Alphastrahlung

Eine Möglichkeit des radioaktiven Zerfalls (Radioaktivität) ist der Alphazerfall, bei dem bestimmte Radionuklide, die Alphastrahler, Heliumkerne mit einer Geschwindigkeit von etwa 15.000 km/sec (entspricht einer Energie von etwa 3 MeV) aussenden.

Diese schnell fliegenden Heliumkerne werden Alphateilchen bzw. A. genannt. Sie bestehen aus 2 Protonen und 2 Neutronen. Der Alphazerfall ist häufig von der Aussendung von Gammastrahlung begleitet. Da Alphateilchen in Luft nur wenige Zentimeter weit fliegen, bis sie ihre Energie vollständig abgegeben haben (Abschirmung), werden Alphastrahler für den Menschen erst gefährlich, wenn sie auf die Haut gelangen oder vom Organismus durch Essen, Trinken oder Atmen aufgenommen werden (Inkorporation). Dort stellen sie eine große Gefahr für den Organismus dar (Ionisierende Strahlung, Radioaktivität und Strahlung, Maßeinheiten,
Strahlenbelastung, Strahlenschäden). Einige Alphastrahler und ihre physikalischen Halbwertszeiten: Uran-238: 4,47 x 109 Jahre/Radon-222: 3,82 Tage/Thorium-232:1,41x1010 Jahre/Plutonium-239: 24.400 Jahre.

Autor: KATALYSE Institut

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