Berufskrebs

B. entsteht durch chemische und physikalische Einwirkungen am Arbeitsplatz.

Die WHO schätzt die B.-Fälle, gemessen an der Krebsrate der allgemeinen Bevölkerung, auf 1%. Nicht selten machen sich im Bereich der B. aufgrund der langen Latenzzeit die Folgen früherer Versäumnisse in den arbeitshygienischen Verhältnissen erst heute bemerkbar.

Viele Asbestarbeiter z.B. starben oder werden an einem seltenen Tumor sterben, dem Mesotheliom, der vom Brust- oder Bauchfell ausgeht; auch Lungenkrebs und Tumore des Magen-Darm-Traktes kommen gehäuft vor. Die Zeit von der Einwirkung bis zum Ausbruch der Krankheit (Latenzzeit) kann bei Asbest 15-50 Jahre betragen. Heute stellt sich heraus, daß immer neue Berufsgruppen ein erhöhtes Krebsrisiko haben.

Siehe auch: Arbeitsplatz

Autor: KATALYSE Institut

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