Der Ernährungsstatus (nutritional status) wird als ein durch die Ernährung bedingter Zustand eines einzelnen Menschen oder einer Bevölkerungsgruppe definiert und ergibt sich aus der Nahrungsaufnahme, -resorption, -verwertung und dem Nährstoffbedarf.
Mit Hilfe des Ernährungsstatus können frühzeitig Unter- oder Überernährung festgestellt werden, welche die Entstehungen von Krankheiten begünstigen können. Ernährungsdefizite entstehen, wenn die Energie- und Nährstoffzufuhr den Bedarf anhaltend unter- oder überschreiten. Beeinflussend wirken sich hierbei auch die sozio-ökonomische Situation, das Essverhalten und die körperlichen Belastungen aus. Der optimale Ernährungsstatus ist erreicht, wenn die Nährstoffzufuhr dem Nährstoffbedarf entspricht.
Mit den folgenden Methoden kann der Ernährungszustand festgestellt werden:
- Anthropometrie (BMI, Körperlänge und –gewicht, Broca-Index, Hautfaltendichte),
- Körperzusammensetzung (bioelektrische Impedanz Analyse),
- laborchemische Daten (Plasmaproteine, Kreatinin, Mikronährstoffe, Biomarker),
- Muskelfunktionstests,
- körperliche Untersuchungen (Ödeme, Hautveränderungen, Muskelatrophie).
Quellen:
SPEKTRUM: Lexikon der Ernährung. Heidelberg 2001.
DER BROCKHAUS: Ernährung. Mannheim 2001.
Autor: KATALYSE Institut