Plankton

Im Wasser schwebende, mikroskopisch kleine Organismen, die sich nicht selbst fortbewegen können. (griech. übersetzt: "das umher Getriebene").

Plankton sind alle Pflanzen (Phytoplankton) und Tiere (Zooplankton), die passiv im Wasser treiben und höchstens das Auf- und Absteigen selber steuern können. Planktonorganismen sind meistens sehr klein. Quallen können allerdings über einem Meter Durchmesser erreichen. Trotz eigener Schwimmbewegungen kommen sie normalerweise nicht gegen Strömungen an.

Plankton ist einerseits eine wichtige Nahrungsquelle für viele Tiere im Riff. Andererseits sind aber auch die Larven vieler Riffe bewohnender Tiere selbst Bestandteil des Planktons.

Das pflanzliche Plankton (Phyto-Plankton) bildet mit den Kieselalgen und Dinoflagellaten im Meer die Hauptnahrung für zahlreiche andere Wassertiere. Das Phyto-Plankton produziert etwa 50 Prozent des Atemsauerstoffs der Erde.

Die durch das immer größer werdende Ozonloch (Ozonabbau) in der Stratosphäre verstärkte UV-Strahlung führt zum Absterben des Phyto-Plankton. Dadurch wird weniger Kohlendioxid abgebaut, und der Treibhauseffekt verstärkt sich.

Dies hat zur Folge, daß sich die Atmosphäre weiter erwärmt und die Stratosphäre weiter abkühlt; Kälte fördert wiederum den Ozonabbau. Dieser gegenseitig sich verstärkende Kreislauf trägt mit dazu bei, daß selbst bei sofortigem Ende aller ozonschädigenden Emissionen die Regenerierung der Ozonschicht viele Jahrzehnte dauert.

Autor: KATALYSE Institut

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