Müllteppich

Siehe: Plastikmüll in den Ozeanen

Autor: KATALYSE Institut

Müllstrudel

Siehe: Plastikmüll in den Ozeanen

Autor: KATALYSE Institut

Müllinsel

Siehe Plastikmüll in den Ozeanen.

Autor: KATALYSE Institut

Grüne Liga

Die GRÜNE LIGA – Netzwerk ökologischer Bewegungen – hat die Wurzeln in der DDR. Die in der Grünen Liga engagierten Bürger der ehemaligen DDR forderten die Offenlegung von Umweltdaten.

Da aber aktives Umweltmanagement seitens der Regierung kritisch betrachtet wurde (die staatliche GNU – Gesellschaft für Natur und Umwelt war seit 1980 für umweltpolitische Fragen zuständig) organisierten sich die Mitglieder erst nach der Wende, endgültig wurde die GRÜNE LIGA Anfang 1990 gegründet. Das Ziel ist es, die Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen unter besonderer Berücksichtigung der Situation in den neuen Bundesländern zu koordinieren und zu unterstützen.

Die Schwerpunktthemen bilden dabei:

  • Reinhaltung von Wasser, Boden und Luft
  • Vermindung von Verkehr
  • Umweltverträglicher Tourismus
  • Umwelterziehung- und beratung
  • Müllvermeidung
  • Nachhaltiges Wirtschaften
  • Ökolandbau und gesunde Ernährung
  • Flächenpflege und Artenschutz

Inhaltlich setzt sich die Grüne Liga in vielen Bereichen ein, z.B. legt sie nahe, die Veräußerbarkeit von Grund und Boden neu zu überdenken. Ebenso setzt sie sich dafür ein, die Stoffkreisläufe zu Regionalisieren (Nahrung wie auch Energie), die Ökonomie mehr mit der Ökologie zu verflechten, und nicht zuletzt die Konfliktlösungsmechanismen zu überdenken, da die physische und /oder psychische Gewalt nicht im Einklang mit der ökologischen Lebensweise steht. Kurz: Die Grüne Liga will den gewohnten und verschwenderischen Lebensstil der Industrienationen so kritisch hinterfragen (und verändern) und auf konkrete Aktivitäten der wirtschaftlichen und politischen Gruppen besonders außerhalb der BRD hinweisen, dass sich positive Auswirkungen auf die Situation der Entwicklungs- und Schwellenländer ergeben.

Kontakt:
GRÜNE LIGA e.V. Bundesverband
Greifwalder Straße 4
10405 Berlin
Telefon: 0 30/ 2 04 47 45
Telefax: 0 30/ 2 04 44 68
E-Mail: bundesverband@grueneliga.de
www.grueneliga.de

Autor: KATALYSE Institut

Greenpeace Deutschland

Greenpeace Deutschland e.V. wurde 1980 mit Hauptsitz in Hamburg gegründet. Der Verein ging aus dem 1979 gegründeten "Verein zur Rettung und Erhaltung von Walen und Robben" hervor. In Deutschland sind etwa 1800 ehrenamtliche und 115 hauptamtliche Helfer aktiv, welche in regionale Gruppen unterteilt sind. Heute gibt es Jugend-AG`s (JAGs) und das "Senioren-Team" Fünfzig PLUS.
Es kristallisieren sich drei Arbeitsweisen heraus, nämlich zum einen die langfristig orientierte Arbeit (Öffentlichkeits-, Informations-, Lobby- und Recherchearbeit), die mittel- und langfristige Arbeit (mit Themen kombinierte Projektarbeit, z.B. Umstellung auf Recyclingpapier in Copy- Shops) und zum dritten die kurzfristig orientierte Arbeit (Aktionen, Informationsveranstaltungen, Unterschriftensammlungen, etc.)
Aktuelle Kampagnen und Aktionen richten sich gegen Konzerne (z.B. Bayer), die in ärmeren Ländern gegen europäische Umweltstandards verstoßen, gegen den Ausstoß von Umweltgiften, v.a. Dioxinen (Besetzung einer Müllverbrennungsanlage in der Türkei) und gegen Atommülltransporte.
Gegen das US-Amerikanische Raketenabwehrsystem und die damit verbundene Gefahr eines atomaren Wettrüstens wird und wurde genauso wie gegen den Import von tropischen Hölzern protestiert, was auch den Schwerpunkt des zukünftigen Engagements von Greenpeace sein soll.
Die Greenpeace-Nachrichten sind nur für Mitglieder erhältlich. Das Greenpeace-Magazin hingegen erscheint alle zwei Monate und ist an allen größeren Kiosken für € 4,50 zu erhalten. Diese werden im eigenen „Greenpeace Umweltschutzverlag GmbH“ publiziert.

Kontakt:

Greenpeace e.V.
Große Elbstr. 39
22767 Hamburg
Tel. 040/30618-0
www.greenpeace.de

Autor: KATALYSE Institut

Global 2000

Global 2000 ist eine unabhängige österreichische Umweltschutzorganisation mit Sitz in Wien, welche Umweltthemen auf internationaler Ebene zur Sprache bringt. Das Ziel von Global 2000 ist es gewaltfrei und unter Ausschöpfung aller demokratischer Mittel, nicht nur die Symptome (End of Pipe- Lösungen) zu behandeln, sondern auch Ursachenbekämpfung zu praktizieren.

Die Umweltschutzorganisation setzt sich kritisch mit der Globalisierung auseinander, macht sich gegen die Nutzung der Gentechnik und Atomkraft stark. Sie unterstützen die indigenen Völker, mit dem Ziel den Regenwald zu erhalten und setzten sich kritisch mit dem
Klimawandel und dem Treibhauseffekt auseinander. Ebenso wird im Projekt NAWARO für die verstärkte Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen gekämpft. Global 2000 setzt sich gegen den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft ein und zeigt als Alternative den ökologischen Landbau auf. Der Umgang mit Wasser, Strom und Verkehr wird ebenfalls kritisch hinterfragt und Anregungen gegeben, wie jeder seinen Beitrag leisten kann, um die Ressourcen der Erde zu schonen. Für genauere Informationen sendet Global2000 kostenlose Broschüren zu.
Viermal jährlich erscheint das Magazin „Global News“
Global 2000 ist österreichisches Mitglied im „Friends Of The Earth International“.

Kontakt:
Flurschützstraße 13
1120 Wien
Tel. 01/812 57 30-0
Fax 01/812 57 28

E-Mail: office@global2000.at
www.global2000.at

Autor: KATALYSE Institut

Basisabdichtung

Die B. soll das Austreten von schadstoffbelastetem Sickerwasser, das in jeder Deponie entsteht, in den Untergrund und das Grundwasser verhindern (Deponiesickerwasser).

Die B. ist ein kombiniertes System aus der eigentlichen Abdichtung und der Fassung und Ableitung des Sickerwassers über Dränagen. Der Abstand der B. zum höchsten Grundwasserspiegel muß mindestens 1 m betragen. Die Kombinationsabdichtung einer Deponie soll heute aus einer dreilagigen mineralischen Abdichtung (jeweils 20 cm verdichteter Ton) und einer 2 mm starken PEHD-Dichtungsbahn (Polyethylen) bestehen. Untersuchungen der Bundesanstalt für Materialprüfung zeigen, daß Kunststoffabdichtungen u.a. bei bestimmten Lösemitteln und chlorierten Kohlenwasserstoffen nicht dicht sind.
Von den 295 Hausmülldeponien in der alten BRD hatten nach einer Umfrage des statistischen Bundesamtes 66% eine mineralische B., 4% eine B. aus Kunststoff und 30% eine Kombination von beiden. Erschreckende Ergebnisse kamen zur Qualität der B. zutage: Lediglich 39% aller Hausmülldeponien besitzen eine vollständige B. (48% teilweise, 13% ohne Angaben!).

Autor: KATALYSE Institut