Tonminerale

Bei der chemischen Verwitterung von Gesteinen und Mineralen entstehen T., deren Größe 2 mycrom nicht übersteigt.

Sie sind schichtartig aufgebaut und haben daher eine stark vergrößerte Oberfläche. Dadurch können sie Wasser einlagern, so daß sie aufquellen und wieder schrumpfen können. Dieses Wasser ist zum überwiegenden Teil aufgrund der starken Bindung und dem im Verhältnis dazu schwachen Saugdruck der Pflanzenwurzeln für die Pflanzen nicht verfügbar. Bei einem Tonboden fangen deshalb die Pflanzen manchmal schon zu welken an, wenn der Boden noch feucht ist. Nährstoffionen (z.B. Nitrat) oder Schadstoffe können gleichermaßen fest in die Schichtpakete eingelagert und vor dem Auswaschen in tiefere Bodenschichten bewahrt werden. Tonböden sind meist nährstoffreiche Böden mit ungünstigem Wasser- und Lufthaushalt.
Bodenbestandteile, Sorptionsvermögen

Autor: KATALYSE Institut

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