Haushaltsgeräte

H. verursachen bei Herstellung, Betrieb und Entsorgung (Abfall, Elektronikschrott) Umweltschäden.

I.d.R. treten die größten Umweltschäden durch den Stromverbrauch in der Betriebszeit auf. Stromsparen ist daher der wichtigste Umwelttip bei der Auswahl von H.. In den letzten Jahren konnte der Strom-(und Wasser-)verbrauch von Neugeräten stark reduziert werden; aber auch heute unterscheidet sich der Verbrauch von Modell zu Modell immer noch erheblich. Der Einsatz sparsamer H. lohnt sich dabei nicht nur für die Umwelt, sondern die Mehrkosten bei der Anschaffung amortisieren sich in den meisten Fällen innerhalb der Lebenszeit der Geräte (oder sogar früher).

Den höchsten Stromverbrauch im privaten Haushalt weisen folgende Geräte auf: Waschmaschinen, Spülmaschinen, Gefriergeräte und Kühlschränke.
Neben der richtigen Modellwahl spielen v.a. die Lebensgewohnheiten eine Rolle, die z.T. den Spareffekt neuer Geräte überkompensieren; so wird z.B. heute erheblich häufiger Wäsche gewaschen als noch vor 20 Jahren.
Von allen mit Strom betriebenen H. gehen elektrische und magnetische Felder aus, die unter Umständen gesundheitsschädigend wirken können (Elektrosmog).

Siehe auch: Gasherd, Licht, Elektronikschrott

Autor: KATALYSE Institut

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