Sone

Einheit zur Bestimmung der Lautheit.

Im Gegensatz zum Dezibel ist das S. nicht aus Schallpegeldifferenzen (Druckdifferenzen) abgeleitet, sondern wird über die subjektiv empfundene Lautheit definiert. So wurde festgelegt, dass ein Pegel von 40 dB bei 1.000 Hz ein S. beträgt. In langen Versuchsreihen wurde ermittelt, dass eine Erhöhung des Pegels um 10 dB wie eine Verdoppelung der Lautheit empfunden wird, d.h., ein Pegel von 50 dB entspricht 2 S., von 60 dB 4 S. usw. Ganz allgemein bedeutet eine Verdopplung der Lautheit auch einen doppelt so hohen S.-Wert. Bei ganzen Geräuschen, also Spektren, muss noch eine Schallbewertung durchgeführt werden, um die Empfindlichkeit des Ohres entsprechend zu berücksichtigen. Hierzu wird in der Praxis das Phone verwendet. Da das Verfahren relativ aufwendig ist, hat es bisher kaum Verbreitung gefunden. Mit fortschreitender Computertechnik könnte sich das S. in Zukunft stärker durchsetzen. Der große Vorteile der S.-Skala ist die Tatsache, dass deren Größe der empfundenen Lautheit linear entspricht.

Autor: KATALYSE Institut

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