Naturnahe Wälder

Wenn auch vom Förster begründet, zeichnen sich N. dadurch aus, daß sie den Wäldern ähneln, die natürlich an einem bestimmten Standort wachsen würden.

Ein N. kann, wenn der Mensch geschickt eingreift, wesentlich artenreicher sein als ein natürlich wachsender Wald. So würde ein natürlicher Wald in unseren Breiten im Endstadium seiner Entwicklung (Klimaxstadium) v.a. aus Buchen bestehen.

Die Buche ist jedoch sehr "unduldsam", d.h., nur wenige andere Pflanzenarten können unter ihrem Dach gedeihen. Reine Buchenbestände sind daher recht artenarm.

Im Gegensatz zu Monokulturen

  • bieten N. u.a. mehr Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Sie sind damit stabiler gegen Schädlingsbefall,
  • sind N. oft unempfindlicher gegen Windwurf. In ihnen wachsen häufig Bäume unterschiedlicher Höhe, so daß das Kronendach keine glatte Oberfläche bildet; auftretende Windböen werden besser "abgefangen",
  • sind N. von Luftschadstoffen teilweise stärker betroffen. Das "aufgerauhte" Kronendach des gestuften Waldes filtert besonders gut Schadstoffe aus der Luft.

Autor: KATALYSE Institut

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