Novel Food

engl. Bezeichnung für Neuartige Lebensmittel

Siehe auch: Gentechnologie.

 

Autor: KATALYSE Institut

No-effect-level

N. ist definiert als die höchste Dosis eines Stoffes, die auch bei andauernder Aufnahme keine erkennbaren und meßbaren Wirkungen (Schäden) hinterläßt.

In der Toxikologie wird mit N. auch die höchstmögliche, tägliche Menge einer Substanz bezeichnet, die weder nachteilige Wirkungen noch strukturelle Veränderungen auf die Versuchstiere ausübt. Tierversuche können nicht die für den Menschen tatsächliche Toxizität eines Stoffes widergeben, daher wird ein Sicherheitsfaktor von 10 bis 1000 (meist 100) angelegt, um den ADI-Wert (akzeptable tägliche Aufnahmemenge) für den Menschen für die betreffende Substanz zu ermitteln.

Autor: KATALYSE Institut

Nitrat

N.(chemisch NO3-) das Salz der Salpetersäure ist eine anorganische Stickstoffverbindung, die natürlicher Bestandteil des Bodens ist.

N. ist normalerweise nicht oder nur in geringen Konzentrationen im Grundwasser und in Gemüse vorhanden. Durch Eingriffe in den Stickstoffkreislauf, besonders den Einsatz von künstlichen Stickstoffdüngern, kommt es v.a. in landwirtschatlichen genutzten Regionen zu hohen N.-Gehalten in Boden, Grundwasser und Pflanzen.

Die Landwirtschaft ist durch Überdüngung und Massentierhaltung hauptsächlich für die hohen N.-Gehalte im Grundwasser verantwortlich. So werden in Westdeutschland durchschnittlich 190 kg Stickstoff, 90 kg Phosphat und 180 kg Kali pro Hektar und Jahr auf die Felder gebracht. In Gebieten mit Gülleausbringung kommen Stickstoffeinträge bis zu 400 kg Stickstoff pro Hektar und Jahr hinzu.

Zusätzlich verursachen Industrie und Kraftwerke durch Verbrennungsprozesse Stickoxid-(Nox)-Emissionen, die sich in hohen Stickstoffbelastungen von Luft und Regenwasser widerspiegeln. Auch der Straßenverkehr trägt einen erheblichen Anteil zum Stickstoffausstoss bei, der über den Luftpfad in den Boden eingetragen wird.

Im Grundwasser Deutschlands, insbesondere in Gebieten mit intensiver Landwirtschaft und Weinbau, finden sich heute N.-Konzentrationen von z.T. weit über 100 mg/Liter. N. aus abfließendem Dünger; sie sind die wichtigste Ursache für das vermehrte Algenwachstum (Eutophierung) in Binnengewässern und Meeren, insb. Nord- und Ostsee, Adria und Schwarzes Meer.

Die EG-Richtlinien empfehlen eine maximale N.-Konzentration von 25 mg/l für Trinkwasser. Der seit Oktober 1986 geltende EG-Grenzwert für N. im Trinkwasser liegt allerdings bei 50 mg/Liter. Bereits die Einhaltung dieses Grenzwertes stellt jedoch viele Wasserversorgungsunternehmen zunehmend vor Probleme. Die meisten Versorgungsunternehmen vermischen deshalb belastetes Wasser mit weniger belastetem Wasser, bis der Grenzwert unterschritten wird. Viele kleine Wasserwerke (Trinkwasseraufbereitung) mussten seit der Einführung des Grenzwertes schließen.

Der Mensch nimmt ca. 70 Prozent des N. durch Gemüse auf. Grenzwerte für N. (250 mg/kg) existieren nur für Kinderfertignahrung. Die Weltgesundheitsorganisation hat die Empfehlung ausgesprochen, eine Gesamt-N.-Aufnahme von 220 mg N./Tag nicht zu überschreiten. Einige stickstoffliebende Pflanzen reichern 1000 mg/kg N. und mehr an. Lediglich unverbindliche Richtwerte existieren, die hoch angesetzt wurden: Kopfsalat 3000 mg/kg, Spinat 2000 mg/kg, Rote Beete 3000 mg/kg, seit 1990 auch für Feldsalat 2500 mg/kg, Rettich 3000 mg/kg und Radieschen 3000 mg/kg.

N. selbst weist eine geringe Giftigkeit auf, dies hängt u.a. mit seiner schnellen Eliminierung durch die Nieren zusammen. Im menschlichen Organismus wird jedoch ein Teil des N. in Nitrit umgewandelt. Die Giftigkeit des Nitrits ist darauf zurückzuführen, daß es den Sauerstofftransport im Blut blockiert. Diese Erscheinung wird als Blausucht bezeichnet. Blausucht tritt bei Säuglingen bis zu einem Alter von sechs Monaten auf (Methämoglobinämie).

Aus Nitrit und sekundären und tertiären Aminen können sich Nitrosamine bilden. Einige Nitrosamine haben toxische Wirkung und zählen zu den potentesten Krebserregern. Zu hohe Nitratanteile im Trinkwasser können zu Kreislauferkrankungen und Krebs führen.

Autor: KATALYSE Institut

Nikotin

Hauptalkaloid der Tabakpflanze (Alkaloide); z.Z. rauchen ca. 70% der männlichen und 35% der weiblichen erwachsenen Erdbewohner.

Obwohl die gesundheitsschädigende Wirkung des Rauchens ein Ausmaß wie das der Infektionskrankheiten erreicht hat, steigt der Tabakkonsum pro Kopf weiter an. N. wird bei der Inhalation sehr rasch bis zu 95% über die Schleimhaut resorbiert. Ähnlich wie Acetylcholin wirkt N. erregend auf die Nervenzelle; diese Wirkung erschöpft sich nach einiger Zeit, und es tritt eine gegenläufige Wirkung ein. N. bewirkt die Verlangsamung der Herzfrequenz, Blutdrucksenkung, Anregung der Darmtätigkeit. Die Effekte sind individuell stark verschieden, wodurch eine therapeutische Anwendung unmöglich wird.

Die Verweilzeit des N. im Körper ist sehr kurz, was die hohe Rauchfrequenz der N.-Abhängigen erklärt. Die tödliche Dosis liegt bei 1 mg/kg Körpergewicht, die durch einen Teeaufguß von 4-6 Zigaretten erreicht wird.

Chronische Wirkungen sind: nervliche Labilität, Gefäßveränderungen (z.B. Arteriosklerose, "Raucherbein") und Blutdruckanstieg; weiterhin Magen-/Darmerkrankungen, Erhöhung des Grundumsatzes bzw. des Kalorienverbrauchs, Mißbildungen, Frühgeburten, Netzhautschäden. Besonders wichtige Wirkungen des Tabakrauchens sind Erkrankungen der Atemwege, Lungenkrebs, Mund- und Rachenkrebs und andere Krebs-Arten.

Siehe auch: Passivrauchen, Tabakrauch

 

Autor: KATALYSE Institut

Nickel

Chemisches Element der VIII. Nebengruppe, silberglänzendes, gut formbares, ferromagnetisches Metall.

Symbol Ni, Ordnungszahl 28, Schmelzpunkt 1.453 Grad C, Siedepunkt 2.732 Grad C, Dichte 8,9 g/cm3, silberglänzendes, gut formbares, ferromagnetisches Metall.
- MAK-Stoffliste III A 1 (eindeutig krebserregend gilt für atembaren Staub von N.-Metall und N.-Verbindungen)
- TRK 0,5 mg/m3 (Stäube und Rauche) bzw. 0,05 mg (für atembare Tröpfchen).

N. ist für lebende Organismen (Organismus) essentiell, für den Menschen wird eine tägliche Aufnahmemenge von 0,025 bis 0,075 mg empfohlen. Bei empfindlichen Personen kann eine Allergie durch Hautkontakt ausgelöst werden, z.B. durch N.-haltigem Schmuck und Textilien, die N.-haltige Reissverschlüse, Knöpfe usw. enthalten. Man schätzt, dass rund 20 Prozent der weiblichen Bevölkerung und zwischen 2 und 4 Prozent der männlichen Bevölkerung sensiblisiert sind.

Der Mensch nimmt Nickel hauptsächlich durch die Nahrung auf, Raucher haben mit dem im Zigarettenrauch enthaltenen Nickeltetracarbonyl eine zusätzliche N.-Belastung. Eine maßgebliche Zusatzbelastung mit N. kann durch die Verwendung von Stahlpfannen bei erstmaligen Gebrauch mit säurehaltigen Lebensmitteln entstehen, da N. dann aus der Legierung gelöst werden kann.

Die N.-Aufnahme von Kleinkindern bis 12 Monaten liegt zwischen 30 und 300 µg/Tag, was im Verhältnis zum geringern Körpergewicht eine hohe Belastung darstellt. Die Angaben zur N.-Aufnahme von Erwachsenen schwanken wischen 0,08 mg/Tag und 0,11 mg/Tag.

N. ist fruchtschädigend und erbgutverändernd bei inhalativer Aufnahme.
Der Grenzwert für Trinkwasser liegt seit 2003 bei 0,02 mg/Liter.

In der Erdkruste kommt N. zu ca. 0,015 Prozent vor. Man vermutet, dass sich im Erdinneren größere Mengen befinden, so schätzt man den Gesamtgehalt der Erde an N. auf ca. 3 Prozent. Für die technische Gewinnung sind v.a. die Erze Garnierit und Pentlandit von Bedeutung. Der N.-Gehalt der Gesamtvorräte von N.-Erzen wird auf 110 Mt geschätzt.

Ende der neunziger Jahre betrug die Weltproduktion an N. 600.000 bis 800.000 t. N. wird hauptsächlich als Bestandteil von mehr als 3.000 Legierungen mit Kupfer, Chrom, Eisen, Cobalt usw. wegen besonders guter Eigenschaften (physikalische Eigenschaften, Korrosions- und Hitzebeständigkeit) verwendet. Anwendung finden diese Legierungen z.B. als Münzen, Behälter und rostfreien Stahl z.B. für Küchengeräte. N. dient ferner als Elektrodenmaterial von Akkumulatoren und als Katalysator.

Autor: KATALYSE Institut

Neurodermitis

N. ist eine der häufigsten Hauterkrankungen.

Sie ist allergisch bedingt, verläuft chronisch und geht mit starkem Juckreiz einher. 60% der N.-Patienten sind familiär mit genetisch bedingten allergischen Erkrankungen belastet. Aufgrund der allergischen Disposition können natürliche oder künstliche Allergene aus der Umwelt die Überempfindlichkeitsreaktion vom Soforttyp hervorrufen.

Auslösend für N. sind v.a. Nahrungsmittel und Lebensmittelzusatzstoffe sowie Hausstaubmilben, Pollen, Tierhaare und Schimmelpilzsporen.

Siehe auch: Allergie

Autor: KATALYSE Institut

Nesselsucht

Siehe Nahrungsmittelallergie, Allergie.

Autor: KATALYSE Institut

Natürliche Strahlenbelastung

Die Menschheit ist von jeher einer Strahlenbelastung aus ihrer natürlichen Umwelt ausgesetzt. Diese hat mehrere Quellen: kosmische Strahlung, terrestrische Strahlung und inkorporierte Radionuklide.

Radioaktive natürliche Nuklide entstanden vor Urzeiten bei der Bildung der Erdmaterie und kommen wegen ihrer großen Halbwertszeit heute noch vor (primordialeRadionuklide) oder werden durch kosmische Strahlung in der Atmosphäre gebildet.

Die wichtigsten primordialen Radionuklide sind Kalium-40, Thorium-232 sowie Uran-234 und -238. Thorium und Uran zerfallen über Zerfallsketten in verschiedene Radionuklide, von denen insbesondere die radioaktiven Kerne Radon-220 und -222, Radium-224 und -226, Blei-210 und Polium-210 von Bedeutung sind. Die wichtigsten durch kosmische Strahlung ständig neu entstehenden Nuklide sind Kohlenstoff-14 (C-14) und Tritium.

Neben ihrer Herkunft lässt sich die natürliche
Strahlenbelastung nach der Art der Bestrahlung in äussere und innere Strahlenbelastung unterteilen. Unter äußerer Strahlenbelastung versteht man Strahlung, die von außen auf den Körper trifft. Dabei kann es sich um kosmische oder terrestrische Strahlung handeln. Die innere
Strahlenbelastung stammt von Radionukliden, die über Luft, Wasser und Nahrung in den Körper gelangt sind ( Inkorporation).

Die innere Belastung wird vor allem durch Kalium-40 und Polonium-210 verursacht. Manche Stoffe wie zum Beispiel C-14 oder Tritium verteilen sich gleichmäßig im Körper, andere reichern sich in bestimmten Organen an, zum Beispiel Radium, Blei und Polonium in der Knochensubstanz ( Anreicherung). Das Edelgas Radon, das auch aus Baumaterialien austritt, (radioaktive Baustoffe), sorgt für hohe Lungenbelastungen (Bronchialdosis von 10 mSv/Jahr) ( Radioaktivität und Strahlung, Masseinheiten), wodurch die Lunge das durch natürliche
Strahlenbelastung am stärksten belastete Organ ist.

Die durchschnittliche Höhe der natürlichen Strahlenbelastung kann nur abgeschätzt werden, da die kosmische und terrestrische Strahlung stark von der Höhe und der Bodenbeschaffenheit abhängt.

Strahlenbelastung, Strahlenschäden, ionisierende Strahlung.

Autor: KATALYSE Institut

Naturheilmittel

Medikamente, die von der Naturheilkunde eingesetzt werden, z.B. Zubereitungen aus Pflanzen oder Salzen.

N. unterliegen dem Arzneimittelgesetz und benötigen den Nachweis der Unbedenklichkeit für eine Marktzulassung. Ein naturwissenschaftlicher Nachweis für ihre Wirksamkeit ist nicht erforderlich, jedoch muss sich die Anwendung durch Erfahrungswerte begründen lassen. Krankenkassen erstatten N. nicht bzw. nur, wenn deren Anwendung ausdrücklich begründet ist. Daraus ergibt sich ein Wettbewerbsnachteil für N..

Siehe auch: GATT, Genbank, Artenschutz, Salzen

Autor: KATALYSE Institut

Naturheilkunde

N. arbeitet mit den Mitteln der Natur.

Im Gegensatz zur Schulmedizin erfolgt ihre Anwendung weniger aufgrund naturwissenschaftlich nachgewiesener Erkenntnisse, sondern sie basiert auf Erfahrungswissen. Die N. wird auch oft als sanfte Medizin bezeichnet, da die Eingriffe in den Körper nicht so drastisch sind.

Es wird vielmehr versucht, die körpereigene Krankheitsabwehr zu steigern. Methoden der N. sind z.B. die Phytomedizin, Akupunktur, Homöopathie, physikalische Verfahren wie Bäder, Massagen, Kälte- und Wärmeanwendungen.

Autor: KATALYSE Institut

Tafelwasser

Siehe Mineralwasser.

Autor: KATALYSE Institut

Süßstoffe

Synthetisch hergestellte organische Stoffe, die eine höhere Süßkraft als Zucker, aber keinen Nährwert besitzen.

Zu ihnen gehören z.B. Saccharin, Cyclamat und Aspartam. Sie sind als Süßungsmittel für Diabetiker und Kranke, die keinen Zucker essen dürfen, von großer Bedeutung. In den 70er Jahren waren Saccharin und Cyclamat in den Verdacht geraten, Krebs zu erzeugen, nachdem bei Tierversuchen mit hoher Dosierung Blasenkarzinome aufgetreten waren. Wie Studien daraufhin jedoch ergeben haben, sind S. bei üblichem Verbrauch unbedenklich. Eine Einschränkung gilt für Aspartam; Patienten mit der Stoffwechselerkrankung Phenylketonurie dürfen diesen S. nicht zu sich nehmen.

Von den S. unterschieden werden die Zuckeraustauschstoffe (Zuckeralkohole). Hierzu gehören z.B. Mannit, Sorbit, Xylit. Sie werden in der Mehrzahl aus Zucker oder aus Stärke hergestellt und sind im Gegensatz zu den S. kalorienhaltig. Der Genuß größerer Mengen an mit Zuckeraustauschstoffen gesüßten Lebensmitteln bewirkt Durchfall. Diese Zuckeraustauschstoffe werden z.T. vom Körper nicht verstoffwechselt und entziehen dann dem Darm das Wasser.

S. und Zuckeraustauschstoffe können von der Mundflora nicht vergoren werden. Wenn sie statt Zucker verwendet werden, tragen sie erheblich zur Kariesvorbeugung bei.

Siehe auch: Lebensmittelzusatzstoffe

Autor: KATALYSE Institut

Stählerne Kuh

Dosierapparate zur Abfüllung von Frischmilch in SB-Märkten. Der Kunde kauft einmalig eine Kunststoff- oder Glasflasche, die er auf Knopfdruck am Automaten selbst befüllt.

Auf Einweg-Milchverpackungen kann bei diesem System somit verzichtet und eine großes Volumen Abfall gespart werden. Bereits Ende der 70er wurden vereinzelt Versuche mit Milchabfüllgeräten unternommen, die jedoch aus hygienischen Gründen scheiterten, da die Milch vorzeitig sauer wurde.

Seit Anfang der 90er Jahre sind die hygienischen Mängel bei der Abfüllung behoben. Seither fand das Abfüllsystem bundesweite Verbreitung, verschwand aber nach einigen Jahren wieder, da der relativ hohe Personalaufwand in SB-Märkten nicht gewährleistet werden konnte und die Molkereien wieder verstärkt auf Schlauchbeutel und Pappkartons setzen.

Autor: KATALYSE Institut

Spülmittel

S. stellen die mengenmäßig bedeutendste Produktgruppe unter den Reinigungsmitteln dar.

Sie dienen zum Reinigen von Geschirr in Haushalt und Gewerbe. Es sind zwei Arten zu unterscheiden, nämlich Hand- und Maschinen-S., die völlig unterschiedlich aufgebaut und auch nicht austauschbar sind.

  • 1. Hand-S. sind im Vergleich zu Allzweckreinigern relativ konzentrierte Lösungen von Tensiden, welche vor allem Fett ablösen und in der Spülflotte stabilisieren sollen. Die eingesetzten Tensidkombinationen sind schaumstark und müssen entsprechend ihrem häufigen Gebrauch möglichst hautverträglich sein, bzw. es werden spezielle Hautschutzkomponenten zugesetzt. Schließlich soll ein guter Klartrocknungseffekt vorliegen.

    Wichtigster Bestandteil sind die härtetoleranten Fettalkoholethersulfate. Daneben finden als anionische Tenside Alkansulfonate, lineare Alkylbenzolsulfonate und Fettalkoholsulfate Einsatz. Bei den Lösemitteln handelt es sich v.a. um niedere Alkohole (z.B. Ethanol). Unter Umständen ist zur Einstellung der Viskosität noch Natriumchlorid (Kochsalz) enthalten.

    Unter humantoxikologischen Aspekten ist neben der dermatologischen Verträglichkeit auch von Bedeutung, inwieweit die auftrocknenden Tensidreste und deren mögliche Aufnahme im Organismus beim Gebrauch handgespülten Geschirrs ein Risiko darstellen. Letzteres wird angesichts einer Aufnahme an Tensiden auf diesem Weg in der Größenordnung von 0,1 g pro Jahr als vernachlässigbar angesehen.

    Insgesamt gehören moderne Hand-S. auf Basis schnell und vollständig abbaubarer Tenside zu den weniger umweltbelastenden Reinigungsmitteln. Ein Großteil der Säuberungsleistung beim Handspülen ist mechanischer Art und daher der Einsatz an Chemie gering.

  • 2. Maschinen-S. enthalten im Gegensatz dazu nur wenig oder gar keine Tenside. Die intensive Flottenbewegung der Spülmaschine verlangt extrem schaumarme Tenside. Diese Eigenschaft mit ausreichender biologischer Abbaubarkeit (Abbau) zu verbinden, war lange Zeit ein großes Problem.

    Basis von Maschinen-S. sind dagegen Bleichmittel (z.B. Aktivchlorspender oder Perborat) und Gerüststoffe (z.B. Phosphat, Metasilikat oder Soda). Die Produkte reagieren meist stark alkalisch (pH-Wert über 12) und wirken dadurch ätzend auf der Haut. Maschinen-S. sind trotz der heftigen Diskussion um das Phosphat der letzte große Einsatzbereich für diesen umweltbelastenden Stoff in Reinigungsmitteln.

    Die Substitution durch weniger problematische Phosphatersatzstoffe ist zwar prinzipiell möglich, aber schwieriger als bei Waschmitteln. Auf jeden Fall muß bei phosphatfreien Maschinen-S. die Regenerierung des in der Geschirrspülmaschine integrierten Ionenaustauschers sorgfältig vorgenommen werden, weil es andernfalls zur Bildung von Belägen auf dem Spülgut kommen kann.

    Maschinen-S. werden meist als Pulver, aber auch in flüssiger Form angeboten. Sie sind im Gegensatz zu den Hand-S. aufgrund ihres Phosphat- und Chlorgehaltes stark umweltbelastend. Hinzu kommt, daß beim Maschinenspülen ein zusätzliches Produkt, nämlich der Klarspüler, notwendig wird. Wenn schon das Maschinenspülen nicht vermeidbar ist, sollten phosphatfreie Produkte mit Sauerstoffbleiche eingesetzt werden, wie sie Alternativproduzenten schon seit Jahren anbieten.

    Vor kurzem brachten auch die großen Markenhersteller phosphat- und chlorfreie Maschinen-S. auf den Markt, in denen als Gerüststoffe Citrat, Polycarboxylate und weniger alkalische Silikate Einsatz finden. Üblicherweise arbeitet dieser neue Produkttyp zusätzlich mit Enzymen.

Siehe auch: Reinigungsmittel

Autor: KATALYSE Institut

Spülmaschine

S. belasten die Umwelt durch Stromverbrauch (Kraftwerk), Trinkwasserverbrauch, Reinigungsmittel und Salzeintrag.

Strom- und Wasserverbrauch von S. konnten in den letzten 10 Jahren um ca. 40% reduziert werden. Die meisten modernen S. verbrauchen weniger Energie und Wasser als das manuelle Spülen im Spülbecken. Verbrauchswerte der sparsamsten S.: 1,4 kWh Strom und 20 l Wasser für das tägliche Geschirr eines Vierpersonenhaushalts. Nur wer sehr sparsam mit der Hand abwäscht erreicht ebenfalls diese Werte. Neue Techniken wie z.B. das Recyclingverfahren, bei dem bereits benutztes Wasser gespeichert und erneut genutzt wird, werden den Wasserverbrauch weiter senken.

Der Energieverbrauch kann zusätzlich verringert werden, indem man warmes Wasser von der Zentral-Heizung (Warmwasserbereitung) oder von Sonnenkollektoren einspeist, was bei den meisten modernen S. möglich ist. Für viele Modelle gibt es für schwach verschmutztes Geschirr Sparprogramme.

Trotz aller Fortschritte gehören S. zu den Haushaltsgeräten mit dem höchsten Energieverbrauch. Durch die Wahl eines sparsamen Modells können beachtliche Mengen Energie, Wasser und Kosten eingespart werden (Haushaltsgeräte).
Im Vergleich zum Handspülen werden in S. aggressivere Reinigungsmittel eingesetzt, die die Umwelt belasten (Spülmittel).

S. sind auf die Zugabe von Salz angewiesen. Bei hartem Wasser werden pro Durchlauf 20-30 g Salz verbraucht. Auf diesem Wege gelangen in Westdeutschland pro Jahr 30.000-40.000 t Salz ins Abwasser.

Autor: KATALYSE Institut

Speisesalz

Siehe Natriumchlorid.

Autor: KATALYSE Institut

Sorbit

Auch Sorbitol genannt, Kohlenhydrat, Stoff aus der Gruppe der Zucker.

Zwischenprodukt einer Umwandlung von Fruktose in Glukose im Organismus. Anwendung: Süßstoff für Diabetiker. S. ist wasseranziehend. Deswegen wird es als pharmazeutischer Hilfsstoff eingesetzt und in Kosmetika verwendet, um die Haut geschmeidig zu halten

Autor: KATALYSE Institut

Sorbinsäure

S. kommt in Ebereschenbeeren (Vogelbeeren), Kirschen und Pflaumen vor und ist gegen sehr viele Schimmmelpilze, Hefen und bestimmte Bakterien wirksam.

Ihre physiologische Unbedenklichkeit wurde nachgewiesen. Daher wird sie als Konservierungsstoff für Lebensmittel, z.B. Schnittbrot, verwendet. S. wirkt im schwach sauren Bereich am besten. Sie steht chemisch den Fettsäuren nahe und wird wie diese im Körper abgebaut. Derivate der S. werden in der Kunststoff- und Lackindustrie als Zusatz zur Erzielung trockener Öle verwendet.

Siehe auch: Lebensmittelzusatzstoffe

Lit.: KATALYSE e.V. (Hrsg.): Was wir alles schlucken, Reinbek 1985

Autor: KATALYSE Institut

Setting-Ansatz

Der Setting-Ansatz ist ein anwendungsorientierter, von der WHO unterstützter Ansatz der Verhältnisprävention, der in den aktuellen WHO Gesundheitszielen für Europa Niederschlag gefunden hat (WHO 1988, 1989).

Er zielt auf die Veränderung des Alltags durch niederschwellige systemische Interventionen in konkreten Lebenswelten wie Schule, Betrieb oder Stadtteil, die alle Beteiligten einbeziehen. Grundlegende Philosophie der Setting-Intervention ist, dass die Zielgruppen als aktiv Handelnde Kompetenzen (Life Skills) zur Wahrnehmung ihrer eigenen gesundheitsbezogenen Interessen erwerben (Empowerment) und nicht Empfänger von gesundheitsförderlichen Botschaften und Angeboten sind. Grundlegende Elemente des Settings-Ansatzes sind Entwicklung von Life Skills, Partizipation und Strukturentwicklung. „Settings sind Organisationen, die eine durch ihre Struktur und Aufgabe anerkannte soziale Einheit darstellen“ (Baric, Conrad 2000, S. 18). Es handelt sich also um relativ dauerhafte Sozialzusammenhänge, von denen wichtige Impulse für Gesundheit (Gesundheitsbelastungen, Gesundheitsressourcen) ausgehen. (vgl. Rosenbrock 2004 S. 155 - 159)

Quellen und weiterführende Literatur:

  • Baric, Leo, Conrad, Günther (2000): Gesundheitsförderung in Settings. Konzept, Methodik und Rechenschaftspflichtigkeit zur praktischen Anwendung des Setting-Ansatzes der Gesundheitsförderung. Gamburg.
  • Rosenbrock, Rolf et al. (2004): Primärprävention im Kontext sozialer Ungleichheit - Wissenschaftliche Gutachten zum BKK-Programm "Mehr Gesundheit für alle". BKK, Bremerhaven
  • WHO (1998): Gesundheit21: Eine Einführung zum Rahmenkonzept „Gesundheit für alle“ für die Europäische Region der WHO (Europäische Schriftenreihe „Gesundheit für alle“; Nr. 5) 1.Gesundheit für alle 2.Gesundheitspolitik 3.Prioritäten im Gesundheitswesen 4.Regionalplanung 5.Europa WHO, Kopenhagen I.Serie ISBN 92 890 7348 9 (NLM Klassifikation: WA 540 GA1) ISSN 1012-7372 http://www.euro.who.int/document/EHFA5-G.pdf
  • WHO (1999): Gesundheit21: Das Rahmenkonzept “Gesundheit für alle” für die Europäische Region der WHO, Europäische Schriftenreihe „Gesundheit für alle“ Nr.6, WHO, Kopenhagen

Autor: KATALYSE Institut

Sekundäre Pflanzenstoffe

Mit sekundären Pflanzenstoffen wird eine Gruppe von 60 000 bis 100 000 Substanzen bezeichnet, die von Pflanzen als Farbstoffe, Wachstumsregulatoren, Abwehrstoffe gegen Schädlinge und Krankheiten sowie Aroma- und Duftstoffe gebildet werden. Beispiele sind Phytosterole, Saponine, Glucosinolate, Polyphenole und Protease- Inhibitoren.

Beim Menschen haben sekundäre Pflanzenstoffe eine pharmakologische Wirkung. Sie wirken beispielsweise gegen Krebs, Infektionen durch Viren und Bakterien, hemmen die Entstehung von giftigen Stoffwechselprodukten, regen das Immunsystem an, verhindern Blutgerinnsel und fördern die Verdauung. Mit einer gemischten Kost werden täglich etwa 1,5 Gramm aufgenommen. Der heutige Wissensstand lässt jedoch keine Angaben darüber zu, welche Tageszufuhr an sekundären Pflanzenstoffen für eine Gesundheitsprophylaxe notwendig ist. Die Wirkungen können heute vielfach erst ansatzweise bestimmten Substanzen zugeordnet werden; hier bedarf es weiterer Forschung.

Quellen:
DER BROCKHAUS: Ernährung. Mannheim 2001.
HAHN, A., STRÖHLE,A., WOLTERS, M.: Ernährung. Stuttgart 2005.
Die Homepage www.ernaehrung.de
WDR Fernsehsendung Quarks&co.

Autor: KATALYSE Institut

Salmonellosen

Durch Salmonellen (gramnegative Bakterien) ausgelöste Infektionskrankheiten mit Brechdurchfällen, hervorgerufen durch Genuss verdorbener Lebensmittel, insbesondere infizierten Fleisches.

Jährlich erkranken in Westdeutschland ca. 65.000 Menschen an Salmonellen. Die Infektionskrankheit wird Salmonellose genannt. Besonders gefährdet sind Risikogruppen und Menschen mit wenig Magensäure, Kinder, Schwangere, Kranke und Alte. Ein besonderes Risiko besteht auch in der Gemeinschaftsverpflegung.

Insgesamt werden etwa 2000 Varianten von Salmonellen unterschieden, welche zur Familie der Enterobacteriaceae gehören. Sie bilden keine Sporen, sondern Enterotoxine. Salmonellen sind sehr resistent gegenüber Umwelteinflüssen.
Unterschieden werden Lebensmittelvergiftungen durch Salmonellen der Enteritisgruppe und die durch Salmonellen der Typhus- bzw. Paratyphusgruppe ausgelösten hochinfektiösen Formen Typhus abdominalis und Paratyphus. Paratyphus führt zu Immunität, etwa 2 bis 5 Prozent der Infizierten werden Dauerausscheider. Diese dürfen nicht im Bereich der Lebensmittelherstellung und –verarbeitung arbeiten.

Die Krankheit kann bereits ein bis drei Stunden nach Aufnahme der Erreger ausbrechen. Sie dauert meist nicht länger als fünf bis sieben Tage. Bedingt durch Brechdurchfälle kommt es zu einem hohen Verlust an Flüssigkeit und Mineralstoffen; nur falls diese nicht ausreichend ersetzt werden, wird die Krankheit lebensbedrohlich.

Die häufigste Ursache für Salmonellose ist mangelnde Hygiene bei der Zubereitung und Verarbeitung oder eine unsachgemäße Lagerung leicht verderblicher Nahrungsmittel.

Die häufigste Übertragung erfolgt vor allem über verunreinigtes Trinkwasser. Da Salmonellose erst bei längerem Erhitzen abgetötet werden, stellen besonders Speisen, die mit rohen Eiern oder Fleisch zubereitet werden eine Infektionsgefahr dar.

Wichtige Maßnahmen zur Vorbeugung sind:

- beim Einkauf auf Verbrauchsdatum achten
- Kühlkette darf nicht unterbrochen werden
- Küchengeräte müssen gründlich gereinigt werden
- nur frische, rohe Eier verwenden
- Tiefgefrorenes im Kühlschrank auftauen lassen
- Tauwasser immer weggießen
- Aufgussgetränke mit kochendem Wasser aufgießen
- Empfindliche Lebensmittel immer kühl lagern
- allgemeine Küchenhygiene beachten
- leicht verderbliche Lebensmittel getrennt voneinander aufbewahren

Quellen:
DER BROCKHAUS: Ernährung. Mannheim 2001.
FRIES, R.: Fleischhygiene und Lebensmitteluntersuchung. Stuttgart 1992.
KRÄMER, J.: Lebensmittel – Mikrobiologie. Stuttgart 1992.
PICHARDT, K.: Hygieneschulung Lebensmittel. Heidelberg 1998.

Siehe auch: Lebensmittelvergiftung, Bakterien

Autor: KATALYSE Institut

Saccharin

Siehe Süßstoffe.

Autor: KATALYSE Institut

Saatgutbehandlung

S. soll verhindern, daß ausgebrachtes Saatgut von Krankheitserregern, Pilzen und "Schädlingen" befallen bzw. von Vögeln oder Kleintieren gefressen wird (Vergällungsmittel) und stellt einen Schutz gegen Frühinfektionen dar.

Zu unterscheiden sind physikalische und chemische Beiz- und Entseuchungsverfahren und gentechnische Saatgutbehnadlung. Nach Einführung systemischer Fungizide spielen die physikalischen Verfahren (z.B. Heißwasserbeizung) nur noch eine untergeordnete Rolle bzw. werden noch im ökologischen Landbau eingesetzt. Dabei ist die physikalische S. mit niederenergetischen Elektronen ein sehr effektives und nachhaltiges Verfahren und hinterläßt im Gegensatz zur chemischen S. keine Rückstände.

Chemische Beizung
Die Beizung von Saatgut ist die sparsamste und umweltschonendste Methode, um Saatkorn und Keimling vor pilzlichen Erregern zu schützen.
Optimale Beizung besteht in einer exakten, der Zulassung entsprechenden und gleichmäßigen Verteilung des Mittels auf die Saatkörner. Um dies zu erreichen, muss - neben einer guten Rohware - gewährleistet sein, dass in den Beizstellen die Förderwege für Saatgut ausgelegt und bei Sortenwechsel gereinigt werden. Die Reinigungsanlage sollte bei Gerste mit einem Entgranner ausgerüstet sein. Die notwendige gute Sortierung des Korns erfordert ein Sortiment an gründlich gereinigten Sieben in allen erforderlichen Größen.

Die Beizanlagen sind einer regelmäßigen Überprüfung und Wartung zu unterziehen. Vor allem darf es nicht zu Staub und Abrieb kommen, die das Beizmittel binden und zu Verlusten auf dem Saatgut führen. Weiterhin muss gesichert sein, dass während des Beizvorganges ständig die genaue Abstimmung der Beizmittelmenge auf die Saatgutmenge überprüft wird. Positiv wirkt sich eine Verdünnung des Beizmittels aus, da das Korn durch Zugabe von Wasser besser umhüllt wird. Flüssigbeizen haben prinzipiell den Vorteil, dass sie besser am Saatkorn haften und keinen Staub entwickeln.

Physikalische Beizung
Für die Erzeugung und Erhaltung gesunden Saatgutes steht im ökologischen Landbau eine Reihe von Methoden zur Verfügung. Die Verwendung gesunden Saatgutes ist im ökologischen Landbau von besonderer Bedeutung. Lückenhafte Bestände als Folge schlechter Saatgutqualität können während der Vegetationszeit kaum ausgeglichen werden. Auch lassen sich Krankheiten, die ihren Ursprung am Saatgut haben, im Ökolandbau nicht durch die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln bekämpfen. Mit dem klassischen Verfahren der Heißwasserbehandlung können die wichtigsten Krankheiten sowohl im Getreide- als auch im Gemüsebau unter Kontrolle gehalten werden. Auch moderne Verfahren wie die Elektronenbeizung sind anwendbar. Forschungsbedarf besteht im Hinblick auf eine selektive Bekämpfung, die Optimierung der Verfahren in Abhängigkeit von der jeweiligen Wirt-Parasit-Kombination sowie die Entwicklung oder Anpassung der Verfahren für bisher nicht einbezogene oder schwer zu bekämpfende Schaderreger.

Gentechnische Saatgutbehandlung
Gentechnisch manipulierte Agrarprodukte werden in der Landwirtschaft eingesetzt, um den Zwang zu schaffen, Koppelprodukte zu kaufen. Dies ist bereits heute in der Landwirtschaft der Fall, wo bestimmtes gentechnisch manipuliertes Saatgut ganz bestimmte Pflanzenschutzmittel erfordert, damit die Ernten erfolgreich werden. Die landwirte geraten damit in die Abhängigkeit einiger wenigher großer Agrarchemieunternehmen. HybriTech Europe und Monsantos European Centre for Crop Research (ECCR) in Louvain-la-Neuve arbeiten beispielsweise an der qualitativen und quantitativen Verbesserung des Weizenertrages durch genetische und chemische Forschung. Krankheitsresistenzen, Züchtung von ertragreicheren Sorten und Hybriden sowie innovativer Saatgutschutz, soll es ermöglichen chemische Pflanzenschutzmittel in geringeren Mengen auszubringen.

Autor: KATALYSE Institut

Rinderseuche

Siehe Bovine Spongioforme Enzephalopathie.

Autor: KATALYSE Institut

Reinheitsgebot

Genaue Vorschrift für Herstellung und Zusammensetzung eines Nahrungsmittels.

Verbot, Imitationsprodukte herzustellen und zu vermarkten. Die deutschen R. für Milchprodukte, Fleischerzeugnisse und Bier brachte der Europäische Gerichtshof nacheinander zu Fall, da sie eine unzulässige Beschränkung des freien Warenverkehrs innerhalb der EG darstellten. 1990 hob die Bundesregierung das R. für Milch auf. Weitere deutsche R. werden mit der Verwirklichung des EG-Binnenmarkts 1993 fallen.

Autor: KATALYSE Institut