Holzweichfaserplatte

Die H. besteht aus locker gebundenen Holzfasern. Sie werden aufgrund des relativ hohen Luftgehalts als Schall- und Wärmedämmplatten (Wärmedämmung, k-Wert) eingesetzt.

Die Industrie bietet die H. an, die mit unterschiedlichen Bindemitteln geleimt worden sind. Für die weniger feuchtbeanspruchten H. wird als Leim Harnstoff-Formaldehyd oder werden nur holzeigene Harze verwendet. Hier sollte man auf jeden Fall der umweltfreundlicheren und gesundheitlich besseren Verleimung mit holzeigenen Harzen den Vorzug geben.
Für feuchtbeanspruchte H. wird zusätzlich eine Bitumenemulsion den Holzfasern vor dem Preßvorgang untergemischt. Das verwendete Bitumen wird direkt aus Erdöl gewonnen und ist nicht mit anderen Rest- und Schadstoffen belastet, wie Laboranalysen ergeben haben.
H. ist ein umweltfreundlicher, gesunder Baustoff der als Beplankung für Holzständerkonstruktionen, für den Dachausbau, für den Akustikbau, für die Schall- und Wärmedämmung (k-Wert) oder als Trittschallplatte verbaut werden kann.

Autor: KATALYSE Institut

Holzschutzmittel

Chemische, Konservierungsmittel, die Holz vor der Zerstörung durch Pilze (Schimmelpilze), Bakterien, Insekten u.a. Tiere schützen sollen.

H. kommen zum Einsatz bei frischgefälltem Holz und zum Schutz von Bauteilen. H. werden unterteilt in wasserlösliche Salze und ölige Mittel. Die Salze umfassen Chrom-, Fluor-, Kupfer-, Arsen und Borverbindungen, die öligen Mittel Teerpräparate und H. auf Lösemittelbasis. Nur die Borverbindungen sind "relativ ungefährlich". Die anderen H. können zu chronischen Vergiftungen führen, meist durch Ausgasen von giftigen Bestandteilen (Pentachlorphenol, Lindan).
Problematisch ist die Verwendung von Fluorsalzen wegen der damit verbundenen Fluorwasserstoff-Emissionen sowie von Fungiziden wie Pentachlorphenol, Tributylzinn-Verbindungen, Endosulfan, Dichlorfluanid, Phenylquecksilberoleat u.a.
Nach den Umweltleitlinien der Chemischen Industrie wird Pentachlorphenol seit 1985 nicht mehr in H. eingesetzt. Bei der Verwendung von Chrom-, Kupfer- und Arsensalzen besteht die Gefahr des Auswaschens bzw. Ausblühens. Nach neuen Untersuchungen sind chemische Holzschutzmittel in Gebäuden nur in seltenen Fällen notwendig.
Insgesamt werden bei HSM-Salzen etwa 25, bei den übrigen HSM 50 verschiedene Biozide eingesetzt. Gehäuft treten dabei Borverbindungen, Chromsalze und Pyrethroide auf.
In modernen Wohnungen herrscht ein Raumklima, das einer Ausgleichsfeuchte von 8 Prozent des Holzes entspricht. Unter 20 Prozent Holzfeuchte ist kein Pilzbefall möglich und unter 10 Prozent kein Insektenbefall. Nur im nicht ausgebauten Dachstuhl herrscht eine Holzausgleichsfeuchte von durchschnittlich 15 Prozent, weshalb dort ein Insektenbefall nicht ausgeschlossen werden kann. Schädlinge können hier mit Fliegengittern etc. vom Holz ferngehalten werden.
Bei einem ausgebauten Dachgeschoß kann im völlig mit Wärmedämmstoffen eingehüllten Holz kein Befall auftreten (DIN 68800). Im öffentlichen Bau müssen für statisch beanspruchte Bauteile H. verwandt werden, die amtlich geprüft und zugelassen sind (ca. 300 Mittel). Weiterhin gibt es etwa 2.000 nicht überprüfte Mittel auf dem Markt.
Eine Überprüfung der Wirksamkeit, sowie der Gesundheitsgefährdung ist laut Gesetz nicht vorgeschrieben. Sinnvoller als der Einsatz von H. und ausreichend sind konstruktive Maßnahmen zum Holzschutz (Konstruktiver Holzschutz). Im Falle eines Schädlingsbefalls sollte möglichst nur das zugelassene Heißluftverfahren durchgeführt werden.

Autor: KATALYSE Institut

Holzfaserplatte

Die H. ist ein Holzwerkstoff. Der Ausgangsstoff der H. ist zum größten Teil Restholz aus Sägewerken und anderen Holzwerken sowie Schwachholz von Durchforstungen.

Je nach Endprodukt kann auch Altholz, z.B. Obstkisten, Palettenholz, zugegeben werden. Aus diesem Grund ist die H. zum größten Teil ein Recyclingprodukt.

Je nach Dichte des Holzwerkstoffes unterscheidet man Hartfaserplatten, mitteldichte Faserplatten und Holzweichfaserplatten.
Herstellung: Der Rohstoff Holz wird in einem Hacker zu kleinen Holzstücken der Größe ca. 30x30 mm zerkleinert, unter Druck und Dampf gekocht und im Refiner zu Fasern gemahlen. Nach der Beleimung und Trocknung wird ein Faserkuchen gestreut, der dann zu Platten gepreßt wird.
Die Problematik der H. liegt im Zusatz des Leimes. In den meisten H. wird Formaldehyd als Bindemittel verwendet. Wenn die Platten wie üblich in Innenräumen verbaut werden, müssen diese der E-1 Klassifikation entsprechen (Spanplatte).
Die Hartfaserplatte ist die dichteste aller H., da sie mit dem größten Druck verpreßt wird, die Holzweichfaserplatte hat die geringste Rohdichte und ist somit die leichteste aller H. und die mitteldichte Faserplatte liegt schließlich mit ihrer Rohdichte zwischen den beiden Erstgenannten.

Autor: KATALYSE Institut

Humus

Gesamtheit der abgestorbenen Substanz des Bodens, auch als A-Horizont (Bodenhorizonte) bezeichnet, die einem ständigen Ab-, Um- und Aufbauprozess unterworfen sind.

Die Menge und Beschaffenheit von H. ist für die Bodenfruchtbarkeit von größter Bedeutung. Ein rein mineralischer Boden, und sei er noch so nährstoffreich, eignet sich nur wenig zur landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Nutzung. Er ist zu wasserdurchlässig und trocknet schnell aus; ihm fehlen die Bodenlebewesen und ihre bodenlockernde Wirkung.

Huminsäuren und Humus entstehen beim Abbau und Umbau von organischem Material wie Gründünger, Stroh, Laub, Zweigen, Nadelstreu u.a., entweder bei der Verdauung durch die Bodenlebewesen oder durch chemische Umsetzung. Dabei wird das abgestorbene Material zunächst von Pilzen und Bakterien besiedelt, von Regenwürmern, kleinen Borstenwürmern, Asseln, Insektenlarven, Milben und Springschwänzen zerkleinert und weiter durch Pilze und Bakterien zersetzt. Je feuchter und wärmer ein Boden ist und v.a. je besser er durchlüftet ist, um so intensiver verläuft die H.-Bildung.

H. liegt im Boden in unterschiedlicher Ausbildung vor, als Mull, Moder oder Roh-H.. Mull ist die günstigste H.-Form. Er bildet sich auf nährstoffreichen, biologisch aktiven Böden, auf denen leicht abbaubare organische Rückstände anfallen. Roh-H. ist die ungünstigste H.-Form, die sich auf nährstoffarmen, sauren, biologisch inaktiven Böden unter einem Pflanzenbewuchs mit schwer abbaubarer Streu wie Nadelwald oder Heide bildet. Die Moderform liegt zwischen Roh-H.- und Mullform.

Der H.-Gehalt des natürlichen Bodens ist weitgehend klimabedingt. H.-Aktivierung durch Bodenlüftung und Kalkung bedeutet stets auch H.-Verbrauch.

Siehe auch: Bodenhorizonte, Sorptionsvermögen, Bodenorganismen, Gründüngung, Kompostierung.

(Stand 08.2022)

 

Autor: KATALYSE Institut

Humid

= feucht. Bezeichnung für Klimazonen, in denen die jährliche Niederschlagsmenge im Mittel größer ist als die Menge verdunsteten Wassers.

Die Bodentypen dieser Gebiete werden ebenfalls als h. bezeichnet. Im Boden dieser Zonen komt es zu ständigen Auswaschungen und Stoffverfrachtungen. Der Klimatyp wird differenziert nach voll-h. (gleichmäßig verteilter Niederschlag) und semi-h. (Regen und Trockenzeiten getrennt) unterschieden.

Autor: KATALYSE Institut

Heizung

Im Jahr 2000 waren die privaten Haushalte mit fast 28 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch Deutschlands beteiligt; 1990 waren es erst 25 Prozent. Damit stehen die privaten Haushalte an zweiter Stelle hinter dem Verkehr (mit rund 30 Prozent), aber noch vor der Industrie (26,5 Prozent). In den privaten Haushalten liegt der Anteil der H. am Energieendverbrauch sogar bei 76 Prozent und 11 Prozent für Warmwasserbereitung.

Wie viel Energie ein Haus zum Heizen benötigt, hängt in erster Linie von seiner Wärmedämmung (k-Wert) ab, die den Wärmebedarf bestimmt und bei guter Ausführung Umweltbelastungen und Energieverbrauch mehr als halbieren (Niedrigenergiehaus; Passivhaus,) oder sogar ganz vermeiden kann (Nullenergiehaus). Seit 1.02.2002 gilt die Energie-einsparverordnung für Gebäude (EnEV) und verbreitet die Niedrigenergie-Bauweise als Standard.

Die H.-Systeme unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Primärenergieverbrauch und Emis-sionen. Eine große Rolle spielt zudem das Nutzerverhalten (Raumklima, Lüften, Stoßlüften). Umweltschonende H.-Systeme, die geringe Energieverluste aufweisen und wenig Schadstoffe emittieren, sind v.a. Nahwärme, Fernwärme und Erdgas-Brenner. Moderne Gasfeuerungen erreichen Wirkungsgrade von über 90 Prozent im Winterbetrieb (Sommerbetrieb 50 bis 60 Prozent, Sonnenkollektoren). Bei den Gasbrennern stellt der Brennwertkessel in Verbindung mit Niedertemperatur-Heizsystemen die optimale Lösung dar. Auch Ölbrenner arbeiten heute mit hohen Wirkungsgraden und auch mit Brennwerttechnik. Probleme bereiten aber die relativ hohen Schwefeldioxid-Anteile im Abgas von Heizöl. Wobei Strom die am leichtesten zu transportierende Energie ist und die Risiken von Tankwagentransporten, Erdgaspipelines und die Folgen der Transporte (Umweltbelastung durch Abgase, Straßenbau usw.) entfallen.

Ökologisch ungünstig sind v.a. elektrisch Heizen (Elektrospeicherheizung), Ofenheizung, und alte Erdöl-Brenner. Alte Zentral-H. haben oft nur einen Wirkungsgrad von unter 70 Prozent, bedingt durch hohe Wärmeverluste über die Abgase, Überdimensionierung der Anlagen und falsche Brennereinstellung. Die Anschaffung einer neuen H. kann sich schon innerhalb weniger Jahre amortisieren. Viele Hausbesitzer müssen in den nächsten Jahren ihre H. austauschen, weil sie mehr Schadstoffe auspustet als zulässig. Mit der neuen Energiespar-verordnung, die im Februar 2002 in Kraft trat, will die Bundesregierung technisch veraltete H. (Einbau vor dem 1.10.1978) spätestens bis zum Jahr 2008 aus dem Verkehr ziehen.

Die Staubemissionen aus Hausfeuerungen als auch der Abgasverlust werden in den Verordnungen zum Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchV) begrenzt. Nach der BImSchV gilt der Abgasverlust, der im Schornsteinfegerprotokoll ausgewiesen ist, als Maß der Dinge: bei H. zwischen 4 und 25 Kilowatt Leistung darf er maximal 11 Prozent betragen, bei 25 bis 50 Kilowatt Leistung maximal 10 Prozent. Werden diese Werte überschritten, muss die H. bis zum 1.11.2004 nachgerüstet oder still gelegt werden.

Literatur:
Knieriemen, Heinz; Frei Peter: Heizen mit Holz - ökologisch und gesund; Das Praxisbuch für traditionelle und moderne Öfen, Herde und Heizsysteme; AT Verlag 2003; ISBN 3855029296; EUR 27,90
Richtig heizen - Heizsysteme und Warmwasser; Konsument extra; ISBN 3901359427; Verein für Konsumenteninformation Verlag 1998; EUR 11,48
Fröse, Heinz-Dieter: Elektrische Heizsysteme; ISBN 3790506982; Pflaum Verlag 1995; EUR 27,61

 

Autor: KATALYSE Institut

Hausfeuerung

siehe Heizung, Ofenheizung, Brennwertkessel

Autor: KATALYSE Institut

Hartschaumplatten

siehe Polystyrol, Polyurethan, Wärmedämmstoffe, k-Wert

Autor: KATALYSE Institut

Hartfaserplatte

Die H. ist eine Holzfaserplatte, deren Einsatzgebiet in der Möbelindustrie, im Innenausbau und in der Verpackungsindustrie gegeben ist.

In der Möbelindustrie werden die 3 bis 5 mm starken H. hauptsächlich als Rückwände in Kastenmöbel (Schränke, Küchenzeilen, Kommoden usw.) und als Schubladenböden eingesetzt. Für Billigstmöbel werden H. auf einen Holzrahmen geleimt und dienen als Grundkörper für Seitenwände, Regalböden, Ober- und Unterteile von Kastenmöbeln.
Im Innenausbaubereich werden H. für die Zimmertürenherstellung (beidseitig auf einen gefüllten Holzrahmen geleimt und überfuniert) verwendet.

Die H. enthalten, wie Spanplatten und Mitteldichte Faserplatten, als synthetisches Bindemittel Harnstoff-, Melamin- oder Phenolharz-Formaldehyd. Auch H. können Formaldehyd abgeben und unterliegen der E-1-Klassifikation.

Autor: KATALYSE Institut

Hydrozyklon

Als H. bezeichnet man die zur Zeit leistungsfähigste Anlage zur Sortierung von Kunststoffgemischen; eine sortenreine Rückgewinnung der Polyolefine ist möglich.

Nach dem Zermahlen des angelieferten Gemischs werden die Kunststoffschnitzel in Wasser aufgerührt und in einer Zentrifuge aufgrund ihrer spezifischen Dichte getrennt. Aus der Polyolefin-Fraktion lassen sich wieder relativ hochwertige Produkte herstellen. Als Probleme bei diesem Verfahren sind die Entsorgung der anfallenden Reststoffe sowie die Notwendigkeit eines geschlossenen Wasserkreislaufs zu nennen. In Deutschland werden nach erfolgreichem Betrieb einer Pilotanlage in Blumenrod (Lkr. Coburg) mit 4.000 t/a mehrere Anlagen betrieben bzw. errichtet

 

Siehe auch Recycling.

Autor: KATALYSE Institut

Holsystem

Beim H. werden dem Bürger zusätzlich zur üblichen grauen Mülltonne weitere Wertstoffbehälter (grüne Tonne, Biotonne oder Wertstoffsäcke) zur Verfügung gestellt.

 

Autor: KATALYSE Institut

Hausmüllsortieranlage

H. dienen der Sortierung von Wertstoffen aus der getrennten Sammlung und gemischt gesammelten Abfällen (Hausmüll).

Der Hausmüll wird teils manuell, teils maschinell in seine verschiedenen Fraktionen getrennt. Die verwertbaren Rohstoffe werden einer stofflichen Verwertung zugeführt (Recycling, Kompostierung) und der Restmüll deponiert oder verbrannt (Deponie, Müllverbrennung). 1990 existierten in Deutschland rund 40 H..

Problematisch sind Verschmutzungen der Wertstoffe sowie die nichtsortenreine Gewinnung, die die Verwertbarkeit stark erschweren (Kunststoffrecycling). Um Absatzchancen und Verwertbarkeit von Wertstoffen aus dem Hausmüll zu steigern und die Kosten geringzuhalten, muß die Trennung schon vor Ort in den Haushalten und nicht erst in einer H. erfolgen (getrennte Sammlung).

Siehe auch Brennstoff aus Müll.

Autor: KATALYSE Institut

Hausmüllähnlicher Gewerbemüll

Büro- oder Küchenabfälle, die in Gewerbebetrieben anfallen und gemeinsam mit dem Hausmüll entsorgt werden.

Siehe Gewerbeabfälle, Abfall.

Autor: KATALYSE Institut

Hausmüll

Als H. werden feste Abfälle bezeichnet, die im Rahmen einer normalen Haushaltsführung in Privathaushalten entstehen und durch die Müllabfuhr abgefahren werden (hausmüllähnlicher Gewerbemüll).

Die in Westdeutschland jährlich pro Kopf zu entsorgende H.-Menge liegt zwischen 235 und 250 kg (Zusammensetzung s. Tab.).
Die H.-Menge in der ehem. DDR betrug 1988 180 kg pro Einwohner und Jahr. Müllzusammensetzungen sind nicht bekannt. Man kann davon ausgehen, daß sich die Kennwerte weitestgehend westdeutschen Werten annähern werden (Sekundärrohstoffsystem).
Haupteinflußfaktor auf Mengen und Zusammensetzung von H. ist der zur Verfügung stehende Müllbehältertyp.

In großen Müllgefäßen (240 l-Müllgroßbehälter und 1.100 l-Container) fällt wesentlich mehr H. an als in kleinen (35 l-Mülleimer und Müllsäcke), da die Notwendigkeit,
Abfall zu vermeiden oder einer Verwertung zuzuführen, bei großen Behältern gering ist. Maßnahmen zur Verringerung von Müllmengen und Schadstoffgehalten sind Abfallberatungen, in denen die Bevölkerung gezielt über bestehende Möglichkeiten der Abfallvermeidung oder -verwertung informiert wird, sowie eine Umstrukturierung der Abfallgebühren, die Abfallvermeidung honoriert und die Kosten für Haushalte mit hohem H.-Aufkommen erheblich steigert.
Ein Großteil des westdeutschen H. (70%) wird auf Deponien verbracht und ca. 25% in Müllverbrennungsanlagen verbrannt (s. Tab. zu
Abfall).

Eine besondere Problematik bei der H.-Entsorgung stellen die enthaltenen Schadstoffe dar, die bei einer Abfallbehandlung in die Umwelt gelangen. Besonders schadstoffhaltig sind Batterien, Medikamente sowie Lacke und Anstrichfarben, die sich leider noch viel zu oft im H. finden. Diese Materialien gehören in die Sonderabfallsammlung oder zur Apotheke.

Auch einige typische H.-Bestandteile wie Kunststoffe (insb. PVC), Textilien,

Gummi, Leder, beschichtetes Papier und Verbundverpackungen bergen zahlreiche Schadstoffe.
Mit 30 Gew.-% haben die Verpackungsmaterialien einen großen Anteil am H. Diese sollen durch die Verpackungsverordnung verringert werden (Grüner Punkt, Verpackungsmüll, duales System).
Das H.-Aufkommen in verschiedener anderen Staaten geht aus der Tabelle hervor.

Lit.: UBA (Hrsg.): Bundesweite Hausmüllanalyse 1983-85, Berlin 1985

Autor: KATALYSE Institut