Bleihütte

Bei der Gewinnung von Blei aus Erzen und Schrott (Bleiverhüttung) wird vor allem bleihaltiger Staub freigesetzt.

Die Staubmenge beträgt je nach Luftverhältnissen in nach dem Stand der Technik ausgerüsteten Betrieben zwischen 340 und 1.160 g Bleistaub/t produzierten Bleis. Der Bleistaub besteht zu 30 bis 55% aus Blei, der Rest sind wechselnde Anteile von Zink, Kupfer, Cadmium, Antimon und Arsen. Nach der TA Luft 1986 darf die Emission von Staub aus B. höchstens 10 mg/m3 betragen.
Die bleihaltigen Schachtofenschlacken aus der Bleiverhüttung müssen deponiert werden. Eine Weiterverarbeitung lohnt sich erst bei Zinkgehalten von etwa 17% und Bleigehalten von 1 bis 2%. Die Schlacken enthalten ferner wechselnde Gehalte an Kupfer und Edelmetallen.
Metalle, Schwermetalle

Autor: KATALYSE Institut

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