Kalkputz

Der K. besteht aus dem Bindemittel Kalk, und den Zuschlägen Kalksteinmehl und Sand, ggf. auch Traß.

Aufgrund der Abbindungsart des Kalkes werden die Verarbeitungsschritte und das Einsatzgebiet festgelegt. Unter den angewandten Kalken unterscheidet man: Luftkalk, Wasserkalk, hydraulischer Kalk und hochhydraulischer Kalk. Der wesentliche Unterschied dieser Baukalksorten besteht in ihrem Anteil an ungebundenem, löschbarem Calciumoxid, der vom Luftkalk mit fast 100% zum hochhydraulischen Kalk auf nahezu 0% abnimmt. Luft- und Wasserkalke werden für den Innenputz verwendet, hydraulischer und hochhydraulischer Kalk für Außenputze.

Der K. als Innenputz bindet Schadstoffe, wirkt desinfizierend sowie ausgleichend auf Raumfeuchte und Oberfläche und wird als warm empfunden. Der K. als Außenputz ist feuchte-resistent, eine schlagregensichere Ausführung ist möglich, sehr elastisch und gut geeignet auf Wänden mit Wärmedämmung. Für beide Anwendungsgebiete ist er eine langlebige und empfehlenswerte Wandbeschichtung. Bei der Verarbeitung kann K. bei fehlender Schutzbekleidung evtl. Verätzung und Maurerkrätze führen.

Autor: KATALYSE Institut

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