Dosimeter zur Bestimmung der Belastung durch radioaktives Radon.
Die beim Zerfall von Radon und seinen Zerfallsprodukten entstehende Alphastrahlung hinterlässt beim Auftreffen auf speziellen Folien Spuren, die durch Ätzverfahren sichtbar gemacht und unter dem Mikroskop ausgezählt werden können.
Die Anzahl der Spuren ist proportional zur Dosis, mit der Menschen durch Radon in dem entsprechenden Raum während der Messzeit belastet werden. Über die auftretende Belastung während einer bestimmten Messzeit wird auf die mittlere Radon-Konzentration geschlossen.
Die Messzeit eines K. liegt zwischen drei Monaten und einem Jahr. Jahreszeitliche Schwankungen können somit in die Messung mit einfließen und werden im Gegensatz zu Messungen mit Aktivkohle-Dosimeter berücksichtigt.
Autor: KATALYSE Institut