Papierindustrie

Die Papier- und Zellstoffindustrie ist durch großen Abwasseranfall und hohe Schwefeldioxidemissionen gekennzeichnet (Abwasser, Schwefeldioxid).

Wie ein Projekt des Altanlagensanierungsprogramms der Bundesregierung zeigte, kann das Schwefeldioxid in geeigneten Wäschern zu 99% abgeschieden und in den Produktionsprozess zurückgeführt werden, so dass kein zusätzliches Abwasser anfällt. Dabei macht die Gutschrift für das zurückgewonnene Schwefeldioxid 90% der jährlichen Betriebs- und Kapitalkosten der Schwefeldioxid-Wäscher aus.
Die Abwassermengen liegen zwischen 20 und 150 m³ je t Erzeugnis und können durch Kreislaufführung erheblich reduziert werden.

Die Abwässer der Zellstoffherstellung enthalten wertvolle Rohstoffe wie schweflige Säure, Methanol, Cumol und Furfurol, die zurückgewonnen werden können. Pro t Zellstoff fallen insgesamt 1.000 m³ Abwasser an, die sich durch Kreislaufführung auf die Hälfte reduzieren lassen. Eine wesentliche Reduzierung des Schadstoffausstoßes der P. bringt der verstärkte Einsatz von Umweltschutzpapier.

Autor: KATALYSE Institut

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