{"id":2959,"date":"2015-06-25T12:32:44","date_gmt":"2015-06-25T12:32:44","guid":{"rendered":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/?p=2959"},"modified":"2015-06-25T12:32:44","modified_gmt":"2015-06-25T12:32:44","slug":"trinkwasser-service-verbraucherinformationen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/?p=2959","title":{"rendered":"Trinkwasser: Service &#8211; Verbraucherinformationen"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-2959\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-2959-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-2959-0-0\"  class=\"panel-grid-cell panel-grid-cell-empty\" ><\/div><div id=\"pgc-2959-0-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-2959-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-2959-0-1-0\" ><div class=\"textwidget\"><p style=\"text-align: justify;\"><b>Schadstoffe im Trinkwasser<\/b><br \/><b><\/b><\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Kupfer<\/li>\n<li>Blei<\/li>\n<li>Asbest<\/li>\n<li>Nitrat<\/li>\n<li>Pestizide<\/li>\n<li>Schwer abbaubare synthetische Verbindungen<\/li>\n<li>Trinkwasserfilter gegen Schadstoffe?<\/li>\n<li>Was ist eigentlich Tafelwasser?<\/li>\n<li>Sind Sodager\u00e4te bzw. Sprudler f\u00fcr Leitungswasser sinnvoll?<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Kupfer im Trinkwasser<\/b><\/p>\n<div id=\"Infobox-links\" style=\"text-align: justify;\">Dass <span id=\"AutoLinkDescriptionBox9\"><\/span>Schadstoffe im Trinkwasser spezifisch f\u00fcr S\u00e4uglinge zu einem existenziellen Problem werden k\u00f6nnen, ist in den letzten Jahren deutlich geworden. Aufgrund zu hoher Kupferkonzentrationen im Trinkwasser sind in Deutschland seit den 80er Jahren mehrere S\u00e4uglinge gestorben. Erste Anzeichen einer Kupfervergiftung sind M\u00fcdigkeit und Apathie, die Kinder sind blass, entwickeln sich z\u00f6gerlich, die Augen sind gelblich verf\u00e4rbt. Hinzu kommt meist eine genetisch bedingte Leberzirrhose. Bei Kindern unter einem Jahr verl\u00e4uft die Krankheit meist t\u00f6dlich. <\/p>\n<p>Allerdings hat sich gezeigt, dass die Kupfervergiftungen ausschlie\u00dflich bei der Nutzung privater und extrem saurer Trinkwasserbrunnen aufgetreten sind. Die Symptome akuter Vergiftungen k\u00f6nnen auch durch viele andere Erkrankungen ausgel\u00f6st werden: Typisch sind \u00dcbelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall. Chronische Vergiftungen verlaufen dagegen h\u00e4ufig ohne merkliche Symptome. Trinkwasser aus der \u00f6ffentlichen Wasserversorgung (Stadtwerke, Wasserversorger...) hingegen wird so eingestellt, dass die Gefahr erh\u00f6hter Kupferkonzentrationen gering ist, da es auf Kupferrohre nicht agressiv reagiert (<span id=\"AutoLinkDescriptionBox13\"><\/span>pH-Wert des Trinkwassers &lt; 6,5). Ein Grenzwert f\u00fcr <span id=\"AutoLinkDescriptionBox16\"><\/span>Trinkwasser wurde nicht festgelegt; es gilt ein unverbindlicher Richtwert von 3 mg\/Liter, die geplante Novellierung der<span id=\"AutoLinkDescriptionBox35\"><\/span>Trinkwasserverordnung sieht einen Wert von 2 mg\/Liter vor.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><b>Blei im Trinkwasser<\/b><br \/>Durch den jahrzehntelangen Einsatz von Bleiverbindungen als Antiklopfmittel in Treibstoffen kam es durch die Verkehrsemissionen v.a. bei Kindern zu einer hohen Grundbelastung mit <span id=\"AutoLinkDescriptionBox40\"><\/span>Blei. Eine weitere Erh\u00f6hung der Bleibelastung durch bleihaltiges Trinkwasser stellt eine zus\u00e4tzliche Gef\u00e4hrdung der <span id=\"AutoLinkDescriptionBox8\"><\/span>Gesundheit vor allem von Kindern dar. <\/p>\n<p><span id=\"AutoLinkDescriptionBox17\"><\/span>Trinkwasser enth\u00e4lt im Durchschnitt wenig B.. B.-Wasserleitungen (<span id=\"AutoLinkDescriptionBox28\"><\/span>Bleirohre)k\u00f6nnen zusammen mit weichem Wasser zu hohen B.-Konzentrationen f\u00fchren. Bei hartem<span id=\"AutoLinkDescriptionBox21\"><\/span>Wasser kann sich eine Schicht aus basischem B.-Karbonat bilden, die B.-Abl\u00f6sungen ins <span id=\"AutoLinkDescriptionBox18\"><\/span>Trinkwasser behindert. Bleileitungen finden sich v.a. im Altbaubestand, der vor 1950 errichtet wurde. Im Stagnationswasser (l\u00e4ngere Zeit in den Leitungen stehendes <span id=\"AutoLinkDescriptionBox22\"><\/span>Wasser) aus diesen Bleileitungen kann in der Regel eine \u00dcberschreitung des Grenzwertes von 40 \u00b5g Blei\/Liter Trinkwasser nachgewiesen werden.<\/p>\n<p>Die Neufassung der EU-Trinkwasser-Richtlinie, die auch in deutsches Recht, also in die <span id=\"AutoLinkDescriptionBox36\"><\/span>Trinkwasserverordnung umgesetzt werden muss, sieht eine Absenkung des Grenzwertes auf <span id=\"AutoLinkDescriptionBox19\"><\/span>Trinkwasser ab 1. Dezember 2003 auf 25 \u00b5g\/Liter und ab 1. Januar 2013 auf 10 \u00b5g\/Liter vor. Da der Austausch von Bleileitungen und Armaturen in gesamten EU weit \u00fcber 40 Milliarden DM kosten wird, wurde f\u00fcr die Einhaltung des neuen Blei-Grenzwertes eine \u00dcbergangszeit von 15 Jahren vorgesehen.<\/p>\n<p>Rohrleitungen aus <span id=\"AutoLinkDescriptionBox11\"><\/span>Asbest-<span id=\"AutoLinkDescriptionBox7\"><\/span>Zement sind in den Netzen der deutschen Trinkwasserversorgungsunternehmen in einer Gesamtl\u00e4nge von mehreren 10.000 Kilometern verbaut worden. Als problematisch anzusehen ist dieses, wenn in derartigen Asbestzementrohrleitungen (entgegen der Vorgaben derTrinkwasserverordnung) saures Wasser bzw. Wasser, dass nicht im pH-Gleichgewicht steht, transportiert wird. Dann besteht die Gefahr, dass sich Asbestfasern in gro\u00dfer Zahl aus dem Rohrleitungsmaterial herausgel\u00f6st werden.<\/p>\n<p>Umfassende Untersuchungen zu gesundheitlichen Sch\u00e4den durch die Aufnahme von Asbestfasern aus dem Trinkwasser liegen bislang nicht vor. Es besteht allerdings der Verdacht, dass die Asbestfasern die Darmwand durchdringen k\u00f6nnen. Wenn Kleidungsst\u00fccke und Bettw\u00e4sche usw. mit <span id=\"AutoLinkDescriptionBox23\"><\/span>Wasser gewaschen wird, das Asbestfasern enth\u00e4lt, k\u00f6nnen die W\u00e4schest\u00fccke Fasern aufnehmen und w\u00e4hrend der Trocknung an die Umgebungsluft abgeben, die dann eingeatmet werden k\u00f6nnen. Ob dies angesichts der Grundbelastung mit Asbestfasern in der Atemluft eine relevante <span id=\"AutoLinkDescriptionBox50\"><\/span>Kontamination darstellt, ist wissenschaftlich noch nicht abschlie\u00dfend bewertet.<\/p>\n<p>Einige Wasserversorgungsunternehmen lassen ihre Asbestzementrohrleitungen mit lebensmittelrechtlich zugelassenen Epoxidharzen auskleiden, da der Austausch der aller Asbestleitungen aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden nicht realisierbar erscheint.<\/p><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><b>Nitrat im Trinkwasser<\/b><br \/>Im Zusammenhang mit der Nitratbelastung des Trinkwassers wird immer wieder die Gefahr der \"Baby-Blausucht\" (in der medizinischen Fachsprache als Meth\u00e4moglobin\u00e4mie bezeichnet) beschworen. Allerdings liegt aus den letzten 50 Jahren kein klinisch beschriebener Fall der \"Baby-Blausucht\" aus Deutschland vor, der auf nitratbelastetes Trinkwasser aus der \u00f6ffentlichen Trinkwasserversorgung zur\u00fcckgef\u00fchrt werden konnte. Der Grenzwert f\u00fcr Nitrat in der Trinkwasser-Verordnung wurde vor zehn Jahren von 90 mg\/l <span id=\"AutoLinkDescriptionBox2\"><\/span>Nitrat auf 50 mg\/l reduziert.<\/p>\n<p>Die \"Baby-Blausucht\" war vor allem ein Problem von Einzel- und Selbstwasserversorgungen, wo es durch \"hydraulische Kurzschl\u00fcsse\" zwischen der F\u00e4kaliengrube und dem Hausbrunnen zu Nitratbelastungen von mehreren 100 Milligramm <span id=\"AutoLinkDescriptionBox3\"><\/span>Nitrat gekommen war. Wenn dieses hoch nitratbelastete Wasser auf dem Herd warmgehalten wurde, ergab sich durch die Verdunstung eine zus\u00e4tzliche Aufkonzentration des Nitrats. S\u00e4uglingsbrei, der mit diesem <span id=\"AutoLinkDescriptionBox24\"><\/span>Wasser zubereitet wurde, konnte dann zu einer Nitritvergiftung des S\u00e4uglings f\u00fchren.<\/p>\n<p>Neben dem Grenzwert von 50 mg\/l gibt es in der EG-Trinkwasser-Richtlinie auch noch einen Richtwert von 25 mg\/l. Dieser Richtwert basiert auf der Gefahr der Nitrosaminbildung. Die <span id=\"AutoLinkDescriptionBox44\"><\/span>Nitrosamine mit ihrem kanzerogenen Potenzial entstehen via Nitrat aus <span id=\"AutoLinkDescriptionBox43\"><\/span>Nitrit und sekund\u00e4ren Aminen und haben sich im Tierversuch als stark krebserregend erwiesen.<br \/>Im Hinblick auf die Gefahr der \"Baby-Blausucht\" und der Nitrosaminbildung ist zu ber\u00fccksichtigen, dass viele Gem\u00fcse deutlich h\u00f6here Nitratkonzentrationen aufweisen als Trinkwasser. Im Winter findet man nicht selten Salate mit Nitratbelastungen von bis 2.000 mg\/kg.<\/p>\n<p><b>Pestizide im Trinkwasser<\/b><br \/>Auch im Hinblick auf die Diskussion um den Vorsorgegrenzwert f\u00fcr <span id=\"AutoLinkDescriptionBox46\"><\/span>Pestizide von 0,1 \u00b5g\/l ist zu beachten, dass die Pestizidaufnahme \u00fcber Lebensmittel viel h\u00f6her liegt.<\/p>\n<p>Beispiel: Die Schimmelpilzbek\u00e4mpfungsmittel <span id=\"AutoLinkDescriptionBox49\"><\/span>Biphenyl (E 230), <span id=\"AutoLinkDescriptionBox30\"><\/span>Orthophenylphenol(E 231) und <span id=\"AutoLinkDescriptionBox14\"><\/span>Thiabendazol (E 233) gelangen beim Genuss von S\u00fcdfr\u00fcchten (Zitronen, Orangen, Bananen) in Konzentrationen in den menschlichen K\u00f6rper, die ein Vielfaches \u00fcber den im Trinkwasser gelegentlich gemessenen Pestizidr\u00fcckst\u00e4nden liegen. Mit den genannten Fungiziden werden die Schalen von S\u00fcdfr\u00fcchten behandelt. Werden nach dem Sch\u00e4len dieser Fr\u00fcchte nicht die H\u00e4nde gewaschen, wird mit der kontaminierten Handfl\u00e4che ein Teil der<span id=\"AutoLinkDescriptionBox12\"><\/span>Konservierungsstoffe auf die verzehrte Frucht gebracht. Bei Bananen k\u00f6nnen so bis zu einem Viertel der aufgebrachten Fungizidmengen auf die gesch\u00e4lte Frucht gelangen.<br \/>Der Pestizidgrenzwert der EU-Trinkwasser-Richtlinie von 0,1 \u00b5g\/Liter ist als Vorsorgegrenzwert zu betrachten. Geringf\u00fcgige, punktuelle Grenzwert\u00fcberschreitungen k\u00f6nnen toleriert werden, sofern die Ausnahmegenehmigungen mit sinnvollen Sanierungsma\u00dfnahmen im Einzugsgebiet der betroffenen Trinkwasserbrunnen verbunden werden.<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>Schwer abbaubare synthetische Verbindungen im Trinkwasser<\/b><br \/>Durch die Abwasserreinigung werden leicht abbaubare <span id=\"AutoLinkDescriptionBox10\"><\/span>Schadstoffe mit gutem<span id=\"AutoLinkDescriptionBox31\"><\/span>Wirkungsgrad abgebaut - bezogen auf den \"Biochemischen Sauerstoffbedarf in f\u00fcnf Tagen\" (BSB<sub>5<\/sub>) werden in der Regel mehr als 95 Prozent der leicht abbaubaren Substanzen im kommunalen Abwasser abgebaut. Schwer abbaubare Substanzen (\"persistente\" oder \"refrakt\u00e4re\" Verbindungen synthetischer Herkunft) werden demgegen\u00fcber mit deutlich geringerem <span id=\"AutoLinkDescriptionBox32\"><\/span>Wirkungsgrad \"eliminiert\". Problematisch sind diese Stoffe, wenn sie aufgrund ihrer lipophilen (fett-liebend) Eigenschaften ein hohes Bioakkumulationspotenzial (<span id=\"AutoLinkDescriptionBox33\"><\/span>Anreicherung in Lebewesen und in der <span id=\"AutoLinkDescriptionBox4\"><\/span>Umwelt) aufweisen. Beispiel f\u00fcr diese Stoffe sind z.B. die Moschus-<span id=\"AutoLinkDescriptionBox41\"><\/span>Duftstoffe, die u.a. in Waschmitteln und Parf\u00fcms vorkommen k\u00f6nnen. In der Regel k\u00f6nnen diese apolaren Stoffe in der Trinkwasseraufbereitung allerdings gut an Aktivkohle adsorbiert werden. Besonders problematisch sind persistente Verbindungen dann, wenn sie aufgrund ihrer polaren Eigenschaften die Aufbereitungsstufen der Uferfiltratwerke zur Trinkwassergewinnung \"durchbrechen\", wie beispielsweise Sulfonverbindungen.<\/p>\n<p><b>Trinkwasserfilter gegen Schadstoffe?<\/b><br \/>Trinkwasser hat zu Unrecht ein schlechtes Image. Das grassierende Misstrauen gegen\u00fcber dem Trinkwasser ist weitgehend unberechtigt. Denn gesundheitliche Gefahren durch Lebensmittel drohen zuletzt vomTrinkwasser. Die Schadstoffaufnahme \u00fcber den Lebensmittel- und den Atemluftpfad liegt in der Regel um den Faktor 100 bis 1.000 h\u00f6her als \u00fcber das Trinkwasser.<\/p>\n<p>Trotzdem versuchen viele Verbraucher, ihr Trinkwasser mit Haushaltswasserfiltern aller Art zu verbessern oder komplett durch Mineral- und <span id=\"AutoLinkDescriptionBox38\"><\/span>Tafelwasser zu ersetzen. \"Trinkwassernachbehandlungsger\u00e4te\" k\u00f6nnen allerdings bei unsachgem\u00e4\u00dfem Gebrauch zu einer Verkeimung (Belastung mit <span id=\"AutoLinkDescriptionBox37\"><\/span>Mikroorganismen verursacht durch<span id=\"AutoLinkDescriptionBox20\"><\/span>Bakterien, <span id=\"AutoLinkDescriptionBox6\"><\/span>Pilze, Protozoen, Viren o.\u00e4.) des Trinkwassers f\u00fchren. Angesichts der in der Regel guten Trinkwasserqualit\u00e4t ist der Einsatz von Wasserfiltern \u00fcberfl\u00fcssig; es sei denn, man ist Teetrinker und w\u00fcnscht zur Entfaltung des vollen Aromas und Geschmacks weiches und weitgehend kalkfreies Wasser. Grunds\u00e4tzlich ist <span id=\"AutoLinkDescriptionBox42\"><\/span>Kalk nicht als Schadstoff zu betrachten, dies gilt auch f\u00fcr eine evtl. Braunf\u00e4rbung des Trinkwassers, die in der regel auf eine <span id=\"AutoLinkDescriptionBox34\"><\/span>Anreicherung mit Eisenoxiden zur\u00fcck zu f\u00fchren ist.<br \/>Bei einer \u00f6kologischen Betrachtung der Haushaltswasserfilter schl\u00e4gt der <span id=\"AutoLinkDescriptionBox1\"><\/span>Energie- und Ressourcenverbrauch bei Herstellung, Vertrieb, Gebrauch und <span id=\"AutoLinkDescriptionBox15\"><\/span>Entsorgungbesonders negativ zu Buche.<\/p>\n<p><b>Was ist eigentlich Tafelwasser?<\/b><br \/><span id=\"AutoLinkDescriptionBox39\"><\/span>Tafelwasser wird in der Werbung immer wieder als besonderes <span id=\"AutoLinkDescriptionBox25\"><\/span>Wasser gepriesen. Es ist jedoch nichts anderes als Leitungswasser, das mit Kohlens\u00e4ure versetzt und ziemlich teuer verkauft wird.<\/p>\n<p><b>Sind Sodager\u00e4te bzw. Sprudler f\u00fcr Leitungswasser sinnvoll?<\/b><br \/>Fast \u00fcberall hat das Trinkwasser eine gute Qualit\u00e4t und geh\u00f6rt zu den am besten \u00fcberwachten Lebensmitteln \u00fcberhaupt. Nur in einigen wenigen F\u00e4llen kann die Verwendung von <span id=\"AutoLinkDescriptionBox47\"><\/p>\n<p><\/span>Mineralwasser gegen\u00fcber Leitungswasser Vorteile bringen, n\u00e4mlich wenn<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>das Trinkwasser sehr nitratreich ist,<\/li>\n<li>wenn das Trinkwasser z.B. durch alte Hausinstallationen (<span id=\"AutoLinkDescriptionBox29\"><\/span>Bleirohre) belastet wird,<\/li>\n<li>wenn das <span id=\"AutoLinkDescriptionBox26\"><\/span>Wasser zur Zubereitung von S\u00e4uglingsnahrung verwendet wird (auf die Kennzeichnung f\u00fcr S\u00e4uglingsnahrung geeignet achten!)<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sodager\u00e4te und Sprudler weisen eine Reihe von Vorteilen auf:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Sie sparen sich das Schleppen von Flaschen und K\u00e4sten<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Sodager\u00e4te und Sprudler rechnen sich schnell und sparen Ihnen v.a. im hei\u00dfen Sommer so manchen Euro<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Sie tun etwas f\u00fcr die <span id=\"AutoLinkDescriptionBox5\"><\/span>Umwelt, da keine gef\u00fcllten und leere Mineralwasserflaschen mehr per <span id=\"AutoLinkDescriptionBox27\"><\/span>LKW \u00fcber die Autobahnen transportiert werden m\u00fcssen und sie unterst\u00fctzen die Nutzung des regionalen Produkts Trinkwasser<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Die Trinkwasser -<span id=\"AutoLinkDescriptionBox45\"><\/span>Grenzwerte sind in einigen Bereichen strenger als die von\u00a0Mineralwasser<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-2959-1\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-2959-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-2959-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div class=\"textwidget\"><p style=\"text-align: right;\"><em>Autor: KATALYSE Institut<\/em><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schadstoffe im TrinkwasserKupferBleiAsbestNitratPestizideSchwer abbaubare synthetische VerbindungenTrinkwasserfilter gegen Schadstoffe?Was ist eigentlich Tafelwasser?Sind Sodager\u00e4te bzw. 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