{"id":4430,"date":"2015-08-06T08:43:07","date_gmt":"2015-08-06T08:43:07","guid":{"rendered":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/?p=4430"},"modified":"2015-08-06T08:43:07","modified_gmt":"2015-08-06T08:43:07","slug":"blei","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/?p=4430","title":{"rendered":"Blei"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-4430\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-4430-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-4430-0-0\"  class=\"panel-grid-cell panel-grid-cell-empty\" ><\/div><div id=\"pgc-4430-0-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-4430-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-4430-0-1-0\" ><div class=\"textwidget\"><p><b>Blei wird zur Herstellung von Akkumulatoren, <span id=\"AutoLinkDescriptionBox8\"><\/span>Batterien, Kabelummantelungen, Rohren, Legierungen und <span id=\"AutoLinkDescriptionBox41\"><\/span>Farben eingesetzt.<\/b><\/p>\n<p>I. Geschichte<br \/>Blei war als Gebrauchsmetall bereits f\u00fcrh bekannt und in Anwendung. Bereits Herodot berichtet, dass beim Br\u00fcckenbau zur Befestigung von Eisen- und Bronzenklammern Blei eingesetzt wurde. In der fr\u00fchen Bronzezeit war Blei das Metall schlechthin bis es weitgehend durch <span id=\"AutoLinkDescriptionBox4\"><\/span>Zinn ersetzt wurde. Schon die R\u00f6mer stellten Bleigef\u00e4\u00dfe und Wasserleitungen aus Blei her. Das Blei gewannen sie durch <span id=\"AutoLinkDescriptionBox3\"><\/span>Bergbau in Gallien, Britannien und Spanien. Besondere Bedeutung erlang die Bleiindustrie mit der Entwicklung der chemischen <span id=\"AutoLinkDescriptionBox2\"><\/span>Industrie, der Maschinen- und Motorindustrie, die alle gro\u00dfe Bleiabnehmer darstellten.<\/p>\n<p><b>II. Gewinnung und Aufbereitung<br \/><\/b>Die gr\u00f6\u00dften Liefernaten f\u00fcr Blei sind auf dem Weltmarkt: USA, China, Australien und Peru. Blei wird im Tage- und teilweise auch Untertagebau aus Erzen gewonnen, die Bleiglanz, also Bleisulfid (PbS) enthalten. Bedeutende Bleimineralien sind Bleiglanz (Galenit, Pb S), Wei\u00dfbleierz (Cerrusit, Pb Co\u00b3), Rotbleierz (Krokoit, Pb Cr O 4) sowie Gr\u00fcnbleierz (Pyromorphit). Auch das <span id=\"AutoLinkDescriptionBox37\"><\/span>Recycling von bleihaltigen Gegenst\u00e4nden\u00a0ist heute eine bedeutende Rohstoffquelle zur Bleigewinnung. Die Erze werden meist\u00a0konzentriert und dann in R\u00f6st- und Sinteranlagen weiter aufkonzentriert (reduziert)- bis das sogenannte Werkblei entsteht, das noch Beimischungen von Silber, <span id=\"AutoLinkDescriptionBox5\"><\/span>Zinn, <span id=\"AutoLinkDescriptionBox40\"><\/span>Kupfer, <span id=\"AutoLinkDescriptionBox17\"><\/span>Zink und <span id=\"AutoLinkDescriptionBox39\"><\/span>Arsen in H\u00f6he von bis zu 5 Gewichtsprozent enthalten kann. Am Ende der Aufbereitungsprozesse entsteht sogenanntes Weich- und Feinblei, das mit Reinheiten oberhalb von 99,9 Prozent vermarktet wird.<b>III. Marktsituation<br \/><\/b>Blei kommt sowohl als Metall, Legierungsbestandteil als auch in Verbindungen zum Einsatz. Im Jahr 2003 wurden fast drei Mio Tonnen Blei weltweit gewonnen und vermarktet. Wie viele andere Rohstoffe hat sich auch der Bleipreis innerhalb der letzte drei Jahre mehr als verdreifacht und fand seinen vorl\u00e4ufigen H\u00f6hepunkt mit fast 1.450 US$ je Tonne im Februar 2006.<\/p>\n<p><b>IV. Umwelt und Gesundheit<br \/><\/b>Die nat\u00fcrlichen Blei-Konzentrationen wurden in den letzten Jahrzehnten zunehmend von durch den Menschen verursachten Belastungen \u00fcberlagert. Hauptaufnahmequelle f\u00fcr den Menschen ist die Nahrung, daneben kann auch die Atemluft eine Rolle spielen. Die ubiquit\u00e4re Belastung der <span id=\"AutoLinkDescriptionBox6\"><\/span>Umwelt ist auf die Verwendung von Alkyl-Bleiverbindungen als Zusatz zum <span id=\"AutoLinkDescriptionBox10\"><\/span>Benzin zur\u00fcck zuf\u00fchren. Mit der Einf\u00fchrung von bleifreiem <span id=\"AutoLinkDescriptionBox11\"><\/span>Benzin sind die Bleiemissionen von 1973 bis 1990 auf knapp ein Zehntel abgesunken und lag 1990 in den alten Bundesl\u00e4ndern bei ca. 25 ng\/m<sup>3<\/sup>.<\/p>\n<p>Eingeatmeter Staub wird zu ca. 30 bis 50 Prozent in der Lunge festgehalten, ein gro\u00dfer Anteil davon wird im Blutstrom gel\u00f6st (resorbiert). Die <span id=\"AutoLinkDescriptionBox14\"><\/span>Resorption im Magen-Darm-Trakt liegt im allgemeinen bei 5 bis 10 Prozent, bei Kindern bis zu 50 Prozent. Calcium- und Vitamin-D-Mangel erh\u00f6hen die Blei-<span id=\"AutoLinkDescriptionBox15\"><\/span>Resorption im Magen-Darm-Trakt. Die t\u00e4glich resorbierte Bleimenge liegt durchschnittlich bei 26 bis 42 \u00b5g. Dieser Wert kann je nach Bev\u00f6lkerungsgruppe stark variieren und ist nur ein grober Anhaltswert. Etwa 90 Prozent der im K\u00f6rper vorhandenen Bleimenge befindet sich in den Knochen, bei Kindern um 60 bis 70 Prozent. Biologische <span id=\"AutoLinkDescriptionBox12\"><\/span>Halbwertszeit in den Knochen etwa zehn Jahre. Die in den Knochen deponierte Bleimenge nimmt mit dem Alter zu und betr\u00e4gt im Alter von 30 bis 40 Jahren (Plateauphase) bei beruflich nicht belasteten Personen ca. 80 bis 200 mg. Blei durchdringt die Placenta und gelangt so in den embryonalen Blutkreislauf. In geringem Umfang, besonders bei Kindern, passiert Blei auch die Blut-Hirn-Schranke. Muttermilch enth\u00e4lt geringe Bleimengen.<\/p>\n<p>Zur Erfassung der Blei-Belastung dient die Blutuntersuchung. Da Toleranzwerte f\u00fcr Arbeitsstoffe (<span id=\"AutoLinkDescriptionBox33\"><\/span>BAT-Wert) f\u00fcr die Allgemeinbev\u00f6lkerung indiskutabel sind, fordern Umwelttoxikologen einen Sicherheitsfaktor zehn zu den BAT-Werten. Blutbleiwerte sollten 150 \u00b5g\/l, bei Schwangeren und Kindern 70 \u00b5g\/l nicht \u00fcberschreiten. Der h\u00f6here Blutbleiwert von 150 \u00b5g\/l st\u00fctzt sich auf die Vermutung, dass aufgrund tierexperimenteller Befunde und epidemiologischer Studien m\u00f6glicher Wirkungen des Bleis auf den menschlichen <span id=\"AutoLinkDescriptionBox27\"><\/span>Organismus keine wesentlichen Gesundheitssch\u00e4den zu bef\u00fcrchten sind, aber insbesondere bei <span id=\"AutoLinkDescriptionBox13\"><\/span>Risikogruppen auch nicht ausgeschlossen werden k\u00f6nnen. Bereits bei einer Blutbleikonzentration von 500 bis 600 \u00b5g\/l k\u00f6nnen depressive und feindselige Verhaltensweisen sowie St\u00f6rungen des Allgemeinbefindens auftreten. Das bedeutet, dass f\u00fcr bleibelastete Arbeiter mit einem <span id=\"AutoLinkDescriptionBox34\"><\/span>BAT-Wert von 700 \u00b5g\/l Blut bzw. 300 \u00b5g\/l f\u00fcr Frauen Gesundheitsgef\u00e4hrdungen in Kauf genommen werden. Wahrscheinlich gibt es Zusammenh\u00e4nge zwischen vorgeburtlicher und\/oder fr\u00fchkindlicher Blei-Belastung und Intelligenzminderung, Minderung der Lernleistung, St\u00f6rungen der Bewegungsabl\u00e4ufe und Verhaltensst\u00f6rungen (Hyperaktivit\u00e4t).<\/p>\n<p>Nach Sch\u00e4tzungen der <span id=\"AutoLinkDescriptionBox35\"><\/span>Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt die Gesamtbelastung mit Blei bei 25 \u00b5g\/kg\/Woche. Die Hauptbelastungsquelle mit Blei stellt f\u00fcr Nichtraucher die Ern\u00e4hrung dar. Pflanzliche Nahrungsmittel enthalten i.a. mehr Blei als tierische. Bei Schlachttieren enthalten Leber und Niere die h\u00f6chsten B.-Mengen. Wenig Blei enthalten <span id=\"AutoLinkDescriptionBox38\"><\/span>Milch, Fleisch, <span id=\"AutoLinkDescriptionBox1\"><\/span>Eier, Fruchts\u00e4fte, Bier, <span id=\"AutoLinkDescriptionBox19\"><\/p>\n<p> <\/span>Weizen, Roggen und Kartoffeln, vergleichsweise mehr enthalten Schweineleber, Wein, S\u00fc\u00dfwasserfisch, Frucht- und Sprossgem\u00fcse, relativ viel B. enthalten Rinder- und Kalbsleber, Blatt- und Wurzelgem\u00fcse sowie Beerenobst. <br \/><span id=\"AutoLinkDescriptionBox21\"><\/span>Trinkwasser enth\u00e4lt im Durchschnitt wenig Blei. Wasserleitungen aus Blei k\u00f6nnen zusammen mit weichem <span id=\"AutoLinkDescriptionBox28\"><\/span>Wasser dagegen zu hohen Blei-Konzentrationen f\u00fchren (<span id=\"AutoLinkDescriptionBox30\"><\/span>Bleirohre). Bei hartem <span id=\"AutoLinkDescriptionBox29\"><\/span>Wasser kann sich eine Schicht aus basischem Blei-Karbonat bilden, die Blei-Abl\u00f6sungen ins <span id=\"AutoLinkDescriptionBox22\"><\/span>Trinkwasser behindert. Dass Bleileitungen im Haushalt heute noch das <span id=\"AutoLinkDescriptionBox23\"><\/span>Trinkwasser belasten, hatte eine Studie der Abteilung Allgemeine Hygiene und <span id=\"AutoLinkDescriptionBox9\"><br \/> <\/span>Umweltmedizin der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen Mitte 2002 ergeben. F\u00fcr Leitungswasser hat die World-Health-Organisation (WHO) als Richtwert eine maximale Konzentration von zehn Mikrogramm je Liter angegeben. Die Ergebnisse der Studie liegen zum Teil bei Werten bis zu 186 \u00b5g\/l. In Berlin wurde etwa 10.000 Familien mit Kindern angeboten, ihr <span id=\"AutoLinkDescriptionBox24\"><\/span>Trinkwasser auf Bleispuren hin zu untersuchen. Bei den beiden untersuchten Tagesprofilen hatten 5,6 Prozent beziehungsweise sieben Prozent aller Haushalte Bleiwerte \u00fcber dem WHO-Wert von zehn \u00b5g\/l, der h\u00f6chste Messwert lag bei 186 \u00b5g\/l.<\/p>\n<p>Die Bleigehalte im <span id=\"AutoLinkDescriptionBox36\"><\/span>Schwebstaub betragen auf dem Land 10 ng\/m<sup>3<\/sup> und im st\u00e4dtischen und industriellen Bereichen bis zu 70 ng\/m<sup>3<\/sup>, wobei auch Spitzenwerte bis zu 300 ng\/m<sup>3<\/sup> m\u00f6glich sind. <span id=\"AutoLinkDescriptionBox25\"><\/span>Trinkwasser enth\u00e4lt normalerweise unter 2 \u00b5g\/Liter, h\u00f6here Konzentrationen bis 100 \u00b5g\/Liter k\u00f6nnen in Haushalten mit Bleileitungen auftreten.<\/p>\n<p><b>V. Stoffdaten<br \/><\/b>Chemische Abk\u00fcrzung von Blei: Symbol Pb (lat.: plumbum), Ordungszahl (Protonenzahl): 82, Atommasse: 207,20, Schmelztemperatur in \u00b0 C: 327,5 Siedetemperatur in \u00b0C: 1725, Dichte in g\/cm\u00b3 : 11,4.<br \/>Blei ist chemisches Element der IV. Hauptgruppe und ist ein an frischen Schnittstellen bl\u00e4ulich gl\u00e4nzendes, weiches (mit dem Fingernagel ritzbares) Schwermetall. <\/p>\n<p><span id=\"AutoLinkDescriptionBox42\"><\/span>Grenzwerte f\u00fcr Blei sind u. a. in der Beschr\u00e4nkung der Verwendung bestimmter gef\u00e4hrlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikger\u00e4ten zu finden, die den Bleigehalt auf 1000 ppm vorschreibt; bei <span id=\"AutoLinkDescriptionBox43\"><\/span>Verpackungen betr\u00e4gt der Grenzwert sogar 100 ppm.<\/p>\n<ul>\n<li><span id=\"AutoLinkDescriptionBox26\"><\/span>Trinkwasser: 40 \u00b5g; ab 1. Dezember 2003: 25 \u00b5g\/l, <br \/>ab 1. Januar 2013: 10 \u00b5g\/l nach der neuen Trinkwaserrichtverordnung<\/li>\n<li><span id=\"AutoLinkDescriptionBox31\"><\/span>Luft: <span id=\"AutoLinkDescriptionBox18\"><\/span>MIK (nach VDI-Richtlinie 2310): 2 \u00b5g\/m<sup>3<\/sup><\/li>\n<li>TA-Luft: 5 mg\/m<sup>3 <\/sup><span id=\"AutoLinkDescriptionBox16\"><\/span>Emission und TA-Luft: 2 mg\/m<sup>3 <\/sup><span id=\"AutoLinkDescriptionBox32\"><\/span>Immission<\/li>\n<li>MAK-Wert\u00a0betr\u00e4gt 0,1 mg\/m<sup>3<\/sup><\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-4430-1\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-4430-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-4430-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div class=\"textwidget\"><p style=\"text-align: right;\"><em>Autor: KATALYSE Institut<\/em><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blei wird zur Herstellung von Akkumulatoren, Batterien, Kabelummantelungen, Rohren, Legierungen und Farben eingesetzt.I. 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