Sonnenbrand

Häufige Reaktion der Haut auf Einwirkung von UV-Strahlung.

Der S. ist nicht Folge thermischer Schädigungen der Haut, sondern wird durch komplexe chemische Abläufe verursacht, die nach Absorption von UV-Strahlungsquanten in chemischen Veränderungen von Molekülen und der Freisetzung von Zellgiften münden.

Ob es zum S. kommt, ist abhängig vom genetisch fixierten Hauttyp, von den Witterungsverhältnissen und der Bestrahlungsdauer. Besonders an der See und im Hochgebirge ist der UV-Anteil des Sonnenlichts hoch, da hier absorbierende Staub- und Dunstteilchen fehlen und die Reflexion der UV-Strahlung durch Sand, Wasser oder Schnee hinzukommt.

Im Alltag kann S. auch von Halogenlampen und Solarium verursacht werden.
Die UV-Dosis, die nötig ist, eine gut abgrenzbare Hautrötung zu erzeugen, heißt minimale Erythemdosis (MED); diese ist im Hochsommer bei 20 min Sonnenexposition erreicht. Für den klinisch manifesten S. ist eine mehrfache MED nötig.

Die Hautreaktion mit Rötung, Schwellung, Blasenbildung und Schuppung entsteht durch die Freisetzung von Entzündungsmediatoren und direkten Zellschaden. Nach 4-6 h stellt sich der S. ein und erreicht den Höhepunkt nach 12-24 h, wonach er innerhalb der folgenden 48 h wieder abklingt.

Der S. kann verbunden sein mit allgemeinem Unwohlsein, Fieber, Übelkeit, Kopfschmerz, Kreislaufkollaps.
Spätfolgen von UV-Strahlung:
Sonnenbaden, Hautkrebs, UV-Strahlung

Autor: KATALYSE Institut

Sonnenbaden

Jegliches S., auch ohne Sonnenbrand, stellt infolge der UV-Strahlung der Sonne ein Risiko für die Haut dar.

Die Bräunung der Haut (stärkere Pigmentierung) ist einzig und allein eine Schutzreaktion der Haut auf zuviel UV-A-Strahlung (UV-Strahlung).
Wichtigster Spätschaden ist der Hautkrebs. Jede UV-Dosis erhöht das Risiko für einen späteren Hautkrebs, wobei sich das Krebsrisiko bei doppelter UV-Dosis vervierfacht. Als Schwellenwert für den Ausbruch von Krebs geben Wissenschaftler etwa 25.000 Sonnenstunden an. Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft formuliert daraus den Rat, nicht mehr als 50 Sonnenbäder im Jahr zu nehmen. Besonders gefährdet sind Kinder und hellhäutige Menschen.

Vorsicht ist v.a. in den ersten Tagen und Wochen des S. geboten. Der Körper entwickelt seine Schutzmechanismen (stärkere Pigmentierung und die Lichtschwiele, eine Verdickung der Hornhaut, die UV-Strahlung reflektiert) erst langsam. Nach etwa 4 Wochen entsprechen diese Mechanismen einem Lichtschutzfaktor von 50, d.h., die Haut ist 50mal unempfindlicher gegen UV-Strahlung geworden.
Infolge des Wunsches nach gebräunter Haut und der gleichzeitigen Zunahme der UV-Strahlung (Ozonabbau) ist die Zahl der Hautkrebsfälle in den letzten 10 Jahren stark angestiegen, und weitere Steigerungen werden erwartet (Hautkrebs, Grauer Star).

Neben Hautkrebs kommt es v.a. zum vorzeitigen Altern der Haut, die Haut wird trocken und dünn, die Elastizität vermindert sich, die Haut wird schlaff und faltig. Ursache: Die UV-A-Strahlung schädigt das Bindegewebe der Lederhaut, läßt es dünn werden und weniger Wasser aufnehmen.
Eine weitere Folge von UV-Bestrahlung ist die Linsentrübung (Grauer Star). Beim S. und auch im Solarium sollten daher unbedingt die Augen geschlossen werden.

Die meisten Sonnenschutzmittel helfen nur gegen UV-B-Strahlung, gegen UV-A-Strahlung (und damit gegen vorzeitige Hautalterung und Krebs) bieten sie nur geringen Schutz. Die Sonnenschutzfaktoren sagen nur etwas aus über die maximale Verweilzeit bis zum Auftreten eines Sonnenbrands. Eine vielversprechende Entwicklung sind Sonnenschutzmittel auf Basis von Mikropigmenten. Sie bestehen aus ultrafein gemahlenen mineralischen Stoffen, die die UV-Strahlung (UV-A und UV-B) reflektieren.

Ähnliche Schäden wie beim S. können auftreten bei: Solarium und Halogenlampen.

Siehe auch: Photoallergie, UV-Strahlung

Autor: KATALYSE Institut

Somatotropin

Wachstumshormon, das in der Hirnanhangdrüse gebildet wird und aus Eiweißen besteht.

Als Rinderwachstumshormon, rBST genannt, fraglicher Einsatz als Futtermittelzusatz.

Autor: KATALYSE Institut

Smog

Der Begriff Smog ist ein Kunstwort, gebildet aus den englischen Begriffen Smoke (Rauch) und Fog (Nebel). Im allgemeinen Sprachgebrauch beschreibt es die Anwesenheit von Luftschadstoffen in gesundheitsschädlichen und sichtbeeinträchtigenden Konzentrationen.

Je nach Art der primären Luftschadstoffe unterscheidet man zwischen Sommer- und Wintersmog. In beiden Fällen wird die Bildung des S. durch das Zusammenwirken von Emissionsquellen und austauscharmer Wetterlage (Inversionswetterlage) begünstigt.

Eine Minderung der Emissionen ist die einzige Möglichkeit, das Risiko der Smogbildung zu verringern. Notmassnahmen für extreme Smogepisoden sind in den für besonders gefährdete Gebiete erlassenen Smogverordnungen vorgesehen.

Siehe auch: Inversionswetterlage

Autor: KATALYSE Institut

Pfefferminze

Die Pfefferminze ist eine mehrjährige Pflanze mit aufrechtem, ästigem 50 bis 80 cm hohem Stengel, behaarten gestielten lanzettlichen Blättern und blasslila gefärbten Scheinährenblüten.

  • Systematik: Familie: Laminaceae (Lippenblütler); Art: Mentha piperita
  • Herkunft: heimisch, Mitteleuropa
  • Klimaansprüche: gemäßigt
  • Anbausystem: ein- bis dreijähriger Anbau
  • Aussaat: Stolonen oder Kopfstecklinge; Stolonen: 80 bis 100 m2 bis Mitte Oktober oder im Frühjahr; Stecklinge: 50 bis 60 m2 ab März
  • Düngung: Nährstoffenzug bei 40 Tonnen Frischemasse/ Hektar: Stickstoff: 177 kg/ Hektar, Phosphat: 54 kg/ Hektar, Kalium: 270 kg/ Hektar, Kalzium: 85 kg/ Hektar, Magnesium: 29 kg/ Hektar
  • Pflanzenschutz: Pilze: Pfefferminzrost, Verticillium-Welke, Rhizom- und Stengelfäule, Echter Mehltau, Blattflecken; Schädlinge: Minzenblattkäfer, Erdfloh, Schwarzpunktzikaden; Sonstige: Nematoden
  • Ernte: Juli bis September, spätestens zur Knospe; zwei bis drei maschinelle Schnitte/Jahr
  • Ertrag: Kraut: 30 bis 50 Tonnen/ Hektar, Krautdroge: 17 bis 30 Tonnen/ Hektar;
    Blattdroge: 2,5 bis  5,0 Tonnen/ Hektar
  • Qualitätsmerkmale: Gehalt an ätherischem Öl, Gerb- und Bitterstoffe sowie Blattanteil.
  • Wirkspektrum:
    Innerliche Anwendungen
    : Verdauungsbeschwerden, Blähungen, Gallenbeschwerden, Reizdarmsyndrom
    Äußerliche Anwendungen:
    Spannungskopfschmerz, Mundschleimhautentzündung, Erkältungskrankheiten, Schnupfen und Muskel- und Nervenschmerzen.

Literatur:

  • Franke, W.: Nutzpflanzenkunde. Nutzbare Gewächse der gemäßigten Breiten, Subtropen und Tropen; Thieme Verlag Stuttgart 1997
  • Franke, W.: Nutzpflanzenkunde, Thieme Verlag Stuttgart 1992
  • KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung (Hrsg.): Leitfaden Nachwachsende Rohstoffe – Anbau, Verarbeitung, Produkte; C.F. Müller Verlag Heidelberg 1998
  • Rehm, S.: Die Kulturpflanzen der Tropen und Subtropen: Anbau und wirtschaftliche Bedeutung, Verwertung. 3. Auflage Stuttgart 1996
  • Bellmann, H. et. al.: Steinbachs Großer Tier- und Pflanzenführer; Ulmer Verlag 2005

Autor: KATALYSE Institut

Schwerhörigkeit

Eine Einschränkung des Hörbereichs und damit des Hörvermögens. Es wird zwischen Gehörkrankheiten, Altersschwerhörigkeit und Lärmschwerhörigkeit unterschieden.

Autor: KATALYSE Institut

Schadstoffe aus Kfz

S. sind Betankungs- und Schmierölverluste (Altöl), Abgase aus der Verbrennung und Schwermetallabgaben aus Katalysatoren sowie Abrieb von Reifen und Bremsbelägen.

Das Abgas eines Autos enthält hauptsächlich Stickstoff, Wasserdampf und Kohlendioxid, das als Hauptverursacher des Treibhauseffektes gilt. Daneben werden eine Reihe von Substanzen mit unterschiedlicher Schadwirkung emittiert. Dazu zählen v.a. die durch Grenzwerte beschränkten Schadstoffe Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffe (CH) und Stickoxide (NOx).

Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe entstehen bei unvollständiger Verbrennung aufgrund von Sauerstoffmangel oder zu niedriger Temperatur, Kohlenwasserstoffe auch durch Verdunstung des Kraftstoffs (Betankungsverlust).

Die spezfischen CO-Emissionen aus den kraftfahrzeugen sind aufgrund der Abgasgesetzgebung seit Anfang der 80er Jahre rückläufig. Diese Erfoleg werden jedoch durch insgesamt stark ansteigenden Verkehr wieder aufgehoben.

Stickoxide (NOx) entstehen aus dem in der Luft enthaltenen Stickstoff als Folge verschiedener chemischer Reaktionen mit dem Sauerstoff bei der Verbrennung. Hierbei spielen Temperatur, Kraftstoffart und Sauerstoffanteil die Hauptrolle. Die NOx-Bildung nimtt bei höheren Temperaturen stark zu. Um den Wirkungsgrad hoch und damit den Kraftstoffverbrauch niedrig zu halten, arbeitet man jedoch mit höheren Verdichtungen und höheren Verbrennungstemperaturen im Motor, so dass der geringe Kraftstoffverbrauch hochverdichteter Motoren direkt eine höhere NOx-Emission zur Folge hat.

Einen Ausweg aus dem Zielkonflikt zwischen niedrigem Kraftstoffverbrauch und niedrigen NOx-Emissionen bietet beim Ottomotor die Nachbehandlung des Abgases mit einem Katalysator (Drei-Wege-Katalysator), bei Diesel-Fahrzeugen (Dieselmotor) v.a. die Abgasrückführung. Bei schweren Nutzfahrzeugen wird eine NOx-Minderung auch mit Turboaufladung (Turbolader) und Ladeluftkühlung erzielt.

Aufgrund steigender Fahrleistungen und zunehmender Anteile des Lkw-Verkehrs konnte der Anstieg der NOx-Emissionen im Straßenverkehr bisher nicht gestoppt werden (Schadstoffarme Kfz). Besonders problematisch sind die NOx-Emissionen, weil aus ihnen unter Einwirkung von Sonnenlicht Ozon entsteht, Hauptbestandteil des Sommersmogs. In Großstädten stellt dies im Sommer eine zentrale Gesundheitsgefahr dar (Ozon). Außerdem sind Stickoxide (und das Folgeprodukt Ozon) Hauptverursacher des Waldsterbens.

    1990 1996 2000 2005 2010
Fahleistung in Mrd km Gesamt 592,1 652,2 697,2 753,7 794,1
  Pkw 504,2 546,4 584,7 634,4 670,1
  Nutzfahrzeuge/ 68,1 89,4 94,9 99,8 102,4
  Busse 4,2 4 4,1 4,4 4,8
Kohlendioxid Mt/a Gesamt 150 166,7 174,5 181,8 183,3
  Pkw 104,8 111,2 117,2 122,5 123,1
  Nutzfahrzeuge/ 40,1 50,7 52,3 54 54,5
  Busse 3,8 3,6 3,7 3,9 4,1
Kohlenmonoxid Gesamt 6487 3435,5 2395,3 1754,6 1561,5
  Pkw 5614,8 2781,9 1845,8 1282,4 1107,6
  Nutzfahrzeuge/ 563,3 380,4 266,7 219,6 212,4
  Busse 22,7 17,5 17 17,4 18
Kohlenwasserstoffe kt/a Gesamt 1469 568,1 344,6 240,2 216,8
  Pkw 1261,1 436,4 237,5 145,2 124,5
  Nutzfahrzeuge/ 136,2 92,2 73,1 65,3 63,3
  Busse 8,1 6,7 6,5 6,6 6,9

Stickstoffoxide kt/a

Gesamt 1223 965 822,2 763,1 756,6
  Pkw 764,3 474 394,2 367,2 368,8
  Nutzfahrzeuge/ 407,8 443,8 383,8 352,8 344,6
  Busse 49,1 44,7 40,9 38,9 38
Dieselrußpartikel kt/a Gesamt 40,5 39,9 31,3 26,5 25,9
  Pkw 9,0 9,8 9,7 10,6 12,2
  Nutzfahrzeuge/ 28,1 28 20 14,7 12,7
  Busse 3,4 2 1,6 1,2 1
Benzol kt/a Gesamt 68,7 24,7 14,9 10,1 8,8
  Pkw 60,2 20,4 11,6 7,3 6,1
  Nutzfahrzeuge/ 5,0 2,4 1,7 1,4 1,4
  Busse 0,2 0,1 0,1 1,0 0,1

Quelle: Jahresbericht 1996 Umweltbundesamt

Bleiemissionen entstehen in der Menge, in der Blei dem Benzin zugesetzt wird (Kraftstoffzusätze, Benzinbleigesetz, Bleifreies Benzin).
Ruß wird hauptsächlich von Dieselmotoren, aber auch von Gasturbinen ausgestoßen. Der Bildungsmechanismus ist kompliziert und noch nicht vollständig erforscht. Ruß ist v.a. deshalb sehr schädlich, weil sich an den Rußteilchen andere Schadstoffe, wie z.B. Metalloxide,

organische Verbindungen und speziell polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) (
Benzo[a]pyren, Aromaten) anlagern, die z.T. kanzerogen sind. Insbesondere aufgrund der Zunahme des Lkw-Verkehrs wird sich der Ausstoß von Rußpartikeln trotz neuer Grenzwerte (Emissionsgrenzwerte für Kraftfahrzeuge) weiter erhöhen.

Dringend erforderlich ist der Einbau von Rußfiltern (Partikelfilter). Schwefeldioxid entsteht bei Dieselfahrzeugen, sofern der Dieselkraftsoff Schwefel enthält.

Unter den summarisch als Kohlenwasserstoffe bzw. als flüchtige

organische Verbindungen registrierten S. gibt es einige besonders giftige, wie z.B. Benzol, Formaldehyd,
Benzo[a]pyren. Diese müßten beim Vergleich der verschiedenen Techniken zur Verminderung der S. gesondert betrachtet werden. Dabei schneidet der Betrieb mit Autogas besonders gut ab.

Die gesundheitlilch relevantesten S. sind die krebsauslösenden Substanzen Dieselruß und Benzol, das auch von Fahrzeugen mit Drei-Wege-Katalysator ausgestoßen wird, sowie Stickoxide aufgrund ihrer Ozon-Bildung. Die Mehrheit der Wissenschaftler geht dabei davon aus, dass Dieselrißpartikelbis zum Faktor 5 stärker krebsauslösend wirken als Benzol.

Eine bereits 1992 veröffentlichte Studie des Länderausschusses für Imissionsschutz (LAI) kam zu dem Ergebnis, dass in Deutschland jährlich 4000 Menschen an Krebs infolge von Luftschadstoffen sterben. Dominierende Rolle dabei spielen die Abgase der Autos und v.a. des Lkw-Verkehrs.

Autor: KATALYSE Institut

SARS

Weltweit starben im Jahr 2003 bisher 800 Patienten und infizierten sich 8.460 Menschen (17. Juni 2003). Die Abkürzung S. bezeichnet das „Schwere akute Atemwegssyndrom“ oder auch die asiatische Lungenentzündung. Rund 300 Atemwegserkrankungen und Lungenentzündungen traten bereits im November 2002 in der chinesischen Südprovinz Guangdong auf. Ob diese Erkrankungen mit S. in Zusammenhang stehen, ist bisher nicht bekannt.

Durch den regen Flugverkehr zwischen den Kontinenten sind auch in Kanada 76 Krankheitsfälle diagnotiziert worden, von denen 32 tödlich endeten und in den USA 73 Verdachtsfälle. In Kalifornien (San Jose) wurden die Passagiere einer Boeing 777 der American Airline aus Hongkong komplett unter Quarantäne gestellt.

Im April 2003 noch ging die WHO nicht von einer schnellen Bekämpfung aus, sondern sprach von einem mehrere Monate dauernden Kampf gegen die Lungenkrankheit. Mitte Juni zeichnet sich jedoch ein drastischer Rückgang der Neuerkrankungsfälle ab und die WHO warnt nunmehr auch nur noch vor Reisen nach Peking.

Die Epidemologie von SARS lässt mit der nachfolgende Grafik darstellen (Quelle WHO 17.06.03):
Das Krankheitsbild von S. beginnt meist mit hohem Fieber (über 38 °C) und Atembeschwerden, wie Husten und Atemnot sowie Halsschmerzen und Muskelschmerzen. Im weiteren Verlauf kann sich eine Lungenentzündung entwickeln. Ansteckungen erfolgten meist bei Pflegepersonal in Krankenhäusern sowie Angehörigen und Freunden, also Personen, die engsten Kontakt mit den Infizierten/Kranken hatten. Die Übertragung findet hauptsächlich über Tröpfcheninfektion statt, die bis zu einem Abstand von zwei Metern erfolgen kann, eine Schmierinfektion wird ebenfalls nicht ausgeschlossen.

Der Auslöser von S. ist ein bisher unbekannter Corona-Virus. Corona-Viren führten bisher lediglich zu Erkältungskrankheiten. Es wird vermutet, dass sich der Virus vom Tier auf den Menschen übertragen hat.

Das Vieh chinesischer Bauern könnte die Quelle
der sich weltweit ausbreitenden SARS-Corona-Viren sein. Nach Berichten der WHO in Genf wird geprüft, ob die Seuche in der südchinesischen Provinz Guangdong ihren Ursprung haben könnte. „In einigen Gebieten leben die Menschen dort Seite an Seite mit Tieren - Schweine, Hühner, Enten sind überall". Ein Sprecher des regionalen WHO-Büros für den Westpazifik in Manila bestätigte gegenüber der Presse, dass nach den Ursachen für das Schwere Akute Respiratorische Syndrom".

Autor: KATALYSE Institut

Salbei

Echter Salbei gehört zur Gruppe der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist ein ausdauernder, bis 60 cm hoher, unten verholzender und immergrüner Halbstrauch. Salbei ist ein Strauch des Mittelmeergebietes und heute in klimatisch günstigen Gegenden Süd- und Mitteleuropas verwildert.

Botanik
Echter Salbei (Salvia officinalis) - der Gattungsname kommt vom lateinischen salvere: retten oder heilen, und bezieht sich auf den Glauben an die Heilkräfte der Pflanze. Bei uns wird Salvia officinalis als Heil- und Küchenpflanze im Kräutergarten oder Topf gezogen.

Charakteristika sind:

  • vierkantige, filzig behaarte Stängel, die einem büschelförmigen, tiefreichenden Wurzelstock entspringen,
  • gestielte, gegenständige, länglich-elliptische Blätter,
  • feinnetzige Blattstruktur, fein behaart, von graugrüner Farbe,
  • blauviolette, manchmal auch weiße Blüten, die quirlig in einem ährenartigen Blütenstand stehen,
  • Blütezeit von Juni bis August.

Standort
Der Standort sollte sonnig sein und einen trockenen, durchlässigen, leicht kalkigen Boden haben. Echter Salbei verträgt sich im Mischkulturgarten gut mit Wermut, Kohl und Brennnessel; ungünstig sind dagegen Kombinationen mit Muskatellersalbei, Salat und Standorte unter Obstbäumen. Salbei wehrt durch seinen herben Duft vor allem Kohlweißlinge (verstärkte Wirkung mit Thymian) und Schnecken ab.

Verwendung
Salbei ist in vielen Ländern ein beliebtes Gewürz zu Geflügel, Fleisch, Fisch, Käse, Suppen und als Zusatz in Gewürzmischungen. Er schmeckt würzig bitter, leicht brennend und erinnert an Campher. Da Salbei sein Aroma schnell verliert sollte die Aufbewahrung beispielsweise in dunklen, gut verschlossenen Gläsern oder Dosen erfolgen.
Salbei wird in der Medizin als Tee, Extrakt, Tinktur oder ätherisches Öl eingesetzt. Äußerlich angewendet hat Salvia officinalis eine desinfizierende, entzündungshemmende und adstringierende Wirkung; innerlich eine speichel- und schweißhemmende Wirkung. Da Thujon, ein Bestandteil des ätherischen Öls, auch toxische Eigenschaften aufweist, dürfen Salbeipräparate und Salbeitees nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Schwangere sollten besser auf die innere Anwendung mit Salbei verzichten.

Quellen:
ALLGEIER, K.: Die besseren Pillen. München 2004.
BOKSCH, M.: Das praktische Buch der Heilpflanzen. München 1996.
DACHER, M.; PELZMANN, H.: Arznei- und Gewürzpflanzen. Wien 1999.
PHILLIPS, R.; FOY, N.: Kräuter. München 1991.
RAUSCH, A.; LOTZ, B.: Kräuterlexikon. Egolsheim k.A.
WEINRICH, C.: Mischkultur im Hobbygarten. Stuttgart 2003.

Autor: KATALYSE Institut

Ruß

Althochdeutsch.: ruos = dunkel-, schmutzfarben)Erscheinungsform des Kohlenstoffs, die bei einer unvollständigen Verbrennung entsteht.

R. entsteht unerwünschterweise bei der Verbrennung von Diesel (Dieselmotor, Schadstoffe aus Kfz.), bei schlecht eingestellten Ottomotoren und als Schornsteinruß (Schornstein).

Diese R. enthalten neben dem ungiftigen Kohlenstoff z.T. sehr giftige Kohlenwasserstoffe (polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) und werden daher seit 1987 in der MAK-Wert-Liste als karzinogen eingestuft. Die Emission solcher R. läßt sich durch spezielle R.-Filter (Partikelfilter) vermindern.

Ein Maß für die R.-Emission ist die R.-Zahl. Technische R. werden mit bestimmten Verfahren hergestellt und anschließend von unerwünschten Stoffen gereinigt. Anwendung finden sie als Pigmente (Druckerschwärze) wegen der hervorragenden Eigenschaften wie Unlöslichkeit in allen Lösemitteln, Lichtechtheit und Farbtiefe. Weiterhin werden R. bei der Produktion von Autoreifen u.ä. verwendet. Produktionsmenge 1991, alte Bundesländer: 380.000 t.

Autor: KATALYSE Institut

RSI-Syndrom

Das R. (Repetitive Strain Injurie, deutsch.: Verletzung durch wiederholte Überanstrengung) ist eine neuartige Berufskrankheit, die durch einseitige, sich oft wiederholende Bewegungen bedingt ist.

R. wird oft als Berufskrankheit des Informationszeitalters bezeichnet, da sie vor allem bei Arbeiten am Computer auftritt. Das hohe Arbeitstempo, das bei Computerarbeit gleichzeitig mit hoher Konzentration verbunden ist, senkt die Aufmerksamkeit des Menschen für Schmerzen, die Warnsignale für Fehlhaltungen und ungesunde Bewegungen darstellen.

Symptome sind v.a. schmerzhafte Schwellungen am Unterarm, Gelenkschwellungen und Gelenksteif- und -taubheit (Arme und Hände). Zunächst gehen die Schmerzen nachts wieder weg, dann dauert die Erholungszeit immer länger, bis schließlich im schlimmsten Fall Berufsunfähigkeit eintritt. Eine der schlimmsten Formen des R. ist das sog. Karpaltunnelsyndrom, bei dem die Erkrankten nicht einmal mehr eine Tasse halten können - hier muß, mit zweifelhaften Erfolgsaussichten, operiert werden.

In den USA ist die "Bürokrankheit" R. mittlerweile mit 48% Anteil die häufigste Berufskrankheit, in Australien ist R. bereits seit 10 Jahren als Berufskrankheit offiziell anerkannt. In Deutschland leiden etwa 20% der am Computer Tätigen wenigstens zeitweise an R.-typischen Schmerzen.
Gegenmaßnahmen: Ergonomische Ausgestaltung des Bildschirmarbeitsplatzes (Computer), Senkung des Arbeitstempos, Reduzierung der Anschlagszahl auf z.B. maximal 10.000 Anschläge/h.

Autor: KATALYSE Institut

Röntgenpass

In den R. werden sämtliche Röntgenaufnahmen eines Patienten eingetragen, insb. um unnötige Röntgenaufnahmen zu vermeiden.

Der Arzt kann anhand des R. erkennen, ob bereits eine Röntgenaufnahme vorliegt, die die aktuelle medizinische Fragestellung abdeckt. Obwohl durch den R. die Strahlenbelastung durch die Röntgendiagnostik gesenkt werden könnte, ist der R. bis heute nicht obligatorisch, sondern muß vom Patienten gepflegt werden. R. sind u.a. bei den Krankenkassen erhältlich.

Autor: KATALYSE Institut

Röntgendiagnostik

Röntgenstrahlung besitzt die Eigenschaft, daß mit ihr durch optisch undurchsichtige Stoffe hindurchgesehen werden kann.

Röntgenstrahlung wird von verschiedenen Stoffen verschieden stark absorbiert, so daß bei Durchleuchtung eines Körpers die Strahlung in bestimmten Bereichen vollkommen geschluckt und in anderen noch durchgelassen wird. Dies kann auf Röntgenschirmen und Röntgenfilmen sichtbar gemacht werden. Die Medizin macht sich dies zunutze, um Knochenbrüche, Tuberkuloseherde, Karies, Nierensteine etc. ausfindig zu machen.

Mit Hilfe von Kontrastmitteln können zudem Magen- und Darmuntersuchungen durchgeführt werden. Röntgenstrahlung kann als ionisierende Strahlung zu Strahlenschäden führen. Die R. macht die mit Abstand größte zivilisatorische Strahlenbelastung aus. Einzelne Röntgenaufnahmen führen zu Organdosen zwischen 0,1 und 65 mSv (Sievert, s. Tab.). Die
Strahlenbelastung bei Röntgendurchleuchtung ist i.a. höher als die bei Röntgenaufnahmen.

Im Mittel wird jeder Bundesbürger jährlich einer Röntgenuntersuchung unterzogen, wobei viele Untersuchungen mehrere Einzelaufnahmen erfordern. Trotz verbesserter diagnostischer Verfahren werden auch heute noch ca. 90% der genetisch signifikanten bzw. 95% der somatisch signifikanten zivilisatorischen
Strahlenbelastung durch medizinische Anwendungen verursacht, diese wiederum zu ca. 95% durch R. (andere medizinische Anwendungen: Nuklearmedizin, Strahlentherapie).

Durchschnittlich erhält jeder Bundesbürger pro Jahr durch R. eine Keimdrüsendosis von etwa 0,5 mSv und eine Ganzkörperdosis (Strahlendosis) von 1,5 mSv. Daraus resultieren jährlich etwa 12.000 Krebstote in Deutschland (somatische Strahlenschäden). Wenn auch i.d.R. der diagnostische Nutzen höher als der Schaden ist, schätzen Fachleute, daß nahezu die Hälfte aller Röntgenuntersuchungen überflüssig sind. Viele Untersuchungen, insb. im Bauchbereich, sind ebensogut mit unschädlichem Ultraschall durchführbar. Besonders kritisiert werden Röntgenreihenuntersuchungen auf Tuberkulose, v.a. weil ungefährliche Ersatzmethoden (Tuberkulintest) zur Verfügung stehen.

Moderne Röntgen-Untersuchungstechniken mit Bildverstärker oder Computertomographie reduzieren die Belastung gegenüber konventionellen Röntgengeräten erheblich. Eine Gefahr für das medizinische Personal und den Patienten besteht besonders dann, wenn aus Bequemlichkeit oder Unkenntnis nicht die zum Strahlenschutz notwendigen Vorkehrungen getroffen werden. Das mindeste ist das sorgfältige Anlegen der schweren Bleischürzen, die v.a. die Keimdrüsen vor Strahlung schützen sollen (Abschirmung).

Bei schwierigen Knochenbrüchen muß oft stundenlang am Röntgenschirm gearbeitet werden. Dabei ist kaum zu vermeiden, daß aus der Röntgenröhre stammende Strahlung an den Wänden reflektiert wird und als Streustrahlung das medizinische Personal trifft. Mit guten Röntgengeräten und einer starken Einschränkung der R. auf die notwendigen Fälle könnte die Belastung erheblich gesenkt werden. Röntgenstrahlung findet auch in der Strahlentherapie Verwendung.

Lit.: L.Rausch: Mensch und Strahlenwirkung, München 1986; KATALYSE /Hrsg.): Strahlung im Alltag, Frankfurt 1986

Autor: KATALYSE Institut

Röntgen

Nach dem Physiker Wilhelm C. Röntgen benannte Einheit für die Ionendosis. Ionisierende Strahlung, Radioaktivität und Strahlung, Maßeinheiten

Siehe auch: Ionendosis, Radioaktivität und Strahlung, Maßeinheiten

Autor: KATALYSE Institut

Risikogruppen

Personengruppen, die aufgrund bestimmter Bedingungen ein erhöhtes Risiko tragen, einen Schaden zu erleiden.

R. sind z.B. Kinder oder alte Leute, da sie im Gegensatz zu normalen Erwachsenen einen veränderten Stoffwechsel haben. Bei der Festlegung der Grenzwerte für Schadstoffe wird die erhöhte Empfindlichkeit von R. oft nicht genügend berücksichtigt.

Autor: KATALYSE Institut

Rinderwahnsinn

Siehe unter Bovine Spongiforme Enzephalopathie.

Autor: KATALYSE Institut

Ricin

Das Toxin wird aus der Christuspalme (Ricinus communis) gewonnen. R. blockiert die zelluläre Proteinsynthese, ist aber weniger giftig als Botulinum- oder Entero-Toxin.

Höhere Dosierungen führen innerhalb von zwei Tagen zu Lungenödemen, Zyanose und schließlich zu Atemversagen. Eingenommenes R. kann innere Blutungen auslösen.

Therapie: Nur adjuvant.
Impfung: Derzeit nicht möglich.

Autor: KATALYSE Institut

Reinigungsmittel

Eine unübersehbare Vielfalt an Pflege- und R. wird heute dem Verbraucher angeboten. Die Palette reicht vom Backofenspray über Mülleimerdeos bis zum Desinfektionsreiniger.

Fast alle R. gelangen nach ihrem Gebrauch ins Abwasser und belasten Kläranlagen (Abwasserreinigung) und Vorfluter. Wie auch bei den Waschmitteln sind unter den Inhaltsstoffen von R. insb. die Tenside als umweltrelevante Schadstoffe zu nennen.

Anders als dort ist in einigen Produkten noch das eutrophierende Phosphat (Spülmittel) zugegen. Einige R. enthalten aktive Chlorverbindungen (Sanitärreiniger) und tragen zur AOX-Belastung des Abwassers bei. Wieder andere wirken aufgrund ihrer hohen Alkalität (ph-Wert, Rohrreiniger) korrosiv auf Mensch und Materialien. Gefahren gehen auch von lösemittelhaltigen Produkten (Fleckentferner, Bodenbehandlungsmittel, Putzmittel) aus.

Nur ein kleiner Teil der auf dem Markt offerierten R. ist wirklich nötig. Praktisch alle haushaltsüblichen Reinigungsvorgänge lassen sich mit Seife, einem milden Allzweckreiniger, Scheuermittel, Spülmittel sowie Essig(reiniger) und Alkohol (Spiritus) auf preiswerte und relativ umweltschonende Weise erledigen.

Autor: KATALYSE Institut

Rauchen

siehe Tabakrauch, Passivrauchen, Nikotin.

Autor: KATALYSE Institut

Quecksilberthermometer zerbrochen! Was nun?

Quecksilber ist das einzige Metall, das bei Zimmertemperatur flüssig ist und bei Luftkontakt leicht verdampfen kann. Quecksilberdämpfe sind äußerst giftig – die Einatmung von nur 0,1 - 1 mg täglich führt zu chronischen Vergiftungen, da 80 Prozent des eingeatmeten Quecksilbers vom Körper aufgenommen und nur ungefähr 20 Prozent wieder ausgeatmet werden.

Flüssiges Quecksilber – sollte es dagegen versehentlich verschluckt werden – wird vom Magen-Darm-Trakt zu über 90 Prozent wieder ausgeschieden.

Da die Quecksilbermenge in einem Thermometer jedoch gering ist (ca. 1 g), kommt es bei deren Freisetzung wahrscheinlich nicht zu akuten oder chronischen Vergiftungserscheinungen. Trotzdem sollte die Gefahr des Einatmens umgehend minimiert und das Quecksilber möglichst rückstandslos entfernt werden. Dabei sind folgende Sicherheitsvorkehrungen zu beachten:

  • Nicht über den vom Quecksilber verseuchten Bodenbereich laufen!
  • Quecksilberdampfverwirbelungen vermeiden! Deshalb: Keinen Staubsauger einsetzen! Aufgewirbelten Dampf durch Lüften entfernen.
  • Einweg-Handschuhe tragen, um eine Aufnahme über die Haut zu verhindern.
  • Schmuck ablegen, da das Quecksilber mit vielen Metallen (darunter auch Gold und Silber) sofort chemische Verbindungen, so genannte Amalgame, bildet.

Es gibt folgende Möglichkeiten, das Quecksilber zu entfernen:

1. Zusammenbringen der Quecksilbertröpfchen durch:

  • Zusammenschieben mit einem festen Blatt Papier
  • Zusammenkehren mit einem Pinsel oder Bürstchen

2. Mechanische Aufnahme des Quecksilbers durch:

  • Aufsaugen mit einer Einwegspritze, einer Pipette oder einem Schwamm
  • Entfernen mit Hilfe eines breiten Klebebands

3. Mit Spezialverfahren:

  • Die mit Quecksilber benetzte Fläche mit einem Schnellabsorber (z.B. Mercurisorb, in Apotheken erhältlich) überstreuen und anschließend mit einem den Packungen beigefügten Pinsel gut vermischen. Dieses Absorptionsmittel bindet in weniger als fünf Minuten die gewichtsgleiche Menge des Metalls.
    Nach der Aufnahme des Quecksilbers alle Materialien, die damit in Kontakt gekommen sind, und das Quecksilber selbst in ein verschließbares Glasgefäß, Plastikbehälter oder eine Plastiktüte füllen und mit Klebeband verschließen. Diese quecksilberhaltigen Abfälle gehören zum Sondermüll und können über Apotheken entsorgt werden – sie gehören keinesfalls in den Hausmüll!

Falls es Körperkontakt mit Quecksilber gab:

  • Bei Verdacht einer Quecksilbervergiftung grundsätzlich einen Arzt konsultieren.
  • Nach Einatmen von Quecksilberdampf sofort an die frische Luft gehen und einen Arzt konsultieren.
  • Nach Hautkontakt die betroffenen Stellen intensiv waschen.
  • Bei Augenkontakt mit Quecksilber gründlich mit Wasser ausspülen und einen Augenarzt konsultieren.
  • Nach Verschlucken von Quecksilber 1-2 Gläser Wasser trinken, aber kein Erbrechen auslösen (so das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung) und einen Arzt konsultieren.
  • Kleidung, die mit Quecksilber getränkt ist, sofort ausziehen.

UNSER TIPP: Kaufen Sie sich ein digitales oder ein Alkohol-Fieberthermometer! Damit sind Sie dann für immer auf der sicheren Seite – für ca. 10 Euro.

Weitere Informationen unter:

  • Giftnotrufzentrale Berlin (Tel. im Notfall: 030 / 19 240, für allg. Anfragen: 030 / 30 686-711)
  • www.dguv.de/bgia/stoffdatenbank
  • www.chemiekalienlexikon.de

Autor: KATALYSE Institut

Quasiberufskrankheit

Seit 1963 gibt es die Möglichkeit, auch nicht in der Liste der Berufskrankheiten stehende Krankheiten im Einzelfall wie Berufskrankheiten zu entschädigen.

Es handelt sich um Krankheiten, für die im geltenden Berufskrankheiten-Verzeichnis noch nicht im ausreichenden Maße arbeitsmedizinische und epidemiologische Erkenntnisse vorliegen.

Autor: KATALYSE Institut

Psychopharmaka

Arzneimittel, welche die Psyche beeinflussen, z.B. Aufputschmittel, Beruhigungsmittel, Futtermittelzusätze und Tierarzneimittel, Betablocker, Tranquilizer.

Autor: KATALYSE Institut