Monomere

M. sind niedermolekulare, gleichartige Moleküle, die durch Polymerisation, Polyaddition oder Polykondensation miteinander zu Polymeren reagieren können.

Bei der Bildung von Polymeren aus M. bleiben stets kleine Anteile von M. im Polymerisat zurück, welche als Rest-M. bezeichnet werden. In Kunststoffteilen und –produkten können Rest.-M. an die Oberfläche wandern und dadurch in den angrenzenden Stoff (Migration) oder in die Atemluft gelangen.

Durch die gesundheitsgefährdenden Eigenschaften einiger M., wie etwa von Vinylchlorid und Styrol, ist bei der Kunststoffproduktion auf die Einhaltung niedrigster Restmonomergehalte zu achten. Neue M. unterliegen im Gegensatz zu den Polymeren der vollen Anmeldepflicht des Chemikaliengesetz mit gesetzlicher Verpflichtung zur gesundheitlichen und ökologischen Prüfung.

Autor: KATALYSE Institut

Posted in Alphabetisch, Chemie & Prozesse, G - M, M, Substanzen & Werkstoffe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.