{"id":3394,"date":"2015-07-15T14:12:34","date_gmt":"2015-07-15T14:12:34","guid":{"rendered":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/?p=3394"},"modified":"2015-07-15T14:12:34","modified_gmt":"2015-07-15T14:12:34","slug":"bundesartenschutzverordnung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/?p=3394","title":{"rendered":"Bundesartenschutzverordnung"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-3394\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-3394-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-3394-0-0\"  class=\"panel-grid-cell panel-grid-cell-empty\" ><\/div><div id=\"pgc-3394-0-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-3394-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-3394-0-1-0\" ><div class=\"textwidget\"><p><b>Die B. (BArtSchV) ist eine Verordnung zum Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten vom 19.12.86, die zum 1.8.89 ge\u00e4ndert wurde.<\/b><\/p>\n<p>Sie wurde dadurch dem aktuellen Stand des Washingtoner <span id=\"AutoLinkDescriptionBox10\"><\/span>Artenschutz-\u00dcbereinkommens angepa\u00dft. Die B. ist eine <span id=\"AutoLinkDescriptionBox5\"><\/span>Rechtsverordnung zum <span id=\"AutoLinkDescriptionBox3\"><\/span>Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). Sie regelt im ersten Abschnitt die zus\u00e4tzliche Unterschutzstellung derjenigen sch\u00fctzenswerten Arten, die nicht schon durch EG-Recht in Verbindung mit dem <span id=\"AutoLinkDescriptionBox4\"><\/span>Bundesnaturschutzgesetz besonders unter Schutz gestellt sind (EG-<span id=\"AutoLinkDescriptionBox7\"><\/span>Verordnung). <\/p>\n<p>Im zweiten Abschnitt der <span id=\"AutoLinkDescriptionBox8\"><\/span>Verordnung gibt es zus\u00e4tzliche Vorschriften f\u00fcr der <span id=\"AutoLinkDescriptionBox9\"><\/span>Verordnung unterliegende Tier- und Pflanzenarten. Neben der Unterschutzstellung besonders gef\u00e4hrdeter wildlebender Tier- und Pflanzenarten enth\u00e4lt die B. besondere Bestimmungen f\u00fcr ihre Ein- und Ausfuhr. Die Haltung, Zucht und Vermarktung gesch\u00fctzter Wirbeltierarten unterliegt besonderen Anforderungen. Alle diese Tierarten sind den nach Landesrecht zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden meldepflichtig.<\/p>\n<p>Der sechste Abschnitt der B. erl\u00e4utert die verbotenen Handlungen: Es ist verboten ... wildlebenden Tieren der besonders gesch\u00fctzten Arten und der nicht besonders gesch\u00fctzten Wirbeltierarten, die nicht dem Jagd- oder Fischereirecht unterliegen, nachzustellen, sie anzulocken, zu fangen oder zu t\u00f6ten. Ausnahmen von den Verboten k\u00f6nnen von den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden zugelassen werden, soweit dies \"1. zur Abwendung erheblicher land-, forst-, <span id=\"AutoLinkDescriptionBox11\"><\/span>fischerei-, <span id=\"AutoLinkDescriptionBox6\"><\/span>wasser- oder sonstiger gemeinwirtschaftlicher Sch\u00e4den, 2. zum Schutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt oder 3. f\u00fcr Zwecke der Forschung oder Lehre oder zur Nachzucht f\u00fcr einen dieser Zwecke erforderlich ist ...\". <\/p>\n<p>Die B. enth\u00e4lt einen L\u00e4ndervorbehalt, d.h. die L\u00e4nder k\u00f6nnen, soweit die nach Landesrecht zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden zur Zulassung von Ausnahmen berechtigt sind, solche Ausnahmen unter den jeweils dort genannten Voraussetzungen auch allgemein zulassen. Unter Schutz gestellt sind alle heimischen S\u00e4ugetierarten, mit Ausnahme einiger Mausarten, der Nutria, Marderhund, Bisam, Waschb\u00e4ren und der Wanderratte. Vom Aussterben bedrohte S\u00e4ugetierarten sind: Biber, alle heimischen Arten der Flederm\u00e4use, europ\u00e4ischer Wildnerz, Bayerische Kleinw\u00fchlmaus, Sumpfmaus, Birkenmaus und Alpenspitzmaus. <\/p>\n<p>Bei den V\u00f6geln sind alle europ\u00e4ischen Arten gesch\u00fctzt, 131 Arten sind vom Aussterben bedroht. Auch alle Kriechtiere und Lurche stehen unter Schutz; von den Kriechtieren sind 24 und von den Lurchen 18 Arten vom Aussterben bedroht. Fische sind ebenso gesch\u00fctzt wie ein Gro\u00dfteil der Insekten, Schmetterlinge und Weichtiere. Unter den Pflanzen werden 239 Farn- und Bl\u00fctenarten, fast alle heimischen Moose und <span id=\"AutoLinkDescriptionBox1\"><\/span>Flechten und 18 Pilzarten besonders gesch\u00fctzt. Ein Viertel der Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht.<\/p>\n<p><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-3394-1\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-3394-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-3394-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div class=\"textwidget\"><p style=\"text-align: right;\"><em>Autor: KATALYSE Institut<\/em><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die B. (BArtSchV) ist eine Verordnung zum Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten vom 19.12.86, die zum 1.8.89 ge\u00e4ndert wurde.Sie wurde dadurch dem aktuellen Stand des Washingtoner Artenschutz-\u00dcbereinkommens angepa\u00dft. Die B. ist eine Rechtsverordnung zum Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). 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