Tankerunfälle

T. verursachen durch Öleintrag ins Meer schwere Schäden an Tier- und Pflanzenwelt (Ölpest, Meeresverschmutzung).

Hauptursache für T. ist der harte wirtschaftliche Konkurrenzkampf innerhalb der Tankerbranche. Daraus resultieren: schlechte Wartung, hohes Alter der Schiffe, fehlende doppelte Schiffswand und zu kleine und übermüdete Besatzungen.

Die von T. ausgelöste akute Ölpest auf offener See kann durch folgende Maßnahmen bekämpft werden:

- schwimmende Barrieren verhindern bei ruhiger See die Ausbreitung des Öls;
- mit Spezialschiffen kann das Öl bei geringem Seegang abgesaugt werden;
- Chemikalien zersetzen das Erdöl, wenn es noch nicht zu stark verwässert ist; sie können aber für die Meeresbiologie schädlich sein.
Die biologische Bekämpfung mit Bakterien ist Anfang der 90er Jahre nur für kleinere Ölteppiche ausreichend entwickelt. Das Abfackeln des Öls ist wegen der damit verbundenen Luftverschmutzung und der Verbrennungsrückstände ebenfalls umweltschädlich.
Langfristig schlimmer als die akute Ölpest durch T. ist die chronische Ölverseuchung der Meere (Ölpest). Die vermeidbaren Verschmutzungen durch Tankspülwässer spielen dabei eine große Rolle.

Autor: KATALYSE Institut

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