(= Siderosen). Eingeatmete eisenhaltige Stäube oder Rauche werden u.U. in der Lunge gespeichert und führen dann zu gutartigen Erkrankungen (= "Speicherlungen").
Die Rote Eisenlunge ist seit 1867 bekannt und wird durch Stäube oder Rauche von Eisenoxyden verursacht. Es lassen sich anfangs weder Beschwerden noch Befunde ermitteln. Der Nachweis der Erkrankung kann nur röntgenologisch erfolgen. Auch die Schweißerlunge ist eine Eisenoxyd-Speicherlunge. Siderosen sind keine entschädigungspflichtigen Berufskrankheiten. MAK-Wert: 6 mg/m3.
Lit.: B.Griefahn: Arbeitsmedizin, Stuttgart 1989
Siehe auch: Barytstaublunge
Autor: KATALYSE Institut