{"id":2927,"date":"2015-06-25T09:16:57","date_gmt":"2015-06-25T09:16:57","guid":{"rendered":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/?p=2927"},"modified":"2015-06-25T09:16:57","modified_gmt":"2015-06-25T09:16:57","slug":"stammzellen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/?p=2927","title":{"rendered":"Stammzellen"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-2927\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-2927-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-2927-0-0\"  class=\"panel-grid-cell panel-grid-cell-empty\" ><\/div><div id=\"pgc-2927-0-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-2927-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-2927-0-1-0\" ><div class=\"textwidget\"><p><b>S. sind Zellen, die sich selbst beliebig oft durch Zellteilung reproduzieren (\"unsterbliche Zelle\") und die sich zu spezialisierten Zellen entwickeln k\u00f6nnen. <\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">S. sind Vorl\u00e4ufer ausdifferenzierter und damit spezialisierter Zellen. Im Knochenmark befinden sich S. f\u00fcr die im Blut vorkommenden Zellen wie Lymphozyten, Granulozyten, Thrombozyten. <\/p>\n<p>S. weisen einen unterschiedlichen Grad der Differenzierung auf. Sie k\u00f6nnen \u00fcber die F\u00e4higkeit verf\u00fcgen, sich zu einem kompletten ganzen <span id=\"AutoLinkDescriptionBox1\"><\/span>Organismus zu entwickeln oder zu beliebigen Zelltypen oder nur zu bestimmten Zelltypen. Diese Stadien finden sich wieder in der embryonalen Entwicklung. <\/p>\n<p>Embryonale S. stammen aus den ersten Tagen nach der Befruchtung und verf\u00fcgen \u00fcber die Potenz, sich zum kompletten <span id=\"AutoLinkDescriptionBox2\"><\/span>Organismus zu entwickeln. In der weiteren Entwicklung verf\u00fcgen sie \u00fcber die F\u00e4higkeit sich zu spezifischen Geweben oder Funktionen zu entwickeln, wie zum Beispiel zu Organen wie Leber, Niere oder Gehirn. <\/p>\n<p>S. sehr niedrigen Reifegrades befinden sich, wenn auch in sehr geringer Zahl, ebenfalls in Geweben des erwachsenen Menschen wie Leber, Niere, Gehirn oder auch im Nabelschnurblut des Neugeborenen. Sie k\u00f6nnten m\u00f6glicherweise als Alternative zu embryonalen S. dienen. Inwieweit dies tats\u00e4chlich zutrifft, ist gegenw\u00e4rtig Gegenstand der Forschung.<\/p>\n<p>Die Erwartungen der Medizin an die S. sind gro\u00df. Sie k\u00f6nnten abgestorbene Zellen ersetzen, wie zum Beispiel Herzmuskelzellen nach einem Herzinfarkt oder neuronale Zellenim Gehirn bei der Parkinsonschen Krankheit oder nach Verletzungen des R\u00fcckenmarks. Ausgereifte Zellen sind dazu ungeeignet, da sie sich, anders als S., nicht (mehr) in das Gewebe eines Organs einf\u00fcgen und die notwendigen Funktionen \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Elementar f\u00fcr die Umsetzung in die klinische Praxis ist, dass die S. m\u00f6glichst unbegrenzt auf einer bestimmten Differenzierungsstufe vermehrt werden k\u00f6nnen und ihre Differenzierung zu bestimmten Zelltypen nach Bedarf pr\u00e4zise gesteuert werden kann. \u00c4hnlich wie beim therapeutischen <span id=\"AutoLinkDescriptionBox3\"><\/span>Klonen sind die Fragen zum kontrollierten Wachstum, einer m\u00f6glichen Tumorbildung offen. Hier besteht ein weitreichender Forschungsbedarf.<\/p>\n<p>In den USA ist es der privaten Forschung erlaubt, menschliche S. zu verwenden. Auch eine staatliche Forschungsf\u00f6rderung scheint sich bald anzubahnen. In Gro\u00dfbritannien soll die Erlaubnis zur Forschung an menschlichen S. f\u00fcr medizinische Zwecke erfolgen. Man kann daher schon bald damit rechnen, dass Forschungen an menschlichen S. nicht mehr aufzuhalten sind und dass andere Staaten nachziehen werden. <\/p>\n<p>Erfolge dieser Forschung sollen beispielsweise bei der Parkinsonschen Krankheit nachweisbar sein. Patienten soll schon Linderung durch implatierte embryonale Zellen verschafft worden sein. Auf welchen Effekten diese Erfolge beruhen, ist ebenso wie m\u00f6gliche Nebenwirkungen unbekannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quelle: <a title=\"\" href=\"http:\/\/www.bundesregierung.de\/\">www.bundesregierung.de<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-2927-1\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-2927-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-2927-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div class=\"textwidget\"><p style=\"text-align: right;\"><em>Autor: KATALYSE Institut<\/em><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>S. sind Zellen, die sich selbst beliebig oft durch Zellteilung reproduzieren (&#8222;unsterbliche Zelle&#8220;) und die sich zu spezialisierten Zellen entwickeln k\u00f6nnen. 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