Klon

Population genetisch identischer Zellen, die durch Zellteilung aus einer Zelle entstanden ist und daher identisches Erbgut besitzen.

Autor: KATALYSE Institut

Klonen

(Klonieren) Herstellen genetisch identischer Nachkommen oder DNS-Fragmente von einem Individuum.

Dies kann bei Organismen durch einfache Zellteilung geschehen oder mit Hilfe gentechnischer Methoden (Gentechnologie). In der Tier- und Pflanzenzucht werden die Zellen eines Embryos in einem Stadium, in dem die Zellen noch nicht differenziert sind, d.h. noch keine spezifische Funktionen übernehmen.

Autor: KATALYSE Institut

Knopfzellen

Besondere, meist sehr kleine Bauform von Batterien.

Sie finden daher in Hörgeräten, Taschenrechnern, Uhren, kleinen Radios usw. Anwendung. Es gibt verschiedene K., die auf unterschiedlichen elektro-chemischen Prinzipien basieren. Häufige Typen sind: Quecksilberoxid-, Silberoxid-, Zink-Luft-, Alkali-Mangan-, Lithium-Batterien und auch Nickel-Cadmium-Akkus. K., die einen hohen Prozentsatz giftiger Metalle enthalten, sind mit dem ISO-Symbol 7000/1135 gekennzeichnet und müssen dem Handel oder einer Sammelstelle nach Gebrauch zurückgegeben werden (Batterie-Entsorgung).
K. sind unbedingt von Kleinkindern fernzuhalten, da sie wegen ihrer Größe leicht verschluckt werden können. Sollte eine K. dennoch verschluckt werden, auf keinen Fall warten bis sie über den Darm ausgeschieden wird. Sofort versuchen sie durch Erbrechen aus dem Körper zu entfernen und auf jeden Fall einen Arzt benachrichtigen.

Autor: KATALYSE Institut

Kleidung

Die Materialien, die zur Herstellung von K. verwendet werden, können aus natürlichen Rohstoffen (Wolle,Baumwolle, Seide, Leinen etc.) oder aus synthetischen Rohstoffen (Polyamid, Polyacryl etc.) sein.
Um die K. pflegeleicht, "farbecht", knitterfrei u.ä. zu machen, werden Textilhilfsmittel eingesetzt (z.B.Formaldehyd). In Westdeutschland werden zur Textilveredelung jährlich 100.000 t Hilfsmittel und 12.000 t Farbstoffe eingesetzt.
Leder-K.: Pentachlorphenol; GoretexR: Polytetrafluorethylen
Textilindustrie, Lein

Autor: KATALYSE Institut

Klagebefugnis in der EG

 

Richtlinien der EG richten sich an die Mitgliedstaaten und müssen von diesen fristgerecht in nationales Recht umgesetzt werden.
Eine Klagebefugnis gegen Mitgliedstaaten ist jedoch ausschließlich der Kommission der EG vorbehalten (Vertragsverletzungsverfahren). Ein Klagerecht für Verbände, juristische Personen oder natürliche Personen existiert noch nicht.
Betroffene Bürger haben drei Möglichkeiten, auf Klagen Einfluß zu nehmen:
1. Das Recht auf formale Beschwerde wegen Nichtumsetzung von EG-Recht bei der Kommission der EG,
2. das Petitionsrecht beim Europäischen Parlament und
3. das Recht auf Haftung im Fall von Schädigung durch einen Mitgliedstaat, der das EG-Recht nicht ordentlich umgesetzt hat. Vorgedruckte Beschwerdeformulare können bei der EG-Kommission angefordert werden. Die EG-Kommission ist verpflichtet, Beschwerden sorgsam nachzugehen.
Gentechnikgesetz

Autor: KATALYSE Institut

Klagebefugnis

Gemäß 42, Abs.2 der Verwaltungsgerichtsordnung ist eine verwaltungsgerichtliche Klage gegen einen Genehmigungsbescheid (Genehmigungsverfahren) nur zulässig, wenn der Kläger geltend macht, durch den Verwaltungsakt in seinen Rechten verletzt zu sein.

Das Geltendmachen einer Rechtsverletzung ist mehr als ein bloßes Behaupten. Die Behauptung darf nicht bloß formal aufgestellt werden, sondern muß substantiiert durch Darstellung von Tatsachen erfolgen: Für das Gericht muß eine Rechtsverletzung zumindest als möglich erscheinen.

Autor: KATALYSE Institut

Katalyse

Unter Katalyse versteht man die Beschleunigung einer chemischen Reaktion.

Durch die Verwendung von Katalysatoren kann die Aktivierungsenergie herabgesetzt und die Reaktionsgeschwindigkeit beschleunigt werden, ohne daß sich die eigentliche Reaktion dabei verändert.

Man unterscheidet homogene Katalyse (der Katalysator hat den gleichen Aggregatzustand wie die reagierenden Stoffe) und heterogene Katalyse (der Katalysator hat einen anderen Aggregatzustand als die reagierenden Stoffe). Die Katalyse hat in der Großchemie und in der Abgasbehandlung (Katalysator) eine bedeutende Funktion.

Autor: KATALYSE Institut

Karton

K. reicht, betrachtet man das Flächengewicht (150-600 g/m2), sowohl in den Bereich der Papiere als auch der Pappen hinein.

Man unterscheidet einlagigen und mehrlagigen K., wobei einlagiger K. sozusagen dickeres Papier ist. Mehrlagiger K. besteht aus rohstoffmäßig unterschiedlichen Lagen, die aufeinander gepreßt oder aber verklebt werden. Die K.-Qualität ist abhängig von der Auswahl der Rohstoffe (Zellstoff, Holzschliff, Altpapier) und der Hilfsstoffe (Leime, Farben).

Autor: KATALYSE Institut

Keramikindustrie

Die wichtigsten Emissionen der K. sind: Staub, Schwefeldioxid, Stickoxide,Chlorwasserstoff, und Fluoride (Fluor).

Bei der Herstellung von Porotonziegeln kann es zur Emission giftiger organischer Stoffe wie Benzol, Toluol und Styrolkommen. Ferner können in den Ofenabgasen Schwermetalle auftreten, die beim Brennprozeß freigesetzt werden.
Problematisch ist v.a. der Fluorgehalt der Abgase, der sich z.T. in Form von Pflanzenschäden in der Nähe vonZiegeleien bemerkbar macht. Eine Verminderung der Fluoremissionen um über 90% kann durch Trockensorptionsverfahren mit anschließender Staubabscheidung durchGewebefilter erreicht werden. Das gereinigte Abgas enthält dann weniger als 5 mgFluoride pro m3 Abgas. Dieser Wert wird von der TA Luft seit 1986 vorgeschrieben.

Autor: KATALYSE Institut

Keimdrüsendosis

Die K. (auch Gonadendosis) gibt im Zusammenhang mit Radioaktivität bzw. ionisierender Strahlung die Strahlendosis an, die die Keimzellen durch Bestrahlung erhalten haben.

Die Keimdrüsen, Eierstöcke bzw. Hoden, gehören zu den Organen, in denen sich die Zellen rasch teilen, sie sind daher besonders strahlungsempfindlich. Strahlenschäden in den Keimdrüsen können zu genetischen Veränderungen der Nachkommen führen (Genetische Strahlenschäden). Ausmaß der durchschnittlichen K.:
Strahlenbelastung

Autor: KATALYSE Institut

Isomere

Chemische Verbindungen, die die gleichen Atome enthalten, jedoch in unterschiedlicher Anordnung.

Hieraus ergeben sich verschiedene Eigenschaften der Verbindungen.
Beispiel: Ethanol und
Dimethylether. In beiden Verbindungen sind 2 Kohlenstoffatome, 6 Wasserstoffatome und 1 Sauerstoffatom enthalten; trotzdem unterscheiden sich beide Stoffe in ihren chemischen Eigenschaften.

Autor: KATALYSE Institut

Isotop

Chemische Elemente mit gleicher Ordnungszahl und gleichen chemischen Eigenschaften, aber unterschiedlich vielen Neutronen im Atomkern.

Isotope unterscheiden sich daher in ihren Massen. Je nach Anzahl der Neutronen im Atomkern sind Isotope stabil oder instabil. Instabile Isotope unterliegen dem radioaktiven Zerfall (Radioaktivität) und werden Radioisotope bzw. Radionuklide genannt. So ist z.B. das Kohlenstoff-Isotop mit der Massenzahl 12 stabil (normaler Kohlenstoff) und das Kohlenstoff-Isotop mit der Massenzahl 14 instabil (C-14, Kosmische Strahlung). In der Fachsprache kennzeichnet man Isotope, indem man links vom Elementsymbol die Masse als Hochzahl angibt. 12C bzw. 14C (lies Kohlenstoff 12 bzw. Kohlenstoff 14).
Radioisotope werden in Chemie, Biologie und Medizin zur Markierung bestimmter Substanzen in Stoffkreisläufen benutzt (Nuklearmedizin).

Autor: KATALYSE Institut

Jahrhundertvertrag

Abkommen zwischen Bergwerken und Stromerzeugern Deutschlands, mit dem die Verwendung von heimischer Steinkohle zur Stromerzeugung (Kraftwerk) gefördert werden soll.

Ziel des J. ist v.a. die Vermeidung von Arbeitslosigkeit unter den 130.000 Arbeitnehmern im Steinkohlebergbau. Die Steinkohlemenge, die die Stromversorger 1991 bis 1995 jährlich abnehmen sollen, wurde Ende 1989 auf 40,9 Mio t festgelegt (Kohlepfennig).
Die EG-Kommission drängt die Bundesregierung weiter auf Verringerung der Kohlesubventionen und droht mit der Nichtzustimmung zum J., wenn dieser nicht in der Menge weiter reduziert wird.
Die ökologischen Auswirkungen des J. sind umstritten. Zum einen ist die Verstromung der Steinkohle mit vielfältigen Umweltproblemen behaftet (Steinkohle, Kraftwerk), auf der anderen Seite beschränkt der J. den Import von minderwertiger Steinkohle aus Billiglohnländern, deren Gewinnung und Verstromung höhere Emissionen als heimische Steinkohle verursacht.

Autor: KATALYSE Institut

Investitionsrechenverfahren

Verfahren zur quantitativen Bestimmung des Nutzens einer bestimmten Investition.

Hierbei werden alle Kosten der Investition einschl. der Folgekosten, wie z.B. Betriebskosten, Kapitalkosten, Versicherung, die durch eine Investition verursacht werden, ermittelt und dem Nutzen gegenübergestellt. Je nach Art der Investition (technische Erneuerung, Geldanlage, Konsumgut etc.) und Interesse des Investors (möglichst kurzfristigen Nutzen, sicherer Nutzen etc.) stehen eine Reihe von I. zur Verfügung. Dies ist z.B. die Bestimmung der Armortisationszeit (Zeitdauer, bis sich die Investion rentiert hat), die Barwertmethode (die zeitliche Entwicklung des Nutzens im Verhältnis zu den Kosten innerhalb der Lebensdauer), die Ermittlung des internen Zinsfußes (theoretische Verzinsung des eingesetzten Kapitals) etc.
Die Anwendung der I. birgt jedoch große Gefahren. Denn durch Wahl der Verfahren und Annahmen (z.B. der zu erwartende Nutzen, Preisentwicklung, Inflationsrate) lassen sich in bestimmten Bereichen fast beliebige Aussagen über die Wirtschaftlichkeit einer Investition treffen. Außerdem lassen sich viele Faktoren wie Image, Vertrauen, Erfahrung etc. nicht monetär bewerten. Das größte Problem besteht jedoch darin, daß externe Kosten nicht berücksichtigt werden. Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die ausschließlich auf den herkömmlichen I. beruht, ist deshalb nur interessant, wenn es darum geht, kurzfristig ein Optimum an finanziellem Erfolg zu erreichen (Weltmodelle).
Umweltschutzinvestition

Autor: KATALYSE Institut

Interception

I. ist der Teil des Niederschlags, der von der Vegetation zunächst zurückgehalten wird.

Im Wald z.B. von Blättern, Nadeln und Ästen. Die I. kann im Wald je nach Baumart und Jahreszeit 10-40% betragen. Davon verdunstet ein Teil, bevor er zu Boden gelangt, ein Teil tropft ab, ein Teil fließt am Stamm zu Boden.
Deposition

Autor: KATALYSE Institut

Industrie

Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor).

Deutschland und die anderen Mitgliedstaaten der EG sind Industrie-Gesellschaften. Die industriell, d.h. maschinell und/oder chemisch hergestellten Produkte lassen sich in Produktionsgüter (etwa Mineralöl-Verarbeitung, eisenschaffende und Chemische Industrie), Investitionsgüter (z.B. Fahrzeug- und Maschinenbau (Automobilindustrie)), Gebrauchsgüter (Textil- und Bekleidungsindustrie, Möbelindustrie usw.) und Konsumgüter einteilen. Die vier wichtigsten, umsatzstärksten I.-Zweige sind chemische I., die elektrotechnische Industrie, der Maschinen- und der Fahrzeugbau; weitere Industriezweige sind die Kohle- und Stahlindustrie, die Atomindustrie (Kernkraftwerk), Gewinnung und Verarbeitung von Steinen und Erden, das Baugewerbe u.a.. An günstigen Standorten kommt es zu einer Konzentration (I.-Regionen) wie z.B. im Ruhrgebiet.

Seit 1980 erwirtschaftet die I. gleichbleibend knapp 37% des gemeinschaftlichen Bruttosozialprodukts der EG. Zwischen 1974 und 1987 stieg die industrielle Leistungsfähigkeit der EG-Mitgliedsländer um 17%. Derzeit beschäftigt die I. EG-weit rund ein Drittel der Erwerbstätigen. In der Tendenz findet jedoch eine Verlagerung zum personalintensiven Bereich der Dienstleistungen statt, während in der I. rationalisiert wird.

Die I. belastet Mensch und Umwelt in erheblichem Maße. Das geschieht u.a. durch den Verbrauch von Rohstoffen, Wasser und Fläche. Der Energie-Verbrauch der westdeutschen I., der gemessen am gesamten Energieverbrauch seit den 60er Jahren rückläufig war (1960 49,7%, 1986 32,1%), nimmt seit 1987 wieder zu (1989 34,7%). Westdeutschland liegt damit über dem Durchschnitt der EG (1989 31,2%).
Zu einer weiteren Umweltbelastung kommt es durch Lärmemissionen sowie durch Abwasser (Industrieabwasser) und Abluft (Schwefeldioxid, Stickoxide, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe, Staub), die während des Produktionsprozesses freigesetzt werden, und durch nicht verwertbare Produktionsabfälle. 1987 fielen in der BRD 204,7 Mio t I.-Abfälle, darunter 120,4 Mio t Bauschutt und 2,7 Mio t Sonderabfälle an. 43,6 Mio t wurden innerbetrieblich verwertet, 99 Mio t an öffentliche Anlagen angeliefert und 62,1 Mio t in eigenen Anlagen entsorgt (Gewerbeabfälle, Sonderabfälle, Chemische Industrie, Giftmüllexport, Atommüll).

Eine zusätzliche, indirekte Umweltbelastung besteht über die industriellen Produkte, die nach ihrer Verwendung zu großen Teilen zu
Abfall werden, da sie weitgehend noch nicht auf geschlossene Stoffkreisläufe hin orientiert sind (Umweltfreundliche Produkte). Schließlich entpuppen sich stillgelegte I.-Standorte häufig als hochbelastete Flächen (Altlasten), die aufwendiger Sanierung bedürfen.

Entscheidend für den Grad der Umweltbelastung industrieller Prozesse, Produkte und Abfälle sind einerseits die verwendeten Stoffe, andererseits die eingesesetzten Verfahren. Besonders emissionsintensive I.-Zweige sind: chemische I., Mineralölverarbeitung, Eisen- und Stahlindustrie, Buntmetallverhüttung, Galvanisierbetriebe, Batterie-Herstellung, Gewinnung und Bearbeitung von Steinen und Erden (Zementindustrie), Gerbereien (Textilindustrie), Zellstoff- und Papierindustrie.
Maßnahmen zur Verminderung der Emissionen bestehen insb. in Abgasreinigungsverfahren, Abwasserreinigung, Kreislaufführung von Wasser, Recycling von Abfällen und Produktionsumstellungen, aber im Einzelfall auch durch Produktions- bzw. Anwendungsverbote für gefährliche Stoffe und den Einsatz von Ersatzstoffen (z.B. für Asbest und FCKW). Die Entwicklung umweltfreundlicher industrieller Verfahren und Stoffe wird durch Umweltförderprogramme der EG, des Bundes und der Länder in Deutschland gefördert.

Autor: KATALYSE Institut

Inert

Träge, wenig reaktionsfreudig

Autor: KATALYSE Institut

Infrarotstrahlung

I. oder auch Wärmestrahlung gehört zur elektromagnetischen Strahlung und liegt im Spektrum zwischen sichtbarem Licht und Mikrowellenstrahlung.

I. geht von jedem warmen Körper bzw. Gegenstand aus und kann ihrerseits Materie erwärmen.
Öfen und Heizkörper geben ihre Wärme über Konvektion (heiße Heizflächen geben ihre Wärmeenergie über Wärmeleitung an die Raumluft ab) und I. an den Raum ab, wobei ein größerer Anteil I. mit größerer Behaglichkeit verbunden ist. I. wird vom Menschen direkt aufgenommen, so daß sich ein Wärmegefühl auch bei kühlerer Raumluft einstellt (Raumklima). Je wärmer ein Gegenstand ist, desto stärker gibt er I. an die Umgebung ab. Aus diesem Grunde ist in Räumen mit Kachelöfen, Wandheizung, großen Speichermassen (Solararchitektur) bzw. Wärmeschutzverglasung ein besonders hoher Anteil von I., verbunden mit hoher Behaglichkeit, zu finden. Niedertemperatur-Heizsysteme haben aufgrund ihrer großen Abstrahlflächen trotz niedriger Temperatur größere I.-Anteile als normale Heizkörper und tragen damit ebenso zum positiven Raumklima bei.
I. wird in der Medizin zur Bestrahlung eingesetzt. Die I., die von der Erde ausgeht, ist zusammen mit den sog. klimarelevanten Spurengasen zuständig für den Wärmehaushalt der Erde und damit auch für den Treibhauseffekt (Globalstrahlung, Strahlungsbilanz).
Wärmetransport

Autor: KATALYSE Institut

Infraschall

Schall mit einer Frequenz unterhalb von 20 Hz außerhalb des menschlichen Hörbereichs.

Als Körperschall können derartige Frequenzen jedoch als Schwingungen oder Erschütterungen wahrgenommen werden. Wird I. als belästigend empfunden, gilt er per Definition als Lärm, obwohl er nicht hörbar ist. Als Beispiel seien die Erschütterungen genannt, die durch eine unzureichend körperschallentkoppelte U-Bahn verursacht werden.

Autor: KATALYSE Institut

Ingestion

Aufnahme eines Stoffes mit der Nahrung bzw. über den Verdauungstrakt.

Inkorporation

Autor: KATALYSE Institut

Inhalation

Einatmung von Gasen, Dämpfen, zerstäubten Flüssigkeiten.

Teile der inhalierten Stoffe gelangen durch Aufnahme über die Schleimhäute des Lungengewebes in den Körper und entfalten dort ihre Wirkung. Sie können aber auch direkt auf die Schleimhäute der Atemwege schädigend oder heilend wirken. Das Eindringen von Stoffen über die Atemwege in den Körper ist bestimmt durch die Größe, die Löslichkeitseigenschaften, die Verweildauer der Moleküle oder Teilchen.

Autor: KATALYSE Institut

Inhibitoren

Stoffe, die eine Reaktion verhindern, hemmen oder verzögern

Autor: KATALYSE Institut

Inkorporation

Inkorporation bedeutet die Aufnahme chemischer oder radioaktiver Substanzen (Radionuklide) in das Innere des Körpers durch Atmen, Essen und Trinken oder über die Poren der Haut.

Viele radioaktive Substanzen, die außerhalb des Körpers aufgrund der geringen Reichweite ihrer Alpha- oder Betastrahlung nur geringe Strahlenschäden verursachen können, bilden inkorporiert eine große Gefahr. Sie emittieren, bevor sie wieder ausgeschieden sind, ihre ionisierende Strahlung in unmittelbarer Nähe der Körperzellen und können sich sogar in bestimmten Organen anreichern (Anreicherung, Organdosis). So wird das von Kernkraftwerken abgegebene radioaktive Iod durch Atmung und über die Nahrungskette aufgenommen, und reichert sich in der Schilddrüse an.

Radioaktivität, Halbwertszeit, Kontamination,
Strahlenbelastung

Autor: KATALYSE Institut