Donau

Zweitlängster Fluß Europas. Fließt in östlich orientierter Route durch mittel- und osteuropäische Staaten

Damit kommt der D. für die europäische Integration beispiellose Bedeutung zu. Verschiedene völkerrechtliche Einrichtungen wie die europäische D.-Kommission und die internationale D.-Kommission waren seit der Teilung Europas für die mitteleuropäischen Staaten ausgeschlossen. Die Reaktivierung von Verwaltungs- und Schiffahrtsgesellschaften kann die Menschen der Regionen zum Nutzen aller näher bringen.

Die durch die Teilung bedingte Unterentwicklung des Schiffahrtsweges D. hat eine einzigartige Flußauen- und Deltalandschaft erhalten, die durch allzu rasche Entwicklung in ihrer Existenz bedroht ist. So haben Stauwerke für die Schiffbarmachung bereits viele D.-Auen mit ihrer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt zerstört.

Dieses Schicksal blieb den D.-Auen durch den Baustopp von österreichischen und ungarischen Groß-Wasserkraftwerken erst einmal erspart. Viele teilweise in der D. und im Schwarzen Meer vorkommende Fischarten sind nicht nur durch Kanalisation bedrängt, sondern auch durch industrielle und kommunale Abwässer.

Die starke Verschmutzung, wie sie Rhein und Elbe in den 70er und 80er Jahren erlitten, kann bei der D. durch rechtzeitige Planungs- und Kontrollmaßnahmen verhindert werden. Dabei kann die internationale Zusammenarbeit zur Erreichung des gemeinsamen Ziels der Erhaltung des Ökosystems D. die Menschen einander näherbringen und über ihr politisches Zerwürfnis hinweghelfen.

Autor: KATALYSE Institut

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