabgesetzt und die Reaktionsgeschwindigkeit beschleunigt werden, ohne daß sich die eigentliche Reaktion dabei verändert.

Man unterscheidet homogene Katalyse (der Katalysator hat den gleichen Aggregatzustand wie die reagierenden Stoffe) und heterogene Katalyse (der Katalysator hat einen anderen Aggregatzustand als die reagierenden Stoffe). Die Katalyse hat in der Großchemie und in der Abgasbehandlung (Katalysator) eine bedeutende Funktion.

Autor: KATALYSE Institut

Karton

K. reicht, betrachtet man das Flächengewicht (150-600 g/m2), sowohl in den Bereich der Papiere als auch der Pappen hinein.

Man unterscheidet einlagigen und mehrlagigen K., wobei einlagiger K. sozusagen dickeres Papier ist. Mehrlagiger K. besteht aus rohstoffmäßig unterschiedlichen Lagen, die aufeinander gepreßt oder aber verklebt werden. Die K.-Qualität ist abhängig von der Auswahl der Rohstoffe (Zellstoff, Holzschliff, Altpapier) und der Hilfsstoffe (Leime, Farben).

Autor: KATALYSE Institut

Keramikindustrie

Die wichtigsten Emissionen der K. sind: Staub, Schwefeldioxid, Stickoxide,Chlorwasserstoff, und Fluoride (Fluor).

Bei der Herstellung von Porotonziegeln kann es zur Emission giftiger organischer Stoffe wie Benzol, Toluol und Styrolkommen. Ferner können in den Ofenabgasen Schwermetalle auftreten, die beim Brennprozeß freigesetzt werden.
Problematisch ist v.a. der Fluorgehalt der Abgase, der sich z.T. in Form von Pflanzenschäden in der Nähe vonZiegeleien bemerkbar macht. Eine Verminderung der Fluoremissionen um über 90% kann durch Trockensorptionsverfahren mit anschließender Staubabscheidung durchGewebefilter erreicht werden. Das gereinigte Abgas enthält dann weniger als 5 mgFluoride pro m3 Abgas. Dieser Wert wird von der TA Luft seit 1986 vorgeschrieben.

Autor: KATALYSE Institut

Keramik

K.-Geschirr, insb. buntes und farbiges aus dem Ausland, enthält manchmal Glasuren und Farbstoffe, die Blei oderCadmium enthalten.
Die Schwermetalle können v.a. durch saure Lebensmittel (Fruchtsaft, saure Gurken, Essig u.a.) in beträchtlichen Mengen herausgelöst werden und mit der Nahrung in den Organismus gelangen. Souvenir-K.-Geschirr aus dem Ausland sollte nicht für den täglichen Gebrauch verwendet werden. Überdurchschnittlich hohe Mengen Blei weist ausländische K. mit den Farben Grün, Gelb und tonfarbig (Braun) auf. Knallig Gelb-, Orange- oder Rottöne sind cadmiumverdächtig. Hohe Beanstandungsquoten durch die Untersuchungsämter weist K.-Geschirr aus folgenden Ländern bzw. Gegenden auf: Portugal, Griechenland, Naher und Ferner Osten, Spanien, Afrika, Amerika, Frankreich, Osteuropa, Italien.
In seltenen Fällen wurde bei keramischen Fliesen eine erhöhte Radioaktivität festgestellt.
Seit für Asbest Ersatzstoffe verwendet werden, vermehrt sich der Einsatz von keramischen Faserstoffen im Brandschutz. Die gesundheitsschädliche Wirkung ist jedoch in beiden Fällen vergleichbar. Das Risiko wird noch kontrovers diskutiert.

Autor: KATALYSE Institut

Keimdrüsendosis

Die K. (auch Gonadendosis) gibt im Zusammenhang mit Radioaktivität bzw. ionisierender Strahlung die Strahlendosis an, die die Keimzellen durch Bestrahlung erhalten haben.

Die Keimdrüsen, Eierstöcke bzw. Hoden, gehören zu den Organen, in denen sich die Zellen rasch teilen, sie sind daher besonders strahlungsempfindlich. Strahlenschäden in den Keimdrüsen können zu genetischen Veränderungen der Nachkommen führen (Genetische Strahlenschäden). Ausmaß der durchschnittlichen K.:
Strahlenbelastung

Autor: KATALYSE Institut

Kapillare Leitfähigkeit

Fähigkeit von Baustoffen, Wasser direkt aufzunehmen und weiterzuleiten.

Die K. hat ihren Ursprung im porigen Gefüge des Stoffes. Ein Kapillarsystem besteht aus einer Vielzahl von Poren und Kanälen, die miteinander verbunden sind und die Feuchtigkeit immer zur trockneren Seite weiterleiten. Durch Kapillarwirkung wird 10mal soviel Feuchtigkeit aus einem Baustoff abtransportiert wie durch Wasserdampfdiffusion (Diffusionswiderstand).
Bauphysik

Autor: KATALYSE Institut

Kapillaren

Allgemein: Röhrchen oder langgestreckte Hohlräume mit sehr kleinem Innendurchmesser (z.B. aus Glas zur Verwendung im Labor).

In der Biologie: die zwischen Arterien und Venen eingeschalteten, dem Stoffaustausch zwischen Blut und Gewebe dienenden außerordentlich dünnwandigen feinsten Blutgefäße. Feinste Zwischenräume im Erdboden halten das sog. Kapillarwasser in den oberen Bodenschichten fest. Dies ist die Hauptwasserquelle der Pflanzen. Die Länge der K. beträgt rund 1 mm, ihr Durchmesser 5-20 mycrom.

Autor: KATALYSE Institut

Kapselung

Eine Möglichkeit, Schall direkt an der Quelle an seiner Ausbreitung zu hindern, stellt die K. dar.
Hierbei werden schallemittierende Maschinen und Aggregate mit schalldämmendem Material (Schalldämmung) umgeben. Umschließt eine Kapsel größere Einheiten, so spricht man von Einhausung.

 

Je nach Ausführung der Kapsel können Pegelminderungen zwischen 3 bis 50 db erreicht werden. Da die zu kapselnden Aggregate meist Hitze entwickeln, müssen die erforderlichen Be- und Entlüftungsöffnungen mit geeigneten Schalldämpfern (Schalldämpfung) versehen werden oder mit einem anderen Medium z.B. Wasser gekühlt werden. Des weiteren kann die K. die Bediener- bzw. Wartungsfreundlichkeit beeinträchtigen. Allerdings gibt es für viele Bereiche ausgereifte Techniken zur K. So stellt die Kapselung von Pkw-Motoren kein Problem dar. Aufgrund eines mangelnden Lärmbewußtseins fehlt im allgemeinen die Bereitschaft, die höheren Kosten, die durch eine K. verursacht werden, zu tragen.
Eine Möglichkeit, Schall direkt an der Quelle an seiner Ausbreitung zu hindern, stellt die K. dar. Hierbei werden schallemittierende Maschinen und Aggregate mit schalldämmendem Material (Schalldämmung) umgeben. Umschließt eine Kapsel größere Einheiten, so spricht man von Einhausung.
Je nach Ausführung der Kapsel können Pegelminderungen zwischen 3 bis 50 db erreicht werden. Da die zu kapselnden Aggregate meist Hitze entwickeln, müssen die erforderlichen Be- und Entlüftungsöffnungen mit geeigneten Schalldämpfern (Schalldämpfung) versehen werden oder mit einem anderen Medium z.B. Wasser gekühlt werden. Des weiteren kann die K. die Bediener- bzw. Wartungsfreundlichkeit beeinträchtigen. Allerdings gibt es für viele Bereiche ausgereifte Techniken zur K. So stellt die Kapselung von Pkw-Motoren kein Problem dar. Aufgrund eines mangelnden Lärmbewußtseins fehlt im allgemeinen die Bereitschaft, die höheren Kosten, die durch eine K. verursacht werden, zu tragen.
Eine Möglichkeit, Schall direkt an der Quelle an seiner Ausbreitung zu hindern, stellt die K. dar. Hierbei werden schallemittierende Maschinen und Aggregate mit schalldämmendem Material (Schalldämmung) umgeben. Umschließt eine Kapsel größere Einheiten, so spricht man von Einhausung.
Je nach Ausführung der Kapsel können Pegelminderungen zwischen 3 bis 50 db erreicht werden. Da die zu kapselnden Aggregate meist Hitze entwickeln, müssen die erforderlichen Be- und Entlüftungsöffnungen mit geeigneten Schalldämpfern (Schalldämpfung) versehen werden oder mit einem anderen Medium z.B. Wasser gekühlt werden. Des weiteren kann die K. die Bediener- bzw. Wartungsfreundlichkeit beeinträchtigen. Allerdings gibt es für viele Bereiche ausgereifte Techniken zur K. So stellt die Kapselung von Pkw-Motoren kein Problem dar. Aufgrund eines mangelnden Lärmbewußtseins fehlt im allgemeinen die Bereitschaft, die höheren Kosten, die durch eine K. verursacht werden, zu tragen.
Eine Möglichkeit, Schall direkt an der Quelle an seiner Ausbreitung zu hindern, stellt die K. dar. Hierbei werden schallemittierende Maschinen und Aggregate mit schalldämmendem Material (Schalldämmung) umgeben. Umschließt eine Kapsel größere Einheiten, so spricht man von Einhausung.
Je nach Ausführung der Kapsel können Pegelminderungen zwischen 3 bis 50 db erreicht werden. Da die zu kapselnden Aggregate meist Hitze entwickeln, müssen die erforderlichen Be- und Entlüftungsöffnungen mit geeigneten Schalldämpfern (Schalldämpfung) versehen werden oder mit einem anderen Medium z.B. Wasser gekühlt werden. Des weiteren kann die K. die Bediener- bzw. Wartungsfreundlichkeit beeinträchtigen. Allerdings gibt es für viele Bereiche ausgereifte Techniken zur K. So stellt die Kapselung von Pkw-Motoren kein Problem dar. Aufgrund eines mangelnden Lärmbewußtseins fehlt im allgemeinen die Bereitschaft, die höheren Kosten, die durch eine K. verursacht werden, zu tragen.

Autor: KATALYSE Institut

Karbolineum

Aus Steinkohlenteer gewonnene braunrote, wasserunlösliche, teerartig riechende Flüssigkeit.
Enthält u.a. Phenole, cyclische Stickstoffverbindungen,

Anthrazen, Phenanthren und Naphthalin. Wegen seiner fäulnishemmenden und desinfizierenden Wirkung wurde K. als Holzschutzmittel und zur Schädlingsbekämpfung im Obstbau verwendet. K. ist stark hautreizend, karzinogen, die Dämpfe greifen die Atemwege an und wirken narkotisierend. Seit 1991 in der Teerölverbots-VO nicht mehr für die Verwendung zugelassen. Zur Entsorgung wurde dem K. früher verbotenerweise Altöl zugemischt.

Autor: KATALYSE Institut

Karbolsäure

Veraltete Bezeichnung für eine 10%ige wäßrige Phenol-Lösung.

Autor: KATALYSE Institut