Kältemittel

Nach DIN 8962 (August 1968) Flüssigkeiten, die in einem Wärme transportierenden System (z.B. Kühlschrank, Wärmepumpe) durch Verdampfen bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck Wärme aufnehmen und durch Verflüssigen bei höherer Temperatur und höherem Druck Wärme abgeben.

Sie können im Gegensatz zu Kältemischungen (Erzeugung von Kälte durch Mischen von z.B. Eis und Salz) im Kreislauf verwendet werden. Neben den zur Kälteerzeugung wichtigen physikalischen Eigenschaften (Joule-Thomson-Effekt) spielen auch andere Eigenschaften eine große Rolle (unbrennbar, explosiv, giftig). Häufig verwendete K. sind die umweltgefährdenden Stoffe aus der Gruppe der Halogenkohlenwasserstoffe (z.B. FCKW, Ozon-Abbau). Für bestimmte Temperaturbereiche sind auch andere Stoffe als K. geeignet, z.B. Ammoniak (bis -65 Grad C) und Wasser (bis +5 Grad C).

Autor: KATALYSE Institut

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