Bodentypen

Die unterschiedlichen B. sind durch bestimmte Bodenhorizont-Kombinationen gekennzeichnet.

Da der Boden einer ständigen Veränderung (Bodenentwicklung) unterliegt, sind die Übergänge zwischen den B. fließend.
In der Bodensystematik Deutschlands unterscheidet man u.a.:

Rendzina: flachgründiger, basischer A-C-Boden (Bodenhorizonte) z.B. an Berghängen;

Braunerde: typischer Boden mitteleuropäischer Wälder mit ausgeprägtem A-B-C-Profil ohne scharfe Übergänge, stellt oft nur kurze Zwischenstadien dar;

Schwarzerde: dunkelgefärbter Boden der Steppe und Waldsteppe mit einem mächtigen humusreichen Mineralhorizont im Oberboden;

Bleicherde (Podsole): saurer Boden in Nadelwäldern oder Heidegebieten, der im A-Horizont durch Auswaschungen ausgeblichen und im B-Horizont durch Einwaschungen bis zur Wasserundurchlässigkeit verfestigt ist;

Gleyboden: grundwasserbeeinflußter Boden, der im Bereich des Grundwassers (Reduktionszone) grau-schwarz und oberhalb der Grundwasserlinie (Oxidationszone) rostartig gefärbt ist.

Autor: KATALYSE Institut

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