Shampoo

Vorwiegend Haarreinigungspräparate. Zunehmend erscheint der Begriff auch außerhalb der Kosmetik im Zusammenhang mit Produkten für die Autowäsche, bei Teppichreinigungs- und flüssigen Feinwaschmitteln für empfindliche Textilien (Waschmittel).

Anders als die ähnlich zusammengesetzten Duschbäder konkurrieren S. für die Haarwäsche praktisch nicht mit Seifen, weil die alkalische Seife bei der Haarwäsche nach heutiger Verbrauchererwartung eine saure Spülung notwendig macht. Die Produktion an Haarwaschmitteln ist in der alten BRD von 74.000 t (1988) auf 88.000 T (1990) angestiegen.
Bezüglich der human- und ökotoxikologischen Risiken sind S. wie Duschbäder einzuschätzen.
Eine tensidfreie, nicht schleimhautreizende Alternative zur Haarwäsche mit S. arbeitet mit adsorptiv wirkenden Mineralpulvern, die aufgeschlämmt als Packung angewandt werden. Größere Bedeutung hat in letzter Zeit die sog. Lavaerde (von lateinisch lavare = waschen) erlangt.

Autor: KATALYSE Institut

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