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Solarenergie
(Syn. Sonnenenergie). Solarenergie Ist Energie, die Voraussetzungen für das Leben und die natürlichen Energiekreisläufe schafft.
Solarenergie entsteht in der Sonne durch Kernverschmelzung (Fusion). In jeder Sekunde werden einige 100 Mio. Wasserstoffatome in schwerere Heliumatome umgewandelt. Nur ein halbes Milliardstel der entstehenden Energie erreicht die Erde. Das Energiepotential, das die Sonne liefert, ist zumindest für die nächsten 4 Milliarden Jahre unerschöpflich.
Die Menge solarer Energie, die auf der Erde ankommt, übersteigt den weltweiten Energieverbrauch um das 10 000 - 15 000fache. Neben der passiven Nutzung, z.B. durch verschiedenen Formen des Bauens mit der Sonne (Sonnenenergie) auch aktiv genutzt werden.
Fotovoltaikanlagen erzeugen "sauberen", direkt nutzbaren elektrischen Strom, thermische Solaranlagen wandeln die Strahlung in Wärme um. Solarenergie kann als regenerative Energieträger in Solarkraftwerken direkt nutzbar gemacht werden. Bei der Solarthermie wird durch die Sonneneinstrahlung ein Wärmeträgermedium erhitzt, mit dem Warmwasser und mit Hilfe eines Dampfprozess elektrische Energie erzeugt wird. Bei der Fotovoltaik wird die Solarstrahlung direkt in Fotovoltaikzellen in elektrischen Strom umgewandelt.
Von der eingestrahlten Sonnenenergie werden etwa 30 Prozent von den äußeren Schichten der Lufthülle reflektiert. Die Energiemengen, die von der Lufthülle, dem Land u. dem Meer absorbiert werden, sind verantwortlich für den Wind (Windenergie), die Wellen, die Meeresströme, für Verdunstung und Niederschläge sowie für die Erzeugung von Biomasse durch die Pflanzen.
Der größte Teil der eingestrahlten Energie wird von den Weltmeeren und Landflächen der Kontinente als Wärmestrahlung wieder in den Weltraum abgegeben. Das Potential der Solarstrahlung wird heute teilweise meist mit passiven, aber auch aktiven Systemen von Ländern genutzt, die in den sonnenreichen Zonen der Erde liegen. Von dem sehr großen Potenzial lässt sich nur ein kleiner Teil technisch und wirtschaftlich nutzen, da die Regionen mit der stärksten Einstrahlung im allgemeinen nur einen geringen Energiebedarf haben.
Lit.: Hermann Scheer: Die Sonnenenergiewende Beck Verlag Berlin 1995
Autor: KATALYSE Institut
Solare Nahwärme
siehe: Sonnenkollektor
Autor: KATALYSE Institut
Solare Bauleitplanung
Von einer S. spricht man, wenn im Rahmen der Bauleitplanung alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um die aktive und passive Solarenergienutzung zu optimieren (Solarzelle, Sonnenkollektor, Solararchitektur).
Gerade in neuen Wohngebieten bietet die Bauleitplanung die Möglichkeit, Festsetzungen für Grundstücksgrößen, Hausabstände, Gebäudeorientierungen, Hausformen und Dachneigungen, ja sogar für Art und Ort der Baumanpflanzungen zu treffen.
Um die passive Nutzung der Sonne zu optimieren, ist es primär erforderlich, die winterliche Sonneneinstrahlung auf die Fensterflächen der Wohn- und Aufenthaltsräume sicherzustellen.
Ein optimal ausgerichtetes Haus (Wohnzimmer nach Süden), das zudem im Winter nicht verschattet ist, spart ohne jede Mehrkosten beim Bau 10-15% Heizenergie gegenüber einem schlecht plazierten Haus. Sehr einfache Maßnahmen einer S. wären hierzu z.B. eine strikte Vermeidung von Süd-Nord-Straßenführungen, die eine solche Ausrichtung der Häuser verhindern, oder die Zunahme der Bauhöhen von Süd nach Nord, um Verschattungen der Häuser untereinander zu vermeiden.
Die S. ermöglicht auch den Einsatz von solarer Nahwärme, wie sie in Schweden bereits seit einigen Jahren betrieben wird (Sonnenkollektoren).
Autor: KATALYSE Institut
Solararchitektur
Unter S. versteht man eine Bauweise, welche die einfallende Sonnenstrahlung als direkte Energiequelle zum Beheizen und Belichten (Tageslichtnutzung) benutzt.
Dabei überwiegt die passive Nutzung der Sonnenenergie durch große, hochwärmegedämmte Südfenster (Wärmeschutzverglasung) als Sammelflächen und großflächige Wärmespeichermassen im Rauminnern. Die in Deutschland übliche massive Bauweise verfügt über ausreichende Wärmespeicherflächen, so daß die in USA-Holzhäusern notwendigen Zusatzspeicher (z.B. Wasser- und Kiesspeicher) entfallen können.
Wichtig sind Südfassadenausbildungen, die die flache Wintersonne ungehindert eindringen lassen und die hochstehende Sommersonne ausblenden, z.B. durch austragende Dächer und Balkone über den Fensterflächen. Schrägverglaste Räume sind zu vermeiden, da sie im Sommer zu untragbaren Raumüberhitzungen führen. Selbst im Winter kann mit S. der Heizenergieverbrauch von Gebäuden aller Art um 20-40% deutlich gesenkt werden, was als verminderter Verbrauch an fossilen Brennstoffen und Schadstoffreduzierung der Umwelt unmittelbar zugute kommt.
Zur aktiven Nutzung von Solarenergie siehe Sonnenkollektor und Solarzelle.
Solare Bauleitplanung
Lit.: A.Lohr u.a.: Energie- und umweltbewußtes Bauen mit der Sonne, Köln 1991
Autor: KATALYSE Institut
Solaranlage
Anlage zur Nutzbarmachung von Solarenergie (Globalstrahlung).
Man unterscheidet zwischen Photovoltaik-Anlage (Stromerzeugung), Solarthermische-Anlage (Wärmeerzeugung) und Solarkraftwerk (Strom-/Wärmeerzeugung im großtechnischen Maßstab).
Autor: KATALYSE Institut
Silikonharzemulsionsfarben
S. sind als Bautenschutzanstrich verbreitet, sperren die Außenwände oft jedoch zu stark gegen nach außen dringenden Wasserdampf ab, was zur Zerstörung des Mauerwerks führen kann.
siehe: Diffusionswiderstand
Autor: KATALYSE Institut
Silikone
S., richtiger Polysiloxane genannt, sind wichtige synthetische Polymere mit je nach Molekulargröße flüssigen, öligen oder harzartigen Eigenschaften, thermisch und chemisch resistent mit vielfältigen Anwendungsfeldern.
Herstellung über störfallpotente Silane und umweltgefährdende Chlorkohlenwasserstoffe (Chlorierte Kohlenwasserstoffe). Die im Baubereich eingesetzten Dichtungsmassen aus S. sind in den meisten Fällen mit teilweise problematischen Stoffen weichgemacht (Weichmacher). 1991 wurden Westdeutschland ca. 1,3 Mio t S. produziert.
Autor: KATALYSE Institut
Silikatfarben
Silikatdispersionen können unmittelbar oder nach Zugabe von Pigmenten als Farbanstrich verwendet werden.
Sie sind zur Beschichtung silikathaltiger Untergründe geeignet. Oftmals werden sie für die Erweiterung der Anwendungspalette mit Kunststoffdispersionen gemischt, was ihre wasserabweisenden oder dampfdiffusionsoffenen Eigenschaften verschlechtert (Diffusionswiderstand).
Autor: KATALYSE Institut
Sick Building Syndrom
Aus Kostengründen und Gründen der Energieeinsparung werden die Außenluftraten in Klima- und Lüftungsanlagen möglichst gering gehalten.
Dies hat zusammen mit zunehmender Innenraumluftbelastung zum sog. S. (Gebäudekrankheit) geführt. Hierunter werden Erscheinungen wie Hals-/Nasenkrankheiten, trockene Lippen, Augen-Irritationen, Müdigkeit etc. verstanden, die, wie mittlerweile vermutet wird, auf eine Vielzahl von Gerüchen und Luftverunreinigungen zurückzuführen sind.
Quellen dieser Luftverunreinigungen sind Baustoffe, Möbel, technische Geräte wie Kopierer, Laserdrucker etc. Dies hat zu einer Neubewertung der Maßstäbe für die Behaglichkeit und zur Einführung der Einheiten Olf und Dezipol, als Maß der Luftqualität, geführt.
siehe auch: Innenraumluftbelastung, Klima
Autor: KATALYSE Institut
Schornstein
Der S. dient der Ableitung von Abluft oder von Rauchgasen vom Ort der Entstehung (zum Beispiel dem Feuerungsraum) weg in die unteren Schichten der Atmosphäre. Je höher die emittierte Schadstoffmenge bzw. ihre Giftigkeit ist, um so höher muss der S. gemäß der Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft 1986) gebaut werden.
Die TA Luft ist die erste allgemeine Im Gegensatz zu Rechtsverordnungen, die allgemeine Rechte und Pflichten der Bürger begründen, binden die von der Exekutive erlassenen V. nur die Angehörigen der eigenen und der nachgeordneten Behörden, soweit sie Weisungen bzgl. der Auslegung und Durchführung von Gesetzen und anderen Rechtsnormen enthalten. Verwaltungsvorschrift zum Bundesimmissionsschutzgesetz von 27. Februar 1986.
Gültig für Festbrennstoffe 1 MW bis 50 MW
Gültig für HEL-Feuerungen über 5 MW bis 50 MW
Gültig für Gas-Feuerungen über 10 MW bis 100 MW
bezogen auf Feuerungswärmeleistung. Enthält Übergangsregelungen für Altanlagen in Abhängigkeit von den Emissionen. Begrenzt werden Schwefeloxide, Stickstoffoxide, Kohlenmonoxid und Staub.
So sind Industrieschornsteine bis zu 300 m hoch. Um die schädlichen Einwirkungen der Abluft eines Emittenten in seiner direkten Umgebung zu verringern, können Menge bzw. Schädlichkeit (Abgasreinigungsverfahren, Filter) oder Verteilung (Ausbreitung) der Abluft in der Atmosphäre verändert werden.
Der Bau hoher Schornsteine war in den 50er und 60er Jahren für die emittierenden Betriebe billiger als zum Beispiel die Installation von Rauchgasentschwefelungsanlagen bei Kohlekraftwerken. Zwar konnten die hohen Schornsteine die Luftbelastung in industriellen Ballungsgebieten reduzieren, doch wurde dies mit einer deutlichen Zunahme der Luftbelastung in weit von Industriezentren entfernt gelegenen Regionen erkauft.
So wird die "Politik der hohen Schornsteine" bei Kraftwerken in den 50er und 60er Jahren für den Beginn des Wald- und Seesterbens in industriefernen Gegenden, wie zum Beispiel Skandinavien (Saurer Regen), in den 70er Jahren verantwortlich gemacht.
Autor: KATALYSE Institut
Schimmelpilze in Gebäuden
Bei hoher Raum- oder Baufeuchte und unzureichender Außen-Wärmedämmung können zu kälteren Bauteilen hin Kondensationsniederschläge (z.B. feuchte Fensterscheiben) auftreten.
Je nach Dauer dieser Einwirkung können besonders auf Bauteilen aus organischem Material (z.B. Holz, Tapeten) S. entstehen. Sie beeinflussen nicht nur die Bauteile in ihrer Funktion (Holz verliert seine Tragfähigkeit, Putz seine Haftung), sondern gefährden die Gesundheit der Bewohner. Die Sporen können z.B. Bronchial-Allergien auslösen.
siehe auch: Raumklima
Lit.: KATALYSE u.a. (Hrsg.): Das ökologische Heimwerkerbuch, Reinbek 1985
Autor: KATALYSE Institut
Schimmel
siehe: Pilze, Mykotoxine.
Autor: KATALYSE Institut
Schilfrohrplatten
Platten zur Wärme- und Schalldämmung. Schilfrohr wird mechanisch zu 2-10 cm dicken Platten gepresst und mit verzinkten Eisendrähten gebunden. S. verfügen über mittlere Wärme- und Schalldämmungseigenschaften, sind emissionsfrei und kompostierbar, und es fallen keine Produktionsabfälle an.
Neben dem Vorteil der ökologischen Verträglichkeit tritt der recht geringe Preis. Die Einsatzmöglichkeiten von S. sind allerdings beschränkt, da sie einen schlechten Brandschutz bieten. Um der Anforderung "normalentflammbar" zu entsprechen, muss eine mindestens 1,8 cm dicke Putzschicht aufgetragen werden (Baustoffklasse B2). Zudem sollte bedacht werden, dass es in Deutschland nur noch geringe Schilfbestände gibt.
Autor: KATALYSE Institut
Schallschutzfenster
Fenster, die aufgrund einer speziellen Konstruktion eine hohe Schalldämmung erreichen, werden als S. bezeichnet.
Hierbei werden v.a. Luftundichtigkeiten (Luftschall) vermieden sowie die Glasflächen so aufeinander abgestimmt (unterschiedliche Glasstärken etc.), dass durchgängig hohe Dämmwirkung erreicht wird.
Fenster werden in sechs Schallschutzklassen eingeteilt. So wird bei der höchsten Klasse 6 ein Schalldämmass von mehr als 50 dB(A) erreicht (s. Tab. Fenster). Der Einbau von S. ist oft die einzig wirksame Lärmschutzmaßnahme zum Schutz vor Straßenverkehrslärm und Fluglärm. Daher können für ihren Einbau verschiedene finanzielle Mittel in Anspruch genommen werden.
Problematisch ist jedoch, daß ein Schallschutz nur bei geschlossenem Fenster wirksam ist. Aus diesem Grund sind häufig zusätzlich schallgedämmte Lüftungseinrichtungen erforderlich.
Autor: KATALYSE Institut
Schallschutz in Gebäuden
Den größten Teil seiner Zeit verbringt der Mensch in Gebäuden.
Da die Lärmbelästigung nicht nur von der Höhe des Geräuschpegels, sondern auch von dessen Einwirkdauer abhängt, kommt dem S. eine gewichtige Rolle zu.
Unter S. werden Maßnahmen verstanden, die die Schallübertragung von einer Schallquelle zum Hörer vermindern. Befinden sich Schallquelle und Hörer im gleichen Raum, so geschieht dies durch Schalldämpfung.
Befinden sich Schallquelle und Hörer in verschiedenen Räumen, geschieht dies hauptsächlich durch Schalldämmung. Häufig wird nicht einmal der empfohlene Mindestschallschutz, geschweige denn ein erhöhter Schallschutz realisiert. Hinzu kommt, daß die Ausführung häufig fehlerhaft ist und Schallbrücken den S. ganz oder teilweise wieder aufheben.
Autor: KATALYSE Institut
Schallschutz im Städtebau
Wesentliches Instrument des S. ist die Bauleitplanung. Durch diese Festschreibung von Bebauungsgebieten findet eine Aufteilung nach verlärmten und ruhigen Gebieten statt. Hauptproblem stellt jedoch der allgegenwärtige Strassenverkehrslärm dar.
Hier können verkehrsberuhigte Zonen, Konzentrierung der Verkehrswege in verlärmte Gebiete, Ausbau des ÖVP, Errichtung von Lärmschutzbauten etc. Abhilfe schaffen. Auch die Minimierung von Sport- und Freizeitlärm gehört zu den Aufgaben des Schallschutz in Städten.
Leider wird die Notwendigkeit einer Lärmbekämpfung meist nicht oder nur zu spät erkannt. Die Folgekosten sind häufig dann kaum mehr tragbar.
Autor: KATALYSE Institut
Schalldämmung
Unter S. wird die Verhinderung bzw. Behinderung der Fortpflanzung von Schallwellen durch eine Trennfläche verstanden.
Der Schall wird an der Trennfläche vorwiegend reflektiert, d.h. zum Ausgangsort zurückgeworfen. Sie ist nicht mit der Schalldämpfung zu verwechseln. Für eine funktionierende S. ist es wichtig, daß die Trennfläche möglichst dicht ist. Aufgrund der unterschiedlichen Übertragungswege wird zwischen der Dämmung von Luftschall und der von Körperschall unterschieden.
Luftschallschutz erreicht man durch einen möglichst luftdichten Abschluß zwischen Schallquelle und Aufpunkt. Beispiele sind das Abdichten eines Fensters oder die Kapselung von Motoren. Ist ein luftdichter Abschluß technisch nicht möglich, z.B. weil ein Luftaustausch erforderlich ist, so kann Luftschall gedämmt werden durch den Einsatz von Schalldämpfern. Jede Trennfläche ist bei einer bestimmten Frequenz (Koinzidenzgrenzfrequenz) aufgrund von Resonanzen quasi durchlässig. Durch Resonanz einer Trennfläche, z.B. einer Glasscheibe, wird diese durch Luftschall in Schwingung versetzt.
Durch das Schwingen der Trennfläche entsteht wieder Luftschall, der auf der anderen Seite wieder abgestrahlt wird. Durch die Verwendung von biegeweichen Trennflächen kann diese Frequenz in einen Bereich außerhalb des Hörbereichs verschoben werden. Deshalb sollten zur S. von Luftschall möglichst biegeweiche, massive oder besser noch zweischalige Konstruktionen mit unterschiedlichen Wandstärken und/oder Materialen verwendet werden.
Aus diesem Grund werden z.B. bei Schallschutzfenstern Glasscheiben mit unterschiedlichen Glasstärken eingesetzt.
Beim Körperschall stellt die Trennfläche eine elastische Schicht dar. Prinzipiell läßt sich jedoch sagen, daß die Körper-S. größer ist, je weicher die elastische Zwischenschicht ist und je stärker diese belastet wird. Wichtig ist hierbei wiederum die Dichtigkeit der Trennfläche.
Jede auch noch so kleine Körperschallbrücke reduziert die Dämmwirkung beträchtlich. Deshalb ist auf eine äußerst präzise Ausführung zu achten. Körperschallschutz erreicht man durch eine möglichst massive Bauweise bzw. eine Entkopplung von Bauteilen, so daß der Körper- in Luft- und wieder zurück in Körperschall umgewandelt und dadurch gedämmt wird.
Autor: KATALYSE Institut
Substance Information Exchange Forum (SIEF)
Substance Information Exchange Forum (Forum zum Austausch von Stoffinformationen; stoffspezifische Foren zum Austausch von Stoffinformationen, Art. 29); Foren, die nach der Vorregistrierung zu gründen sein werden.
Teilnehmer eines SIEFs sind alle Hersteller/Importeure eines identischen Stoffes.
Ein SIEF fasst alle potentiellen registrierten Unternehmen und weitere Interessierte an einem identischen Phase-in-Stoff zusammen und erleichtert ihnen die Suche nach weiteren Registranten, mit denen sie Daten gemeinsam nutzen und sich einen Überblick über verfügbare Studien verschaffen können.
Ziel der SIEFs ist es, Mehrfachdurchführungen von Studien zu verhindern und Einigkeit über die Einstufung und Kennzeichnung eines Stoffes herzustellen, wenn es dabei Unterschiede gibt.
Quellen:
REACH-Verordnung: Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2006/l_396/l_39620061230de00010851.pdf
RIPs: http://ecb.jrc.it/reach/rip/
BRANDHOFER, P; HEITMANN, K.: REACH – Die neue Herausforderung für Ihr Unternehmen! 2007
AU, M.; RÜHL, R.: REACH-Verordnung. 2007
Stand: 22. Februar 2012
Autor: KATALYSE Institut
Styrol
S. wird auch als Phenylether oder Vinylbenzol bezeichnet. S. ist eine farblose, stechend riechende Flüssigkeit (Siedepunkt 146°C), die mit Luft explosive Gemische bildet.
Bei S.-Konzentrationen von 50 ppm in der Luft beobachtet man Reizungen der Schleimhaut und der oberen Atemwege; bei S.-Konzentrationen von über 200 ppm Müdigkeit, Brechreiz, Gleichgewichtsstörungen und verlängerte Reaktionszeiten. S. wirkt als Nervengift und schädigend auf die Fortpflanzungsfunktion. Bei Konzentrationen oberhalb von 0,08 ppm kann es bereits am Geruch wahrgenommen werden, jedoch erfolgt bei längerer Exposition ein Gewöhnungsprozeß.
Die Aufnahme von S. erfolgt überwiegend über Inhalation; über die haut ist Aufnahme gering. S. wird im Organismus nahezu vollständig zu 7,8-S.-Oxid umgewandelt. Im Tierversuch stellte sich 7,8-S.-Oxid als eindeutig krebserregend heraus. 1987 wurde der MAK-Wert von 100 ppm auf 20 ppm gesenkt.
S. wird großtechnisch aus Benzol und Ethylen hergestellt. Bei diesem ersten Schritt wird Aluminiumtrichlorid in großen mengen als Katalysator zugesetzt. Zur Herstellung von Aluminiumtrichlorid werden Aluminium und Chlor benötigt, zwei Stoffe, deren Herstellung mit großen Umweltbelastungen verbunden sind. Als Zwischenprodukt erhält man Ethylbenzol, das durch Wasserstoffentzug (Dehydrierung) in S. umgewandelt wird. Dazu setzt man Chromtrioxid als Katalysator ein., Chromtrioxid ist, wie alle Chromverbindungen der Oxidationsstufe +6, ein Stoff, der in staubförmigen Zustand im Tierversuch als eindeutig krebserregend identifiziert wurde. Reste dieses Katalysators können im S. verbleiben.
S. wird als Lösemittel für ungesättigte Polyesterharze und in Elastormeren (z.B. Styrol-Butadien-Kautschuk), hauptsächlich aber zur Polystyrolherstellung verwendet.
Autor: KATALYSE Institut
Stoffsicherheitsbeurteilung (CSA)
Die Sicherheitsbeurteilung (Chemical Safety Assessment) bewertet das Risiko eines Stoffes.
Für alle Stoffe, die registrierungspflichtig sind, ist eine Stoffsicherheitsbeurteilung durchzuführen und ein Stoffsicherheitsbericht zu erstellen, wenn der Registrierungspflichtige diese Stoffe in Mengen von zehn Tonnen oder mehr pro Jahr herstellt oder einführt.
Die Stoffsicherheitsbeurteilung ist entweder für jeden Stoff als solchen oder in einer Zubereitung oder für eine Stoffgruppe durchzuführen.
Die Stoffsicherheitsbeurteilung besteht aus drei Elementen:
- Die Ermittlung schädlicher Wirkungen des Stoffes. Die Bewertung des Risikos wird auf Basis der geforderten und verfügbaren Stoffinformationen vorgenommen und die Einstufung und Kennzeichnung abgeleitet.
- Die Beschreibung von Expositionsszenarien inklusive einer Expositionsabschätzung für Stoffe, die für Mensch oder Umwelt gefährlich sind (DNELs und PNECs ableiten). Relevante Expositionsszenarien sind den Sicherheitsdatenblättern beizufügen, um eine sichere Handhabung zu gewährleisten.
- Charakterisierung des resultierenden Risikos.
Quellen:
REACH-Verordnung: {-Verordnung} (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2006/l_396/l_39620061230de00010851.pdf
RIPs: http://ecb.jrc.it/{-reach}/rip/
Autor: KATALYSE Institut
Stoffsicherheitsbericht (CSR)
Ein Stoffsicherheitsbericht (Chemical Safety Report) ist ab einer Jahresproduktion von mehr als zehn Tonnen im Jahr zu erstellen und dem Technischen Dossier beizufügen.
Im Stoffsicherheitsbericht müssen Hersteller und Importeure zusätzliche Informationen zu Wirkungen, Risiken, Umweltverhalten, Einordnung als gefährlicher Stoff (PBT-Stoff, vPvB-Stoff), Risikobeschreibung bei der Verwendung und Maßnahmen dokumentieren.
Quellen:
REACH-Verordnung: Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2006/l_396/l_39620061230de00010851.pdf
RIPs: http://ecb.jrc.it/reach/rip/
Autor: KATALYSE Institut
Stoffregistrierung unter REACh
Die Stoffregistrierung unter REACh betrifft Stoffe, Stoffe in Zubereitungen, Zwischenprodukte und Stoffe in Erzeugnissen. Polymere sind unter REACh nicht registrierungspflichtig im Gegensatz zu den Monomeren, aus denen Polymere hergestellt werden.
Ein Stoff ist nach REACh Art. 3, Nr. 1 ein „Chemisches Element und seine Verbindungen in natürlicher Form oder gewonnen durch ein Herstellungsverfahren, einschließlich der zur Wahrung seiner Stabilität notwendigen Zusatzstoffe und der durch das angewandte Verfahren bedingten Verunreinigungen, aber mit Ausnahme von Lösungsmitteln, die von dem Stoff ohne Beeinträchtigung seiner Stabilität und ohne Änderung seiner Zusammensetzung abgetrennt werden können.“
Zubereitungen
Zubereitungen sind nach REACh Art. 3, Nr. 2 „Gemenge, Gemische oder Lösungen, die aus zwei oder mehr Stoffen bestehen.“
Hersteller und Importeure müssen ab dem 01.06.2008 jeden Stoff als solchen oder in einer oder mehreren Zubereitungen, der in Mengen von 1 Tonne oder mehr pro Jahr hergestellt oder eingeführt wird, bei der Europäischen Agentur für chemische Stoffe (ECHA) registrieren. Es werden also nur Einzelstoffe, aber keine Zubereitungen unter REACh registriert, sobald aber ein Stoff Bestandteil einer Zubereitung ist, muss er registriert werden.
Zwischenprodukt
Ein Zwischenprodukt nach REACh Art. 3, Nr. 15 ist ein „Stoff, der für die chemische Weiterverarbeitung hergestellt und hierbei verbraucht oder verwendet wird, um in einen anderen Stoff umgewandelt zu werden (nachstehend „Synthese" genannt).
a) Nicht-isoliertes Zwischenprodukt
Zwischenprodukt, das während der Synthese nicht vorsätzlich aus dem Gerät, in dem die Synthese stattfindet, entfernt wird (außer für Stichprobenzwecke). Derartiges Gerät umfasst Reaktionsbehälter und die dazugehörige Ausrüstung sowie jegliches Gerät, das der Stoff/die Stoffe in einem kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Prozess durchläuft/durchlaufen, sowie Rohrleitungen zum Verbringen von einem Behälter in einen anderen für den nächsten Reaktionsschritt; nicht dazu gehören Tanks oder andere Behälter, in denen der Stoff/die Stoffe nach der Herstellung gelagert wird/werden;
b) Standortinternes isoliertes Zwischenprodukt:
Zwischenprodukt, das die Kriterien eines nicht-isolierten Zwischenprodukts nicht erfüllt, dessen Herstellung und die Synthese eines anderen Stoffes/anderer Stoffe aus ihm am selben, von einer oder mehreren Rechtspersonen betriebenen Standort durchgeführt wird;
c) Transportiertes isoliertes Zwischenprodukt:
Zwischenprodukt, das die Kriterien eines nicht-isolierten Zwischenprodukts nicht erfüllt und das an andere Standorte geliefert oder zwischen diesen transportiert wird.“
Für Zwischenprodukte gelten erleichterte Registrierungsanforderungen (verringerte Datenanforderungen). Nicht-isolierte Zwischenprodukte sind sogar von REACh ausgenommen.
Monomer
Ein Monomer ist nach REACh Art. 3, Nr. 6 „ein Stoff, der unter den Bedingungen der für den jeweiligen Prozess verwendeten relevanten polymerbildenden Reaktion imstande ist, kovalente Bindungen mit einer Sequenz weiterer ähnlicher oder unähnlicher Moleküle einzugehen.
Monomere oder andere Stoffe, die in monomeren Einheiten in gebundener Form vorhanden sind, müssen registriert werden, wenn das Polymer zu mindestens 2 Massenprozent aus einem solchen Stoff besteht und die Gesamtmenge 1Tonne oder mehr pro Jahr beträgt.
Polymer
Ein Polymer ist nach REACh Art. 3, Nr. 5 „Stoff, der aus Molekülen besteht, die durch eine Kette einer oder mehrerer Arten von Monomereinheiten gekennzeichnet sind. Diese Moleküle müssen innerhalb eines bestimmten Molekulargewichtsbereichs liegen, wobei die Unterschiede beim Molekulargewicht im Wesentlichen auf die Unterschiede in der Zahl der Monomereinheiten zurückzuführen sind. Ein Polymer enthält Folgendes:
a) eine einfache Gewichtsmehrheit von Molekülen mit mindestens drei Monomereinheiten, die zumindest mit einer weiteren Monomereinheit bzw. einem sonstigen Reaktanten eine kovalente Bindung eingegangen sind;
b) weniger als eine einfache Gewichtsmehrheit von Molekülen mit demselben Molekulargewicht. Im Rahmen dieser Definition ist unter einer "Monomereinheit" die gebundene Form eines Monomers in einem Polymer zu verstehen.“
Erzeugnis
Ein Erzeugnis wird nach REACh Art. 3, Nr. 3 als „Gegenstand, der bei der Herstellung eine spezifische Form, Oberfläche oder Gestalt erhält, die in größerem Maße als die chemische Zusammensetzung seine Funktion bestimmt“, definiert.
Für die Registrierung von Stoffen in Erzeugnissen gelten besondere Regelungen. REACh reglementiert aus Erzeugnissen unter normalen oder vernünftigerweise vorhersehbaren Verwendungsbedingungen freigesetzte Chemikalien. Stoffe, die absichtlich aus Erzeugnissen in Mengen von mehr als einer Tonne pro Jahr und pro Produzent oder Importeur freigesetzt werden, sind registrierungspflichtig. Ist hingegen keine Freisetzung beabsichtigt, ist lediglich eine vom Hersteller bzw. Importeur erforderliche Meldung an die Agentur zu machen, falls ein Stoff als besonders gefährlich eingestuft ist und eine Belastung von Mensch und Umwelt bei der Verwendung bis hin zur Entsorgung nicht sicher ausgeschlossen werden kann und der Stoff in Mengen von mehr als 0,1 Gewichtsprozent im Erzeugnis und insgesamt mehr als 1 Tonne pro Jahr in Verkehr gebracht wird. Anschließend entscheidet die Chemikalienagentur, ob eine Registrierung des Stoffes notwendig ist. Die Agentur kann jederzeit die Registrierung eines in Erzeugnissen enthaltenen Stoffes verlangen, wenn sie die Freisetzung dieses Stoffes als Risiko für die menschliche Gesundheit oder für die Umwelt erachtet.
Quellen:
REACH-Verordnung: Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006; http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2006/l_396/l_39620061230de00010851.pdf
RIPs: http://ecb.jrc.it/reach/rip/
Autor: KATALYSE Institut
Seveso
Am 10.7.1976 kam es in der norditalienischen Stadt S. zu einer verheerenden Umweltkatastrophe.
Im ICMESA-Werk der Genfer Kosmetikfirma Givaudan, einem Tochterunternehmen des Schweizer Chemiekonzerns Hoffmann-LaRoche, kam es infolge menschlichen Versagens zur Überhitzung in einer Trichlorphenol-Kesselanlage. Die Chemikalie wurde zu Hexachlorophen in Deodorantien weiterverarbeitet.
Nach Bersten des Sicherheitsventils traten Trichlorphenol und über 2 kg TCDD (Dioxine und Furane) explosionsartig aus. Weißer Staub rieselte auf Häuser und Felder. Durch Verhüllungs- und Desinformationspolitik wurde erst am 17. Tag nach der Explosion mit der Evakuierung begonnen, nachdem bei 30 Personen schlimme Hautschäden aufgetreten waren.
Das Zentrum der Region von S. bleibt auf Jahre hinaus unbewohnbar. 75.000 vergiftete Tiere mußten getötet werden. 200 Personen erlitten schwere Hautschäden. Die Zahl der mißgebildet geborenen Kinder stieg von 4 (1976) auf 38 (1977) und 59 (1978). Die Zahl der Totgeburten stieg von 8 (1976) auf 12 (1977) und 14 (1978). Die Langzeitfolgen wie Krebs und Erbgutschäden werden erst in Jahrzehnten offensichtlich und abschätzbar sein.
Eine positive Folge dieses tragischen Unglücks ist eine größere Sensibilität der Öffentlichkeit und die Einsicht in die Notwendigkeit der Kontrolle der chemischen Industrie durch die Behörden (Störfallverordnung).
Lit.: E.R.Koch, F.Vahrenholt: Seveso ist überall, Frankfurt 1980; Koch, Vahrenholt: Im Ernstfall hilflos? Köln 1980
Autor: KATALYSE Institut
Seife
Das anionische Tensid S. ist die mit Abstand älteste von Menschen heergestellte waschaktive Substanz. S. wird seit etwa 5.000 Jahren aus natürlichen Fetten und Ölen durch Sieden mit Alkalien, heutzutage meist Natron- und Kalilauge, hergestellt.
In grosstechnischen Anlagen werden allerdings statt dieser Neutralfettverseifung meist die freien Fettsäuren mit den Laugen umgesetzt. Seifen sind also Salze der Fettsäuren, wobei die Natriumseifen fest sind (Kernseife) und als Haushalts- und Feinseife sowie Seifenspäne oder -Flocken vielfältigen Einsatz finden. Die Kaliseifen sind pastös (Schmierseife) bis flüssig (Flüssigseife) und werden vor allem für Haushaltsreinigungsmittel und Rasierseife verwandt. Die Eigenschaften der S. hängen wie bei allen Tensiden sehr stark von der Länge ihres molekularen Kohlenstoffgerüstes und damit entscheidend von der Natur des Ausgangsfettes ab. Während die kurzkettigen Seifen vom Kokos- und Palmkerntyp hohe Waschkraft, Anschaumvermögen und Löslichkeit selbst in kaltem Salzwasser zeigen, allerdings auch relativ aggressiv gegenüber der Haut sind, lösen sich die gesättigten, langkettigen Talgseifen schnell erst beim Erwärmen, sind sehr empfindlich gegenüber der Wasserhärte, aber gut hautverträglich. Deshalb werden je nach Anwendungszweck die Seifeneigenschaften durch Verschneiden verschiedener Fettrohstoffe optimiert.
S. besitzt insbesondere gegenüber Textilien eine gute Reinigungskraft. Vor allem die langkettigen Seifen aber werden in hartem Wasser als nicht waschaktive Kalkseifen ausgefällt. In diesem Fall muss S. unbedingt mit einem Enthärter kombiniert werden, damit nicht unnötig viel S. verbraucht wird und das Abwasser belastet. Seifenwaschmittel werden daher bevorzugt als Baukastenwaschmittel angeboten.
Seifenanwendung erzeugt typischerweise einen feinen Film auf den benetzten Materialien. Dies ist unerwünscht auf glatten glänzenden Flächen (Kacheln, Fenster, Geschirr), durchaus vorteilhaft aber auf der Faser und für Böden. In ersterem Fall wird dem Textil ein angenehmer Griff verliehen, der Weichspüler überflüssig machen kann. Bei der Bodenreinigung ersetzt der Seifenfilm spezielle Bodenpflegemittel auf Kunstharz- und Wachsbasis (Bodenbehandlungsmittel). Seifenbehandelte Bodenbeläge sind trittsicher, antistatisch und lassen sich bei Anschmutzung leicht reinigen. Es ist darauf zu achten, dass der pH-wert im Seifenreiniger nicht zu hoch liegt (Abbau erfolgt schnell und vollständig, auch unter anaeroben Bedingungen wird S. metabolisiert). Diese Befunde sind nicht weiter überraschend, schliesslich gehören freie Fettsäuren, mit denen die S. im wässrigen Medium im Gleichgewicht stehen, zum natürlichen Inventar belebter Gewässer, ,wo sie als Stoffwechsel- und Zersetzungsprodukte, zum Beispiel von Algen, vorkommen. Die Toxizität der S. gegenüber Wasserorganismen liegt unter Laborbedingungen in weichem Wasser im typischen Bereich anionischer Tenside, sinkt aber unter realistischen Wasserhärteverhältnissen erheblich ab.
Die vorgenannten Eigenschaften, insbesondere die kurze Produktionslinie (ein Reaktionsschritt vom nachwachsenden Rohstoff zum fertigen Tensid), haben die S. zum bevorzugten Tensid von alternativen Herstellern im Rahmen des Sanfte-Chemie-Konzeptes werden lassen. Konsequenterweise werden jetzt die ersten Seifenprodukte angeboten, hergestellt aus mit Fetten und Ölen aus dem ökologischen Landbau.
Autor: KATALYSE Institut
