Mörtel

M. setzt sich ähnlich wie Beton aus Bindemitteln (früher Kalk, heute meist Zement), Zuschlägen (bes. Sand, bei Leicht-M. auch Perlite, Bims und Blähton), Wasser und eventl. Zusätzen zusammen.

M. dient dem Vermauern und Verlegen von Steinen und Fliesen. Er stellt eine mineralische Bindung oder Brücke zwischen den Bauteilen her. Einteilung in M.-Gruppen (MG) I bis III, die auf die Endfestigkeit des M. verweisen. Die Aushärtezeit des M. ist u.a. abhängig von seiner Zusammensetzung und der Baudicke. Es sind drei M.-Arten zu unterscheiden:
1. Maurer-M., bei dem auf das richtige Mischungsverhältnis geachtet werden muss;
2.Fertig-M., der jedoch bis zu 10% des Trockengewichts chemische Zusätze enthalten kann;
3. Sonder-M., insb. Klebe-M., der mehr als 10% chemische Zusätze enthält.
Je nach Wärmeleitfähigkeit unterscheidet man auch Normal-M., Leicht-M. und Dünnbett-M.. Besonders wegen des Bindemittels Zement mit dem Gehalt an Chromaten, kann es beim Kontakt mit M. zu Allergien und Ausschlägen kommen. Heute werden zur Verbindung von Mauersteinen (z.B. Porenbetonstein) auch Klebe-M. (s. Klebstoffe) eingesetzt.

Autor: KATALYSE Institut

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