Bundesumweltministerium

Das B. wurde 1986 als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl in Bonn gegründet.

Seine Zuständigkeit umfasst den Umwelt- und Naturschutz sowie die Reaktorsicherheit, nicht jedoch die Umweltprobleme verursachenden Politikbereiche wie Verkehrspolitik, Wirtschaftpolitik oder Baupolitik.
Bis 1986 kümmerten sich innerhalb der Bundesregierung drei verschiedene Ministerien um Belange des Umweltschutzes: das Innenministerium, das Landwirtschafts- und das Gesundheitsministerium. Am 6. Juni 1986 wurde das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gebildet. Es ist seitdem innerhalb der Bundesregierung federführend verantwortlich für die Umweltpolitik des Bundes.

Das Ministerium, dessen erster Dienstsitz auf Beschluss des Deutschen Bundestages Bonn ist, beschäftigt dort sowie an seinem zweiten Dienstsitz Berlin in sechs Abteilungen rund 870 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Zum Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums gehören außerdem drei Bundesämter mit zusammen mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: das Umweltbundesamt, das Bundesamt für Naturschutz sowie das Bundesamt für Strahlenschutz. Darüber hinaus wird das Ministerium in Form von Gutachten und Stellungnahmen von mehreren unabhängigen Sachverständigengremien beraten. Die wichtigsten Beratungsgremien sind der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen und der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen.

Autor: KATALYSE Institut

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Das B. wurde 1986 als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl in Bonn gegründet.

Seine Zuständigkeit umfaßt Umwelt- und Naturschutz sowie Reaktorssicherheit, nicht jedoch die Umweltprobleme verursachenden Politikbereiche wie Verkehrspolitik, Wirtschaftpolitik oder Baupolitik.
Bis 1986 kümmerten sich innerhalb der Bundesregierung drei verschiedene Ministerien um Belange des Umweltschutzes: das Innenministerium, das Landwirtschafts- und das Gesundheitsministerium. Am 6. Juni 1986 wurde das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gebildet. Es ist seitdem innerhalb der Bundesregierung federführend verantwortlich für die Umweltpolitik des Bundes.

Das Ministerium, dessen erster Dienstsitz auf Beschluss des Deutschen Bundestages Bonn ist, beschäftigt dort sowie an seinem zweiten Dienstsitz Berlin in sechs Abteilungen rund 870 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Zum Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums gehören außerdem drei Bundesämter mit zusammen mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: das Umweltbundesamt, das Bundesamt für Naturschutz sowie das Bundesamt für Strahlenschutz. Darüber hinaus wird das Ministerium in Form von Gutachten und Stellungnahmen von mehreren unabhängigen Sachverständigengremien beraten. Die wichtigsten Beratungsgremien sind der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen und der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen.

Autor: KATALYSE Institut

Bundesamt für Strahlenschutz

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist eine Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. 1989 gegründet, unterstützt das BfS das Bundesumweltministerium fachlich und durch wissenschaftliche Forschung.

In die Verantwortung des BfS gehört die Forschung

  • für den gesundheitlichen und physikalisch-technischen Strahlenschutz
  • für die Entsorgung radioaktiver Abfälle,
  • für die staatliche Verwahrung von Kernbrennstoffen,
  • für den Transport radioaktiver Stoffe sowie
  • für die kerntechnische Sicherheit.

Das BfS untergliedert sich in vier Fachbereiche mit spezifischen Aufgaben:

  • Nukleare Entsorgung und Transport - Errichtung und Betrieb von Anlagen des Bundes zur Sicherstellung und zur Endlagerung radioaktiver Abfälle,
  • Genehmigung zur Beförderung von Kernbrennstoffen und Großquellen,
  • Genehmigung zur Aufbewahrung von Kernbrennstoffen außerhalb der staatlichen Verwahrung
  • staatliche Verwahrung von Kernbrennstoffen.
  • Kerntechnische Sicherheit
  • Entwicklung des Standes von Wissenschaft und
  • Technik bei der Sicherheit von Kernkraftwerken, Forschungsreaktoren und Anlagen des Kernbrennstoffkreislaufs im In- und Ausland.
  • Strahlenhygiene - Strahlenwirkungen,
  • Epidemiologie - medizinische Strahlenhygiene, nichtionisierende Strahlung - radioaktive Stoffe und
  • Umwelt - Überwachung der Umweltradioaktivität
  • Strahlenschutz - Bestimmung der Strahlenexposition durch natürliche und künstliche Quellen und den dazu benötigten Methoden
  • Beurteilung festgestellter Situationen sowie der Notwendigkeit und Wirkung technischer und organisatorischer Maßnahmen des Strahlenschutzes.

Seit 1997 hat das BfS seinen Hauptsitz in Salzgitter und unterhält Außenstellen in Berlin, Bonn, Freiburg, Gartow, Hanau, München, Rendsburg, und Schlema. Das BfS beschäftigt über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Über seine Arbeiten informiert das BfS die breite Öffentlichkeit nicht nur mittels seiner Broschüren, Infoblätter und Poster, sondern auch bei der Beantwortung schriftlicher Anfragen und durch den Betrieb eines Bürgertelefons.

Autor: KATALYSE Institut

Bundesamt für Naturschutz

Das B. ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU).

Es berät das BMU in allen Fragen des nationalen und internationalen Naturschutzes und der Landschaftspflege, fördert Naturschutzprojekte, betreut Forschungsvorhaben und ist Genehmigungsbehörde für die Ein- und Ausfuhr geschützter Tier- und Pflanzenarten.

Außerdem begleitet es Naturschutzgroßprojekte in den Bundesländern sowie naturschutzrelevante Pilotprojekte (Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben).

Die Anforderungen des B. an eine moderne Naturschutzpolitik sind in den "Zukunftsperspektiven des Naturschutzes" formuliert.

Autor: KATALYSE Institut

BfN

Abkürzung für Bundesamt für Naturschutz, siehe Stichwort

Autor: KATALYSE Institut

Arbeitsgemeinschaft kontrolliert deklarierte Rohstoffe

Pioniere und renommierte Wissenschaftler aus den verschiedenen Fachbereichen der Baubiologie und Ökologie haben sich zusammengeschlossen, um auf der Basis von nachhaltigen Rohstoffen eine zukunftsfähige Baukultur einzuleiten. Hierzu gehört auch das Institut für angewandte Umweltforschung in Köln.

Grundlage dafür ist, im Zusammenwirken mit den Umweltschutzorganisationen, bereits bei der Rohstoffauswahl ein hohes Maß an Transparenz und Sorgfalt walten zu lassen, um gesundheitsverträgliche und zukunftsfähige Produkte und Verfahren zu gewährleisten.

Die Problematik bei der Schadstoffanalytik zeigt, dass es kaum noch möglich ist, bei den fertigen Produkten die Vielfalt der kritischen Substanzen und Stoffverbindungen ausfindig zu machen und zu deklarieren. (siehe auch www.umweltrat.de )

Aufgrund dieser Erfahrungen hat sich die Arbeitsgemeinschaft kontrolliert deklarierte Rohstoffe (ARGE kdR) dafür entschieden, den Weg über die Rohstoffauswahl festzulegen. Mit hochwertigen, kontrollierten und deklarierten Rohstoffen können nachhaltige zukunftsfähige Produkte entstehen, die den Anforderungen der Agenda 21 entsprechen und wegen der Generationenverpflichtung auch zwingend erforderlich sind.

Die ARGE kdR sorgt dafür, dass Sie erfahren welche nachhaltigen und zukunftsfähigen Rohstoffe bei den kdR-Produkten verwendet werden - natürlich mit "Brief und Siegel - kdR".

Der Blick in die Zukunft erfordert neue Maßstäbe im Bauwesen, die nachhaltig, energiesparend, umweltgerecht und gesundheitsverträglich sind.

Nur eine energiesparende, gesunde Bausubstanz kann wertbeständig sein. Gemeinsam im Detail werden deshalb die Rohstoffe, Verfahren und Produkte geprüft, damit im Besonderen auch Allergiker, immungeschwächte und schadstoffbetroffene Menschen eine hochwertige Produktauswahl zur Verfügung steht.

Die Ergebnisse dieser Arbeiten werden sich in den Produkten, Produktbewertungen, Positivlisten, Datenbanken, Standardleistungsbüchern, Ausschreibungstexten, Gebäudebewertungen, Fortbildungsmaßnahmen und Lehrgangskonzepten wiederfinden.

Nachhaltiges Bauen muss praktisch und pragmatisch im Alltag stattfinden, die theoretischen Ansätze allein werden uns nicht weiterhelfen.

Weitere Informationen zur ARGE kdR und der R-Symbolik und zertifizierter Bauprodukte finden Sie unter: www.positivlisten.info 

Autor: KATALYSE Institut

Aktionskonferenz Nordsee

Als Antwort auf das Versagen der Politiker haben deutsche und internationale Umweltorganisationen 1984 Leitlinien einer ökologischen und bewahrenden Nordseepolitik formuliert, das Nordsee-Memorandum.

Auf der Grundlage dieses Forderungskataloges wurde 1985 der Verein AKTIONSKONFERENZ NORDSEE (AKN) mit dem Ziel gegründet, zur Entwicklung und Förderung umwelt- und sozialverträglicher Strukturen für das Ökosystem Nordsee und für die in die Nordsee mündenden Flüsse beizutragen.

Verbreiterung des Umweltbewusstseins
Die Nordsee ist die größte Abfallsenke Nordeuropas. Ein großer Teil dessen, was Millionen Anlieger produzieren oder verbrauchen landet über Flüsse und Luft in "unserem" Meer. Dies bewusst zu machen und dafür zu arbeiten, dass wir die Nordsee als überlebenswichtiges Ökosystem erhalten, ist die Aufgabe, die sich AKN gestellt hat. Das Büro der AKN in Bremen ist in den letzten Jahren zu einer wichtigen Anlaufadresse für Anfragen und Bitten aus dem In- und Ausland geworden.

Entfaltung von politischem Druck
Die AKN will das Bewusstsein über Umweltgefährdung fördern und politischen Druck machen, um die Ursachen zu beheben. Die AKN koordiniert die vielfältigen Nordsee-Aktivitäten von Initiativen und Organisationen und vertritt die bundesdeutschen Umweltgruppen in der internationalen "Federation Seas at Risk" , einem Zusammenschluss von Umweltorganisatio-nen rund um die Nordsee.

Aktionskonferenz Nordsee e.V.
Die AKN ist ein eingetragener Verein, der als gemeinnützig anerkannt ist. Daher sind Spenden steuerlich absetzbar. Geschäftsführung und Vorstandsarbeit der AKN wird ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis geleistet.

Bildungs- und ÖffentlichkeitsarbeitBesonders wichtig für die AKN sind schulische und allgemeine Bildungsarbeit. In den letzten Jahren wurden Unterrichtsmaterialien zur "Chlorchemie" und zu "Nordsee und Wattenmeer", u.a. eine Kinder- und Jugendmappe, die CD-ROM "Die Nordsee", mit Unterrichtsbegleitmaterialien entwickelt. Die AKN erstellte Gutachten und verschiedenste Informationsblätter. Die Materialien können sie ebenso wie die seit 1986 bestehende Zeitschrift "WATERKANT" bestellen:

Aktionskonferenz Nordsee e.V. (AKN)
Kreuzstr. 61
28203 Bremen
Tel. (0421) 7 76 75
Fax. (0421) 7 89 31
e-mail: AKNev@gmx.net

Autor: KATALYSE Institut

Agendaschulen

Agenda-Schulen beteiligen sich an der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen der lokalen Agenda 21.

 

Der Begriff „Agendaschulen“ oder "Agenda 21 Schule" wird unterschiedlich verwendet und stellt kein Gütesiegel oder eine Zertifizierung dar.

Auch ist mit der Nennung einer Schule keine Wertung verbunden, inwieweit sie wirklich "Nachhaltigkeit" praktiziert oder den Kriterien für eine Agenda 21 Schule entspricht und insofern als beispielhaft für andere Schulen gelten kann.

Die Lokale Agenda 21 wurde 1992 im Rahmen der Weltklimakonferenz in Rio formuliert und beschlossen.

Autor: KATALYSE Institut

Stiftung Ökologie & Landbau

Die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) wurde 1962 gegründet.
Ziel der Stiftungsaktivität ist, den ökologischen Landbau zu fördern und zu unterstützen. Die SÖL setzt sich mit den Auswirkungen der ökologischen Landwirtschaft auf Boden, Wasser und Klima auseinander und stellt den Biolandbau mit seinen regionalen Vermarktungsstrukturen als wichtiges alternatives Konzept für die derzeitige Agrarpolitik dar.

Sie fungiert dabei durch Sammlung, Aufbereitung und Verbreitung von Informationen als "Informationsdrehscheibe". Im Bundesprogramm Ökolandbau werden von der SÖL mehrere Projekte betreut.

Aktuelle Aktivitäten der SÖL:/liste}

  • Seminarbauernhof Gut Hohenberg
  • Publikationen zum ökologischen Landbau
  • Koordination des Erfahrungs- und Erkenntnissaustausches
  • Beratung (Rundbrief, Seminare)
  • Erfahrungsaustausch zwischen Studentengruppen
  • Forschung(Wissenschaftstagungen)
  • zwischen Institutionen
  • Forschung für die Praxis (Projekt Ökologische Bodenbewirtschaftung,Projekt Weierhof)
  • Öffentlichkeitsarbeit (Projekttage, Öko-Markttage Bad Dürkheim)
  • Dokumentation (Bibliothek, Archiv)
  • Fördertätigkeit (Karl-Werner-Kieffer-Preis,Stiftungsprofessur Ökologische Lebensmittelqualität und Ernährungskultur
    Die Stiftung gibt vier mal jährlich die Zeitschrift „Ökologie & Landbau“, sowie den „SÖL- Berater- Rundbrief“ (€ 14 pro Jahr) heraus.

    Kontakt:
    Stiftung Ökologie & Landbau
    Weinstraße Süd 51
    67098 Bad Dürkheim
    www.soel.de

 

Autor: KATALYSE Institut

Katalyse Institut für angewandte Umweltforschung e.V.

KATALYSE, das Kölner Institut für angewandte Umweltforschung ist eines der ersten unabhängigen Umweltinstitute Deutschlands. Seit 1978 engagieren sich unsere Wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen für den Schutz von Umwelt und Gesundheit sowie für eine nachhaltige Entwicklung in Nord und Süd.

Der Name KATALYSE versinnbildlicht unseren Anspruch, Vorgänge zu beschleunigen oder in eine andere Richtung zu lenken.
Das KATALYSE Institut versteht sich als „Denkfabrik“ für zukunftsfähige Konzepte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung.

Unsere Arbeit ist dem Ansatz der sozial-ökologischen Forschung verpflichtet. Methoden und Instrumente aus der klassischen Umweltforschung werden bei der Bearbeitung der komplexen Fragestellungen einer sich globalisierenden Umwelt- und Entwicklungsproblematik hinzugezogen.

Die Unabhängigkeit des KATALYSE Instituts gewährleistet unsere kritische Arbeit in den Bereichen Umweltforschung und Verbraucherschutz. Als gemeinnützige Organisation finanzieren wir uns durch Zuwendungen für Projekte, Spenden, Fördermitgliedschaften und Auftragsarbeiten.

Das KATALYSE Institut berät Unternehmen, öffentliche Institutionen, Medien, Verbände und Privatpersonen. Unsere Teams werden problembezogen aus Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen zusammengestellt. Auf der Basis langjähriger Erfahrungen erarbeiten wir Grundlagen- und Fallstudien ebenso wie individuelle Lösungen im Bereich des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung.

Unsere Arbeitsfelder sind:

Sozialökologische Forschung
Die sozialökologische Forschung wurde zur Stärkung einer transdisziplinär orientierten Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung im Rahmen des Programms des Bundesforschungsministeriums (BMBF) "Forschung für die Umwelt" eingerichtet.

Der neue Förderschwerpunkt “Sozialökologische Forschung” trägt der Erkenntnis Rechnung, dass ökologische, ökonomische, soziale und technische Problemlagen eng mit einander verschränkt sind und zu ihrer Lösung transdisziplinäre, problemorientierte Forschungsansätze gefragt sind. Solche Ansätze, die naturwissenschaftliche und sozialwissenschaftliche, universitäre und außeruniversitäre Forschung miteinander verzahnen, werden im Rahmen des neuen Förderschwerpunktes gezielt gefördert.

Das KATALYSE Institut stellte bereits 1994 erste Impulse für eine sozialökologische Forschung vor. Aber erst im Jahr 1999 wurde im Auftrag des BMBF mit den deutschen Ökoforums-Instituten (ISOE, Ökoinstitut, IÖW, KATALYSE) der neue Forschungsschwerpunkt erarbeitet.

Im Jahr 2001 hat das KATALYSE Institut eine der Sondierungsstudien (Biodiversitätsmanagement) zur Vorbereitung des neuen Forschungschwerpunktes erstellt. Mitte des Jahres 2002 nimmt der Arbeitsbereich Landwirtschaft und Ernährung mit vier anderen Ökoforumspartnern ein dreijähriges BMBF-Verbundvorhaben "Ernährungswende - Transformationen für eine nachhaltige Ernährung" auf.

Landwirtschaft und Ernährung
Im Zentrum des Arbeitsfeldes steht die Entwicklung von Strategien für eine nachhaltige Ernährung. Wir beraten Politik und Wirtschaft bei der Umsetzung der Agrarwende und nachhaltiger Ernährungskonzepte.

  • Wir erstellen Konzepte für eine nachhaltige Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln und nachwachsenden Rohstoffen,
  • beraten Sie bei der Konzeption gesundheitlich und ökologisch verträglicher Verpflegungssysteme,
  • führen Untersuchungen durch zur Risikokommunikation und
  • entwickeln Strategien für eine nachhaltigere Ernährungskommunikation.

Konkrete Beispiele aus dem aktuellen Beratungs- und Dienstleistungsangebot des KATALYSE Instituts sind:

  • die Ausrichtung des "Förderpreis Ökologischer Landbau" für das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMVEL) und
  • die Entwicklung von Strategien für eine Ernährungswende im Rahmen des Förderschwerpunkts: Nachhaltige Entwicklung im Spannungsfeld „Umwelt-Ernährung-Gesundheit“ des Bundesforschungsministeriums (BMBF).

Bio- und Gentechnologie
Die Erkenntnisse und Methoden der klassischen Bio- und der neuen Gentechnologien bilden als Life Sciences heute die Grundlagen für eine Fülle technisch neuer, oft heftig umstrittener Anwendungen in Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion sowie in der Medizin und im Umweltschutz.

Unsere Wissenschaftler beteiligen sich seit Jahren aktiv an der kontroversen öffentlichen Diskussion um die Gentechnik. In Studien, Vorträgen und Publikationen beziehen unsere Experten Stellung in den aktuellen Debatten.

Als Beratungsunternehmen stehen wir zivilgesellschaftlichen Organisationen, staatlichen Institutionen und Unternehmen bei Projektbewertungen sowie Entscheidungsfindung und Positionierung zur Seite.

Typische Beispiele sind etwa die „Untersuchung biotechnologischer Innovationspotenziale für das Land NRW“ oder Risikoabschätzungen gentechnologischer Anwendungen.

  • Wir erstellen für Sie Risikostudien, Technikfolgenabschätzungen sowie Erhebungen und Umfragen, begutachten neue Verfahren und Produkte in Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung
  • entwickeln biotechnologische Anwendungen in Textilveredelung und Biogastechnik und konzipieren
    Weiterbildungsmaßnahmen.

Bauen und Wohnen
Im Mittelpunkt des Arbeitsfeldes steht die Entwicklung und der Einsatz energie- und ressourcenschonender, umwelt- und gesundheitsverträglicher Baumaterialien und Bau-weisen. Unsere Experten beraten Institutionen, Unternehmen und private Kunden in allen Fragen nachhaltigen Bauens und Wohnens. Unsere Leistungen für Sie:

  • Begutachtung umweltbezogener, gesundheitlicher und material-technischer Anforderungen an Baustoffe und Bauprodukte
  • Entwicklung von Schulungsmaterialien und Praxisleitfäden, wie z. B. im Praxisratgeber „Bauteilplanung mit ökologischen Baustoffen“
  • Bewertung und Zertifizierung von Gebäuden auf der Basis der von unseren Experten entwickelten Kriterien.

Wir beraten und begleiten Sie fachlich bei der Auswahl geeigneter Baustoffe für Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, der Planung und Durchführung ökologisch orientierter Bauvorhaben
und unterstützen Sie bei der Auswahl von Einrichtungsgegenständen durch Qualitäts- und Schadstoffprüfungen und die Vergabe des ÖkoControl-Zeichens des Europäischen Verbandes ökologischer Einrichtungshäuser für schadstoffgeprüftes Mobiliar sowie die Produktprüfungen der Arbeitsgemeinschaft kontrolliert, deklarierte Rohstoffe (ARGE kdR).

Raumluftqualität und Elektrosmog
Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Schadstoffe und elektromagnetische Felder im Wohn- und Arbeitsumfeld gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Ermittlung und Verringerung von Umweltbelastungen in Innenräumen ist eines unserer Kernarbeitsfelder.

Öffentliche Träger, gewerbliche Nutzer und private Bewohner von Gebäuden profitieren von der langjährigen Erfahrung unserer Teams im Bereich Innenraumschadstoffe und damit verbundener Gesundheitsprobleme. Unsere Mitarbeiter

  • beraten Sie zu Innenraumschadstoffen und Elektrosmog,
  • identifizieren für Sie Schadstoffquellen in öffentlichen Gebäuden, Büros und Wohnungen,
  • beproben und analysieren Innenraumschadstoffe (z. B. PCB, Asbest, Schimmelpilze),
  • messen elektromagnetische Felder,
  • bewerten Meßergebnisse und Belastungssituationen und
  • geben Handlungsempfehlungen zur Reduzierung und Vermeidung von Belastungen,
  • erstellen Sanierungskonzepte und begleiten deren technische Durchführung.

Umweltmanagement
Zielsetzung des Umweltmanagements ist es, Produkte, Herstellungsverfahren und Arbeitsabläufe hinsichtlich ihrer Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit so zu optimieren, dass Stoff-, Energieströme und Schadstoffbelastungen minimiert werden.

Das KATALYSE Institut unterstützt Unternehmen und Institutionen bei Schwachstellenanalyse, Entwicklung von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen und allen Fragen des betrieblichen Umweltschutzes. Wir qualifizieren Ihre Mitarbeiter durch Fortbildungsmaßnahmen und unsere Experten begleiten Sie bei der Ausarbeitung von Kriterien und der Umsetzung von:

  • Öko- und Qualitäts-Auditing (ISO 14.000/EMAS),
  • Umweltcontrollingsystemen und betrieblichem Benchmarking/Umweltmanagementsystemen und
  • bereiten Sie auf die entsprechenden Zertifizierungen vor.

Wir erarbeiten für Sie:

  • Produkt- und produktlinienbezogene Ökobilanzen,
  • Konzepte zur umweltbezogenen Verfahrensoptimierung,
  • Konzepte zu umweltverträglichem Logistikmanagement,
  • Umweltverträgliche Beschaffung im Büro- und Baustoffbereich.

KATALYSE e.V.
Institut für angewandte Umweltforschung
Beethovenstraße 6
D-50674 Köln
Fon: 0221-94 40 48-0
Fax: 0221-94 40 48-9
Email: info@katalyse.de
Internet: www.katalyse.de

Autor: KATALYSE Institut

FSC

Siehe: Forest Stewartship Council

Autor: KATALYSE Institut

Forest Stewardship Council

Der Forest Stewardship Council (FSC) wurde 1993 in Toronto gegründet, mit dem Ziel einer weltweiten Förderung einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder. Der FSC ist eine nicht-staatliche, gemeinnützige Organisation und setzt sich für eine ökologisch vertretbare Nutzung der Wälder der Erde ein.

1995 erfolgten die ersten Zertifizierungen von Forstbetrieben mit dem ökologisch ausgerichteten Gütesiegel. Im Oktober 1997 wurde die deutsche FSC-Arbeitsgruppe in Bonn gegründet und im September 1998 der erste deutsche Waldbetrieb, der Stadtwald Hamburg mit 5.000 Hektar, zertifiziert. Im Januar 1999 wurde die deutsche Arbeitsgruppe durch den FSC offiziell anerkannt und eine zweite Fassung der Richtlinien erarbeitet, die am 13. April 1999 von der deutschen Vollversammlung verabschiedet wurde.

Im November 2000 waren insgesamt weltweit rund 18 Mio. Hektar Wald (davon etwa 3,5 Mio. Hektar in den Tropen) mit über 790 Holzwirtschaftsbetrieben und rund 200.000 Hektar Wald in Deutschland zertifiziert. Für diese Wälder gelten die zehn Prinzipien des FSC.

Das FSC-Logo ist weltweit als Warenzeichen eingetragen und geschützt, so dass sein Mißbrauch rechtlich verfolgt werden kann. Das Warenzeichen ist ein Siegel für Rohholz und Holzprodukte. Es garantiert, dass der forstliche Herkunftsbetrieb nach international vereinbarten Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftsstandards von unabhängigen Stellen geprüft wird. Mit dem Kauf FSC-zertifizierter Produkte ist eine direkte Unterstützung einer nachhaltigen Waldwirtschaft verbunden. Produkte mit FSC-Siegel durchlaufen vom Waldrand bis zum Endverbraucher verschiedene Stufen des Handels und der Verarbeitung. Bei der Kontrolle und Zertifizierung wird die gesamte Produktkette bis hin zum fertigen Möbel überprüft, damit z.B. eine Vermischung mit nicht zertifiziertem

Holz und Produkte ausgeschlossen werden kann. Das FSC-Siegel bietet den Verbrauchern, sich konstruktiv an der weltweiten Erhaltung der Naturwaldressourcen zu beteiligen.

Forstbetriebe, die in Deutschland nach den FSC-Kritieren zertifiziert sind:

  • Oberförsterei Freiherr von Rotenahn`sche: 2.209 ha
  • Hatzfeldt-Wildenburg`sche Verwaltung: 7.320 ha
  • Gemeinde & Städtebund Rheinland-Pfalz: 42.400 ha
  • Grün- und Umweltamt Mölln: 1.100 ha
  • Kreisstadt Emmendingen: 589 ha
  • Kreisforsten Herzogtum Lauenburg: 9.200 ha
  • Landesforstverwaltung Schleswig-Holstein: 49.466 ha
  • Stadt Hamburg: 4.938 ha
  • Stadt Lübeck: 4.500 ha
  • Stadt Düsseldorf: 2.016 ha
  • Stadt Saarbrücken: 1.948 ha

Seit 1996 wird auch ein Zertifikat des Ökolandbauverbandes Naturland vergeben. Wälder u.a. in Lübeck, Göttingen und Uelzen sind nach Naturland-Kriterien zertifiziert. Die Richtlinien für dieses Zertifikat wurden von Naturland mit den deutschen Umweltverbänden gemeinsam erarbeitet. Das Naturland-Siegel weist gegenüber dem FSC-Zertifikat einen Vorteil auf, es schreibt auch ökologische Standards für die Holzverarbeitung vor.

Autor: KATALYSE Institut

BUND

1975 gründeten Horst Stern, Bernhard Grzimek und 19 weitere Umweltschützer den Bund für Natur- und Umweltschutz Deutschland woraus 1977 der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hervorging. 1984 kam die BUNDjugend hinzu und 1989 schloss sich der BUND dem internationalen
Netzwerk Friends of the Earth an. Im Jahr 2000 hatte der BUND über 365.000 Mitglieder und ist somit der größte Umweltverband Deutschlands.

Der BUND hat u.a. das erste deutsche Solarmobil präsentiert und die Transrapidstrecke zwischen Berlin und Hamburg verhindert.
Mit unzähligen Aktionen und Kampagnen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene konnte der BUND Moore retten, gegen die Atomkraft mobil machen und sich für umwelt- und gesundheitsverträgliche Produkte einsetzen.
Der BUND engagiert sich für den Ausbau regenerativer Energien, für den Schutz des Waldes, für Müllvermeidung, für gesunde Lebensmittel. Der Schutz der Gewässer steht im Mittelpunkt der Arbeit des BUND, wobei die Frage wie wir morgen leben wollen von zentraler Bedeutung ist. Unter dem Aspekt der globalisierten Welt entwickelte der BUND alternative Vorschläge, wie eine nachhaltige internationale Zusammenarbeit aussehen kann und legte die Studie „Zukunftsfähiges Deutschland“ vor, die die Diskussion über eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland initiierte.

Die wichtigsten Arbeitsbereiche:
- Bio- und Gentechnologie (Gentechnik als Mittel gegen den Welthunger)
- Bodenschutz und Altlasten (v.a. Waffenlager und ehemalige Truppenübungsplätze)
- Energie und Mittlere Technologie (erneuerbare Energien)
- Gesundheit („Vorsorgen ist billiger als Reparieren“)
- Immissionsschutz und Umweltgestaltung (z.B. Elektrosmog)
- Internationales
- Meer und Küste (v.a. Nord- und Ostsee, Schutz des Wattenmeeres)
- Naturschutz
- Recht
- Umweltethik/ Frieden
- Umweltchemikalien/ Toxikologie

Die Mitgliederzeitschrift BUNDmagazin, die vierteljährlich erscheint, informiert über zentrale Fragen des Umwelt- und Naturschutzes, berichtet über die Arbeit des BUND und gibt Öko-Tipps für den Alltag. Für Mitglieder ist die Zeitschrift kostenlos, ansonsten ist ein Abonnement für 15 € im Jahr zu erhalten.

Adresse/Kontakt:
BUND - Bundesgeschäftsstelle
Am Köllnischen Park 1
D-10179 Berlin
Fon 030 / 27 58 64 - 0
Fax 030 / 27 58 64 - 40
e-Mail: bund@bund.net
www.bund.net

Autor: KATALYSE Institut

Robin Wood

1982 schlossen sich Umweltschützer zusammen, um gegen das Sterben der Wälder gewaltfrei in Aktion zu treten. Mittlerweile hat der Verein rund 2300 Mitglieder, in 20 Städten arbeiten Regionalgruppen.

Mit verschiedenen Aktionen setzen sich die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter gegen die Zerstörung der heimischen und der tropischen Wälder, gegen Energieverschwendung und für eine vernünftige Verkehrspolitik ein.
Robin Wood setzt sich auch aktiv für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie und den endgültigen Stopp aller CASTOR- Transporte ein.
Folgende Schwerpunkte hat sich ROBIN WOOD für die nähere Zukunft gesetzt: die naturverträgliche Waldnutzung, das Forest Stewardship Council (FSC), die nordischen Wälder (u.a. Landrechtkonflikte der Saami im nordschwedischen Lappland) und Waldsterben durch Stickstoff-Immissionen aus der Massentierhaltung.

Das ROBIN WOOD- Magazin ist eine Zeitschrift für Umweltschutz und Ökologie, die viermal im Jahr erscheint. Die wechselnden Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen Wald, Tropenwald, Energie, Müll, Klima und Verkehr. Dazu berichtet das Magazin über die Aktivitäten und Aktionen der Organisation ROBIN WOOD. Ein Jahresabonnement kostet € 12.

Kontakt:
ROBIN WOOD Bundesgeschäftsstelle
Postfach 102 122
28021 Bremen
Tel: 0421 - 59 828 8
Fax: 0421 - 59 828 72
eMail: geschaeftsstelle@robinwood.de
www.robinwood.de

Autor: KATALYSE Institut

Tropenwaldnetzwerk

Das Tropenwaldnetzwerk ist ein Zusammenschluß von deutschen und brasilianischen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Dachverbänden, die sich mit ökologischen, sozialen und kulturellen Fragen zum tropischen Regenwald in Brasilien beschäftigen.

Mitglieder des NGO-Netzwerkes sind Initiativen, Stiftungen und Umweltschutzverbände, private und universitäre Forschungseinrichtungen und interessierte Privatpersonen. Mit Beobachterstatus beteiligt sind außerdem die staatlichen Träger der Entwicklungszusammenarbeit.
Vor dem Hintergrund des breiten und interdisziplinären Spektrums seiner Mitglieder begleitet das Netzwerk mit seiner Arbeit die Bemühungen, den Tropenwald des Amazonasbeckens und den atlantischen Küstenwald zu bewahren und nachhaltige Regionalentwicklungen in Kraft zu setzen.
Den Schwerpunkt der Aktivitäten bildet die zivilgesellschaftliche Beobachtung und Begleitung des internationalen Pilotprogramms zum Schutz des brasilianischen RegenwaldesPPG7, sowie von die Region berührenden Entwicklungsprojekten.
Mit seinen Aktivitäten engagiert sich das Netzwerk durch die Bereitstellung eines Informations- und Koordinationsforums für die Stärkung der zivilgesellschaftlichen Partizipation.
Weitere Ziele und Aufgaben sind eine koordinierte themenorientierte Öffentlichkeitsarbeit, verstärktes und fokussiertes Lobbying in den Institutionen der Geberländer, der Weltbank und der brasilianischen Regierung sowie die Einbindung der NGO als Beratungsinstitutionen bei staatlichen Stellen und in den Medien.

Autor: KATALYSE Institut

Weltgesundheitsorganisation

Weltgesundheitsorganisation: World Health Organisation (WHO).

Die 1948 gegründete Sondergorganisation der UN hat ihren Sitz in Genf, 191 Staaten gehören ihr als Mitglieder an. Die W. ist die leitende und koordinierende Behörde des internationalen Gesundheitswesens, zu deren Tätigkeitsbereichen u.a. die Verbesserung der Gesundheitsversorgung und die Bekämpfung von Epidemien und Seuchen gehören.

Artikel 1 der Statuten nennt die Schaffung eines Höchstmaßes an Gesundheit für alle Völker als Ziel, wobei Gesundheit nicht nur als Freisein von Krankheit und Gebrechlichkeit definiert wird, sondern als Zustand vollständigen körperlichen Wohlbefindens.

Während die W. z.B. bei der Seuchenbekämpfung und der Verringerung der Säuglingssterblichkeit in den Entwicklungsländern große Erfolge verbuchen kann, zeigen Bemühungen um denAbbau des Nord-Süd-Gefälles (bzw. innerhalb bestimmter Länder des Stadt-Land-Gefälles) bei der medizinischen Versorgung der Bevölkerung kaum Wirkung.
Wichtige Mitgliedstaaten üben zudem zur Durchsetzung eigener Wirtschaftlichkeitsinteressen Druck auf die Organisation aus, um eine effektive Informationspolitik zu verhindern.

Das betrifft z.B. Informationen über die Ausbreitung von Aids (Tourismus), über den Genuß von Zigaretten (Tabakrauch) und Alkohol (Ethanol, Konsumgüterindustrie) und von Medikamenten (Pharmaindustrie), den Einsatz von Pestiziden und Lebensmittelzusätzen (chemische und Nahrungsmittelindustrie).

Autor: KATALYSE Institut

Mundraub

Mundraub ist eine Internetplattform für Obstallmende.

Auf dieser werden öffentliche Fundstellen für Obst- und Fruchtgewächse angegeben. Damit verfolgt Mundraub das Ziel, auf vergessene Früchte der Kulturlandschaft hinzuweisen und diese so als Teil der Kulturlandschaft und der Biodiversität dauerhaft zu schützen.
Die Fundstellen können von allen Internetnutzern auf der MundraubMap eingetragen und abgerufen werden. Auf dieser Karte kann man Fundstellen von Obstbäumen, Nüssen, Beeren und Kräutern finden.
Seit 2010 ist mundraub.org online und es wurden bis heute weltweit über 5.000 Fundstellen - die meisten Fundstellen befinden sich in Deutschland - eingetragen. Seit 2011 gibt es ein Mundräuberhandbuch, in welchem auf allgemeine Regeln zur Nutzung und Pflege von Obstbäumen eingegangen wird.
Die "Mundräuberregeln" sollen einen verantwortungsvollen und respektvollen Umgang mit der Natur und den kulturellen und privatrechtlichen Gegebenheiten der Region sicherstellen.

Kontakt:
Terra Concordia gUG Deutschland
Bouchéstr. 79b
12435 Berlin
Telefon: +49 (0) 30 - 54 82 11 01
Fax: +49 (0) 30 - 89 64 82 77
E-Mail: info@mundraub.org
www.mundraub.org

Autor: KATALYSE Institut

GATT

G. (General Agreement on Tariffs and Trade) ist eine Sonderorganisation der UNO, die die Rahmenbedingungen des Welthandels festlegt. Erklärtes Ziel ist es, durch Abbau von Handelshemmnissen den Welthandel zu fördern.

Als bedeutsamste Handelshemmnisse wurden 1990 vom G. Subventionen und sog. freiwillige Selbstbeschränkungsabkommen und technische Vorschriften in den Bereichen Agrargüter, Textilien, Stahl- und Elektronikprodukte beurteilt.
Obwohl Umweltaspekte wie auch Interessen der Dritten Welt über G.-Verhandlungen bei der Organisation des Welthandels Bedeutung erlangen könnten und sollten, orientieren sich die G.-Regelungen bislang zu eng an der Idee des Freihandels. Dadurch treten immer wieder Konflikte auf, wenn z.B. ein Import-Verbot eines einzelnen Landes oder etwa der EG aus Verbaucher-, Tierschutz- oder Umweltgründen erlassen wird.
Ein Beispiel für diese Problematik ist das sog. G.-Thunfischurteil: auf Druck der amerikanischen Umweltschützer hatte der Senat der USA das sog. "Marine Mammal Protection Act" ein Embargo gegenüber Thunfisch-Importen aus Schleppnetzfischerei, bei der Delphine mit abgeschlachtet werden, beschlossen (Fischerei).
Daraufhin hat das von dem Embargo betroffene Mexiko die USA beim Schiedsgericht der G. angeklagt und Recht zugesprochen bekommen. Das Embargo stellt nach Auffassung des Schiedsgerichtes ein nicht zulässiges Handelshemmniss dar. Dieses Urteil ist für die internationale und nationale Umweltgesetzgebung außerordentlich weitreichend und grundsätzlich. G. ermöglicht somit durch die Hintertür, nationale Umweltgesetze zu Fall zu bringen.
Die Widersprüche zwischen G.-Regelungen und Umweltschutz treten, wie inzwischen auch Weltbank, OECD und nationale Regierungen einsehen, immer deutlicher zutage.

Autor: KATALYSE Institut

EU-Öko-Verordnung

Am 22.7.1991 trat die "Verordnung über den ökologischen Landbau und die entsprechende Kennzeichnung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Lebensmittel" in Kraft.

Kurz bezeichnet als EU-Öko-Verordnung (EWG-VO 2092/91) einschließlich der im August 1999 in Kraft getretenen Regelungen für den tierischen Bereich (EWG-VO Nr. 1804/99).

EU-Verordnungen sind gesetzesähnliche Rechtsnormen, d.h. die EU legt für die Qualität und Glaubwürdigkeit ökologisch erzeugter Lebensmittel in allen Staaten der Gemeinschaft einen Maßstab und Rahmen fest.

Die EU-VO umfasst die Erzeugung, Kennzeichnung und Kontrolle von Lebensmitteln aus ökologischem Anbau. Seit Juni 1992 dürfen nur noch Waren mit der Bewerbung "ökologisch" auf den Markt gebracht werden, wenn sie den Kriterien der EG-VO genügen.

Die EU-VO kann in einem einfachem Verfahren abgeändert und ergänzt werden (Art. 14). Ein von Vertretern der EU-Staaten gebildeter Ausschuss entscheidet über die Annahme von Anträgen.
Darüber hinaus sieht die Verordnung vor, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb drei Jahre lang nach den Grundsätzen der EU-VO wirtschaften muss, bevor er seine Erzeugnisse als aus ökologischem Landbau" stammend kennzeichnen darf (Anhang I, 1). Scharf kritisiert wurde die Möglichkeit auch nur einen Teil des landwirtschaftlichen Betriebes auf Ökolandbau umzustellen.

Hier sind die deutschen Verbände mit ihren Richtlinien wesentlich strenger und erkennen nur Betriebe an, die komplett umgestellt haben.
Die Zutaten für verarbeitete und zusammengesetzte Öko-Produkte sind nicht immer in ökologischer Qualität ausreichend verfügbar.

Die EU-Öko-Verordnung sieht daher die Verwendung einiger Zutaten aus konventioneller Landwirtschaft vor, wenn diese für die Herstellung eines Erzeugnisses notwendig und in ökologischer Qualität nachweislich weder in der EU erzeugt noch importiert werden können. Es müssen jedoch mindestens 70 Prozent der Zutaten aus ökologischem Anbau stammen. Erst bei mindestens 95 Prozent Öko-Anteil kann das Lebensmittel als "reines" Öko-Produkt verkauft werden. Beträgt der Öko-Anteil an den Zutaten zwischen 70 und 95 Prozent, muss der jeweilige Prozentanteil deutlich sichtbar (neben der Verkehrsbezeichnung des Erzeugnisses) angegeben werden. Die Festschreibung dieser zweiteiligen Deklaration kann zur Verbrauchertäuschung führen. Untersuchungen haben ergeben, dass Verbraucher von Öko-Lebensmitteln v.a. zwei Eigenschaften, nämlich die Gesundheitsverträglichkeit des Produktes (geringerer Verarbeitungsgrad, weniger schädliche Rückstände), und Umweltverträglichkeit der Produktion (weniger Umweltbelastung durch den Anbau und die Verpackung der Lebensmittel) fordern.
Zur Verarbeitung und Herstellung von Öko-Lebensmittel enthält der EU-Öko-Verordnung nur Mindestanforderungen. Allerdings schützt sie die Begriffe ökologisch, biologisch, Bio, Öko, die nach der Verordnung gleichrangig als Synonym verwendet werden können. Und mindestens einmal im Jahr werden die Betriebe von einer zugelassenen Ökokontrollstelle geprüft. Nach erfolgter Prüfung darf der Betrieb mit dem Vermerk EWG-Kontrollsystem Ökologische Agrarwirtschaft seine Produkte kennzeichnen.

Seit 1989 wird die Einführung des ökologischen Landbaus im Rahmen der Agrarumweltprogramme der Bundesländern auf der Grundlage einer EU-Verordnung gefördert. Der Bund fördert darüber hinaus eine standortangepasste Landbewirtschaftung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK).

Die Kernpunkte der EU-Öko-Verordnung sind:

  • Generelles Verbot der Verwendung gentechnisch veränderter Organismen und auf deren Grundlage hergestellter Produkte
  • Flächengebundene Tierhaltung
  • Umstellungsvorschriften für Betriebe und Tiere aus nicht ökologischer Herkunft
  • Keine Anbindehaltung von Tieren
  • Fütterung mit ökologisch erzeugten Futtermitteln ohne Zusatz von
    Antibiotika oder Leistungsförderer
  • Erhaltung der Tiergesundheit v.a. durch Förderung der natürlichen Widerstandskraft
  • Regelmäßige Kontrollen und Herkunftsnachweise für ökologisch erzeugtes Fleisch
  • Die Bestrahlung von Öko-Lebensmitteln ist verboten.

Autor: KATALYSE Institut

foodwatch

foodwatch ist eine gemeinnützige, politisch und finanziell unabhängige Organisation und wurde im Jahr 2002 gegründet.

Die Organisation setzt sich für Markttransparenz und Verbraucherschutz im Ernährungssektor ein. Aktuelle Kampagnen beziehen sich auf die Bereiche Futtermittel, Markenartikel, Verbraucherrecht und -schutz.

Autor: KATALYSE Institut

WWF-Dialogplattform

Klimaschutz im Internet – WWF-Projektleiter im Dialog mit den Usern

Der Klimawandel kann nur mit drastischen Reduzierungen der globalen CO2-Emissionen gebremst werden. Aber bekanntlich sind gerade die Industrieländer, die den größten Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß tragen, am wenigsten bereit, nachhaltige regulierende Maßnahmen zur Senkung ihrer Emissionswerte zu ergreifen. Um die energiepolitischen Ziele des Kyoto-Protokolls umzusetzen und darüber hinaus eine dauerhaft emissionsarme Gesellschaft zu schaffen, bedarf es konkreter politischer Lösungen.

Mit ambitionierten Projekten gegen den
Klimawandel

Die gemeinnützige Organisation WWF unterstützt den Klimaschutz mit zahlreichen Projekten, darunter das Megaprojekt Stromwende mit dem erklärten Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050 auf 84 Prozent zu heben, und das Projekt Schlauer Bauen für das Klima, das sich die Senkung des Heizwärmebedarfs aller Häuser bis 2050 um fast 90 Prozent zum Ziel gesetzt hat. Denn nicht nur im industriellen Sektor, auch in den privaten Haushalten kann dem
Klimawandel durch nachhaltige Effizienzmaßnahmen entgegengewirkt werden.

Die Minderung des privaten Heizwärmebedarfs ist ein zentrales Mittel zur Senkung der klimaschädlichen CO2-Emissionen. Sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung alter Bausubstanz, zum Beispiel durch Wärmedämmung der Gebäudehülle und Fenster, kann der Raumwärmebedarf langfristig reduziert werden. Aber auch im Hinblick auf den Warmwasserverbrauch und den Energieverbrauch durch Elektrogeräte lässt sich mithilfe konkreter Energieeffizienzprogramme der energetische Standard in privaten Haushalten optimieren. Der WWF hat mit der Studie „Modell Deutschland – Klimaschutz bis 2050. Vom Ziel her denken“ einen Maßnahmenkatalog zur Treibhausgasminderung im Gebäudesektor und in den Bereichen Verkehr, Industrie, Landwirtschaft vorgelegt.

Mehr Reichweite durch Interaktion

Die Projektarbeit des WWF sieht unter anderem die Ausarbeitung konkreter Forderungspapiere für die Politik sowie aktive Aufklärungsarbeit durch Studien und Informationskampagnen vor. Die WWF-Projektleiter stehen aber auch als direkte Ansprechpartner zum Thema Klimaschutz zur Verfügung. Auf der im Juni 2012 ins Leben gerufenen Dialogplattform des WWF können Nutzer sich über Projekte und Aktionen informieren, Fragen stellen und mit den Experten über klimaschutzrelevante Themen diskutieren. „Wir nutzen unsere Online-Plattform, um Informationen aus erster Hand für unsere Unterstützer und weitere Interessierte aufzubereiten“, sagt Marco Vollmar, Mitglied der Geschäftsleitung beim WWF Deutschland.

Für die Umsetzung seiner Klimaschutzprojekte setzt der WWF auf Vernetzung und Transparenz. Um die breite Öffentlichkeit zu erreichen und neue Unterstützer für seine Projekte zu gewinnen, nutzt der WWF neben der Dialogplattform auch die sozialen Kanäle Twitter, Facebook, Google+ und YouTube. Aktivitäten auf der Dialogplattform können somit parallel beispielsweise über Facebook verbreitet und mit einer größeren Usergruppe geteilt werden.

Geschrieben von Stefan Brückner für WWF

Autor: KATALYSE Institut

Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL)

Die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL) wurde 1962 gegründet.
Ziel der Stiftungsaktivität ist, den ökologischen Landbau zu fördern und zu unterstützen. Die SÖL setzt sich mit den Auswirkungen der ökologischen Landwirtschaft auf Boden, Wasser und Klima auseinander und stellt den Biolandbau mit seinen regionalen Vermarktungsstrukturen als wichtiges alternatives Konzept für die derzeitige Agrarpolitik dar.

Sie fungiert dabei durch Sammlung, Aufbereitung und Verbreitung von Informationen als "Informationsdrehscheibe". Im Bundesprogramm Ökolandbau werden von der SÖL mehrere Projekte betreut.

Aktuelle Aktivitäten der SÖL:/liste}

  • Seminarbauernhof Gut Hohenberg
  • Publikationen zum ökologischen Landbau
  • Koordination des Erfahrungs- und Erkenntnissaustausches
  • Beratung (Rundbrief, Seminare)
  • Erfahrungsaustausch zwischen Studentengruppen
  • Forschung(Wissenschaftstagungen)
  • zwischen Institutionen
  • Forschung für die Praxis (Projekt Ökologische Bodenbewirtschaftung,Projekt Weierhof)
  • Öffentlichkeitsarbeit (Projekttage, Öko-Markttage Bad Dürkheim)
  • Dokumentation (Bibliothek, Archiv)
  • Fördertätigkeit (Karl-Werner-Kieffer-Preis,Stiftungsprofessur Ökologische Lebensmittelqualität und Ernährungskultur
    Die Stiftung gibt vier mal jährlich die Zeitschrift „Ökologie & Landbau“, sowie den „SÖL- Berater- Rundbrief“ (€ 14 pro Jahr) heraus.

    Kontakt:
    Stiftung Ökologie & Landbau
    Weinstraße Süd 51
    67098 Bad Dürkheim
    www.soel.de

 

 

Autor: KATALYSE Institut

KATALYSE Institut

Das kölner KATALYSE Institut ist eines der ersten unabhängigen Umweltinstitute Deutschlands. Seit 1978 engagieren sich unsere Wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen für den Schutz von Umwelt und Gesundheit sowie für eine nachhaltige Entwicklung in Nord und Süd.

Der Name KATALYSE versinnbildlicht unseren Anspruch, Vorgänge zu beschleunigen oder in eine andere Richtung zu lenken.
Das KATALYSE Institut versteht sich als „Denkfabrik“ für zukunftsfähige Konzepte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung.

Unsere Arbeit ist dem Ansatz der sozial-ökologischen Forschung verpflichtet. Methoden und Instrumente aus der klassischen Umweltforschung werden bei der Bearbeitung der komplexen Fragestellungen einer sich globalisierenden Umwelt- und Entwicklungsproblematik hinzugezogen.

Die Unabhängigkeit des KATALYSE Instituts gewährleistet unsere kritische Arbeit in den Bereichen Umweltforschung und Verbraucherschutz. Als gemeinnützige Organisation finanzieren wir uns durch Zuwendungen für Projekte, Spenden, Fördermitgliedschaften und Auftragsarbeiten.

Das KATALYSE Institut berät Unternehmen, öffentliche Institutionen, Medien, Verbände und Privatpersonen. Unsere Teams werden problembezogen aus Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen zusammengestellt. Auf der Basis langjähriger Erfahrungen erarbeiten wir Grundlagen- und Fallstudien ebenso wie individuelle Lösungen im Bereich des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung.

Unsere Arbeitsfelder sind:

Sozialökologische Forschung
Die sozialökologische Forschung wurde zur Stärkung einer transdisziplinär orientierten Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung im Rahmen des Programms des Bundesforschungsministeriums (BMBF) "Forschung für die Umwelt" eingerichtet.

Der neue Förderschwerpunkt “Sozialökologische Forschung” trägt der Erkenntnis Rechnung, dass ökologische, ökonomische, soziale und technische Problemlagen eng mit einander verschränkt sind und zu ihrer Lösung transdisziplinäre, problemorientierte Forschungsansätze gefragt sind. Solche Ansätze, die naturwissenschaftliche und sozialwissenschaftliche, universitäre und außeruniversitäre Forschung miteinander verzahnen, werden im Rahmen des neuen Förderschwerpunktes gezielt gefördert.

Das KATALYSE Institut stellte bereits 1994 erste Impulse für eine sozialökologische Forschung vor. Aber erst im Jahr 1999 wurde im Auftrag des BMBF mit den deutschen Ökoforums-Instituten (ISOE, Ökoinstitut, IÖW, KATALYSE) der neue Forschungsschwerpunkt erarbeitet.

Im Jahr 2001 hat das KATALYSE Institut eine der Sondierungsstudien (Biodiversitätsmanagement) zur Vorbereitung des neuen Forschungschwerpunktes erstellt. Mitte des Jahres 2002 nimmt der Arbeitsbereich Landwirtschaft und Ernährung mit vier anderen Ökoforumspartnern ein dreijähriges BMBF-Verbundvorhaben "Ernährungswende - Transformationen für eine nachhaltige Ernährung" auf.

Landwirtschaft und Ernährung
Im Zentrum des Arbeitsfeldes steht die Entwicklung von Strategien für eine nachhaltige Ernährung. Wir beraten Politik und Wirtschaft bei der Umsetzung der Agrarwende und nachhaltiger Ernährungskonzepte.

  • Wir erstellen Konzepte für eine nachhaltige Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln und nachwachsenden Rohstoffen,
  • beraten Sie bei der Konzeption gesundheitlich und ökologisch verträglicher Verpflegungssysteme,
  • führen Untersuchungen durch zur Risikokommunikation und
  • entwickeln Strategien für eine nachhaltigere Ernährungskommunikation.

Konkrete Beispiele aus dem aktuellen Beratungs- und Dienstleistungsangebot des KATALYSE Instituts sind:

  • die Ausrichtung des "Förderpreis Ökologischer Landbau" für das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMVEL) und
  • die Entwicklung von Strategien für eine Ernährungswende im Rahmen des Förderschwerpunkts: Nachhaltige Entwicklung im Spannungsfeld „Umwelt-Ernährung-Gesundheit“ des Bundesforschungsministeriums (BMBF).

Bio- und Gentechnologie
Die Erkenntnisse und Methoden der klassischen Bio- und der neuen Gentechnologien bilden als Life Sciences heute die Grundlagen für eine Fülle technisch neuer, oft heftig umstrittener Anwendungen in Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion sowie in der Medizin und im Umweltschutz.

Unsere Wissenschaftler beteiligen sich seit Jahren aktiv an der kontroversen öffentlichen Diskussion um die Gentechnik. In Studien, Vorträgen und Publikationen beziehen unsere Experten Stellung in den aktuellen Debatten.

Als Beratungsunternehmen stehen wir zivilgesellschaftlichen Organisationen, staatlichen Institutionen und Unternehmen bei Projektbewertungen sowie Entscheidungsfindung und Positionierung zur Seite.

Typische Beispiele sind etwa die „Untersuchung biotechnologischer Innovationspotenziale für das Land NRW“ oder Risikoabschätzungen gentechnologischer Anwendungen.

  • Wir erstellen für Sie Risikostudien, Technikfolgenabschätzungen sowie Erhebungen und Umfragen, begutachten neue Verfahren und Produkte in Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung
  • entwickeln biotechnologische Anwendungen in Textilveredelung und Biogastechnik und konzipieren
    Weiterbildungsmaßnahmen.

Bauen und Wohnen
Im Mittelpunkt des Arbeitsfeldes steht die Entwicklung und der Einsatz energie- und ressourcenschonender, umwelt- und gesundheitsverträglicher Baumaterialien und Bau-weisen. Unsere Experten beraten Institutionen, Unternehmen und private Kunden in allen Fragen nachhaltigen Bauens und Wohnens. Unsere Leistungen für Sie:

  • Begutachtung umweltbezogener, gesundheitlicher und material-technischer Anforderungen an Baustoffe und Bauprodukte
  • Entwicklung von Schulungsmaterialien und Praxisleitfäden, wie z. B. im Praxisratgeber „Bauteilplanung mit ökologischen Baustoffen“
  • Bewertung und Zertifizierung von Gebäuden auf der Basis der von unseren Experten entwickelten Kriterien.

Wir beraten und begleiten Sie fachlich bei der Auswahl geeigneter Baustoffe für Neubau-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, der Planung und Durchführung ökologisch orientierter Bauvorhaben
und unterstützen Sie bei der Auswahl von Einrichtungsgegenständen durch Qualitäts- und Schadstoffprüfungen und die Vergabe des ÖkoControl-Zeichens des Europäischen Verbandes ökologischer Einrichtungshäuser für schadstoffgeprüftes Mobiliar sowie die Produktprüfungen der Arbeitsgemeinschaft kontrolliert, deklarierte Rohstoffe (ARGE kdR).

Raumluftqualität und Elektrosmog
Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Schadstoffe und elektromagnetische Felder im Wohn- und Arbeitsumfeld gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Ermittlung und Verringerung von Umweltbelastungen in Innenräumen ist eines unserer Kernarbeitsfelder.

Öffentliche Träger, gewerbliche Nutzer und private Bewohner von Gebäuden profitieren von der langjährigen Erfahrung unserer Teams im Bereich Innenraumschadstoffe und damit verbundener Gesundheitsprobleme. Unsere Mitarbeiter

  • beraten Sie zu Innenraumschadstoffen und Elektrosmog,
  • identifizieren für Sie Schadstoffquellen in öffentlichen Gebäuden, Büros und Wohnungen,
  • beproben und analysieren Innenraumschadstoffe (z. B. PCB, Asbest, Schimmelpilze),
  • messen elektromagnetische Felder,
  • bewerten Meßergebnisse und Belastungssituationen und
  • geben Handlungsempfehlungen zur Reduzierung und Vermeidung von Belastungen,
  • erstellen Sanierungskonzepte und begleiten deren technische Durchführung.

Umweltmanagement
Zielsetzung des Umweltmanagements ist es, Produkte, Herstellungsverfahren und Arbeitsabläufe hinsichtlich ihrer Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit so zu optimieren, dass Stoff-, Energieströme und Schadstoffbelastungen minimiert werden.

Das KATALYSE Institut unterstützt Unternehmen und Institutionen bei Schwachstellenanalyse, Entwicklung von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen und allen Fragen des betrieblichen Umweltschutzes. Wir qualifizieren Ihre Mitarbeiter durch Fortbildungsmaßnahmen und unsere Experten begleiten Sie bei der Ausarbeitung von Kriterien und der Umsetzung von:

  • Öko- und Qualitäts-Auditing (ISO 14.000/EMAS),
  • Umweltcontrollingsystemen und betrieblichem Benchmarking/Umweltmanagementsystemen und
  • bereiten Sie auf die entsprechenden Zertifizierungen vor.

Wir erarbeiten für Sie:

  • Produkt- und produktlinienbezogene Ökobilanzen,
  • Konzepte zur umweltbezogenen Verfahrensoptimierung,
  • Konzepte zu umweltverträglichem Logistikmanagement,
  • Umweltverträgliche Beschaffung im Büro- und Baustoffbereich.

KATALYSE Institut e.V.
Institut für angewandte Umweltforschung
Beethovenstr. 6
50674 Köln
Tel: 0221-94 40 48-0
Fax: 0221-94 40 48-9
Email: info@katalyse.de
Internet: www.katalyse.de
Facebook
www.umweltjournal.de

(Stand 08.2022)

 

Autor: KATALYSE Institut

Bauberater kdR

Trotz fortschreitender wissenschaftlicher Erkenntnisse steigt die Anzahl vermeidbarer Baumängel und Schäden kontinuierlich. Neuere Veröffentlichungen zeigen, dass beispielsweise mehr als die Hälfte aller modernen Wohnungen von Schimmel betroffen sind.

Zusätzliche chemische Belastungen setzen den Menschen immer mehr zu und Elektrosmog und Lärm bringen dann oftmals das "Fass zum überlaufen". Wie erkenne ich gebäudebedingte Erkrankungen, die damit im Zusammenhang stehenden Bauschäden, chemischen Raumluftbelastungen oder strahlungstechnischen Felder? Zur erfolgreichen Sanierung und Vermeidung von Schäden ist ein Verständnis der Ursachen und Zusammenhänge unabdingbar.

Hierzu wurden die Bauberater kdR ins Leben gerufen. Die AKADEMIE FÜR NACHHALTIGES BAUEN (ANB) bietet einen Lehrgang mit Abschluss an, der die praktische Hilfestellung bei (gesundheitsorientierten) Neubauvorhaben oder bei der Sanierung von Bauschäden oder Wohngiften im Focus hat.

Im Schulungsprogramm werden Fachvorträge und Lehrgänge angeboten, die sich individuell an Handwerker, aber auch an Architekten und Ingenieure sowie an Sonstige am Bau Beteiligte richten.
Das Ziel der Lehrgänge besteht darin, unter Berücksichtigung der Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit von Bauprodukten die Motivation des Handwerkers und die Qualität seiner Arbeit zu steigern und damit zu seiner Existenzsicherung beizutragen.

Die Zunahme der Bauschäden und Schimmelproblematik eröffnet den Bauakteuren neue Beratungsfelder durch entsprechende Qualifizierung. Ziel ist es, den Ruf des Bauberaters kdR bekannt zu machen. Durch fachliche Kompetenz soll dessen Autorität bei der Bauberatung und der Materialauswahl gefestigt werden.

Die Vergabe des Zertifikates ist als eine Zusatzqualifikation und Weiterbildung gedacht. Diese Zusatzqualifikation wird durch die DGUHT (Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie) und die ARGE kdR (Arbeitsgemeinschaft, kontrollierte deklarierte Rohstoffe) unterstützt und nach deren Richtlinien und Qualitätsgrundlagen gestaltet.

Die Lizenz muss jedes Jahr durch die Teilnahme an einem Praxisseminar verlängert werden. Die Praxisseminare finden verteilt in ganz Deutschland statt, wobei einige Hersteller eng eingebunden werden. Bauberater kdR werden in diesem Konzept des Empfehlungsmarketings weiterempfohlen.

Autor: KATALYSE Institut

WWF

Der "World Wide Fund For Nature" (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründet.
Derzeit sind 116 hauptamtliche Mitarbeiter, die meisten in der Frankfurter Zentrale des WWF in Deutschland, beschäftigt. 1999 wurde das Jugendprogramm Young Panda ins Leben gerufen, wo die jugendlichen Mitglieder selbst entscheiden dürfen, in welche Projekte ihr Mitgliedsbeitrag investiert wird. Außerdem wird durch verschiedene Projekte und Camps die Bindung zur Natur gefördert.

Schwerpunkte der Arbeit des WWF sind:

  • Durchführung von nationalen und internationalen Aktionen und Projekten zum Schutz bedrohter Pflanzen- und Tierarten, sowie gefährdeter Naturlandschaften , insbesondere der Wälder, Flussauen und der Nord- undOstsee
  • Einflussnahme auf Entwicklungshilfepolitik

    Der WWF fordert u.a.: 

    • Klimaschutz (Reduktion des Kohlendioxids bis 2020 um 40 % gegenüber 1990, Steigerung der erneuerbaren Energien, Ausstieg aus der Atomindustrie, Fortführung der Öko-Steuer)
    • Hochwasserschutz (Überschwemmungsgebiete sichern, mehr Deiche zurückverlegen, Flächenversiegelungen und Flussbegradigungen reduzieren, Auen- Renaturierung)
    • Meeresfischerei ( Abbau der EU-Fangflotte um mind. 40 %, Stopp der Subventionen von Schiffsneubau und Abwrackung, Förderung der Fischerei, die den Meeresboden unangetastet lässt und ohne Beifang auskommt)
    • Agrarpolitik ( Agrarsubventionen umschichten, so dass Geld zur Förderung des ländlichen Raums frei wird, Subventionen an die Einhaltung EU-weiter Umweltstandards knüpfen, Beitrittsländer bereits jetzt bei der Umsetzung der umweltverträglichen Landwirtschaft unterstützten)
    • Arten- und Biotopschutz ( bessere Umsetzung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens, Einrichtung eines Fonds zum Schutz bedrohter Arten, Stärkung der Nationalparks in Deutschland und bessere finanzielle Unterstützung, Ausweitung des EU-Schutzprojektes Natura 2000, Truppenübungsplätze sollen zu Biotopverbundsystemen umfunktioniert werden)
    • Chemikalienpolitik (Umkehrung der Beweislast: „erst wenn sichergestellt ist, dass eine Chemikalie gesundheitsverträglich ist, sollte sie erlaubt werden“, außerdem sollen das Substitutionsprinzip eingeführt werden und einheitliche Bewertungs- und Zulassungssysteme entstehen)
    • Schutz der Wälder (FSC- Gütesiegel verbreiten, Zusammenarbeit zwischen Geldgebern, Entwicklungshilfe- und Naturschutzorganisationen ausweiten)
    • Entwicklungspolitik und Naturschutzfinanzierung (kontinuierliche Erhöhung der Entwicklungshilfe auf 0,7% des BSP bis 2010, Änderung der Haushaltsrichtlinien, damit künftig auch deutsche Gelder in Umweltfonds eingezahlt werden können)

Der WWF setzt seit Juni 2012 verstärkt auf Kommunikation. Mit der online gegangenen Dialogplattform auf http://dialog.wwf.de/ möchte die Naturschutzorganisation die Transparenz erhöhen und Unterstützer sowie weitere Naturinteressierte dazu ermutigen, Fragen zu stellen. Fragen, die helfen können, mehr über die moderne Naturschutzarbeit zu erfahren - sowohl projektbezogen als auch allgemein. Die Antworten kommen hierbei aus erster Hand von den zuständigen Naturschutzexperten.
Ein weiterer Vorteil dieser Plattform liegt in der Vernetzung. Der WWF hofft durch die direkte Einbindung der sozialen Netzwerke, mehr Menschen für den Naturschutz zu sensibilisieren und die Reichweite der Projekte auf eine neue Ebene zu bringen.

Kontakt:
WWF Deutschland
Rebstöcker Straße 55
60326 Frankfurt
Tel.: 069/791440
Fax: 069/617221
www.wwf.de
dialog.wwf.de

Autor: KATALYSE Institut