{"id":2757,"date":"2015-06-23T10:15:53","date_gmt":"2015-06-23T10:15:53","guid":{"rendered":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/?p=2757"},"modified":"2015-06-23T10:15:53","modified_gmt":"2015-06-23T10:15:53","slug":"pseudo-krupp","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/?p=2757","title":{"rendered":"Pseudo-Krupp"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-2757\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-2757-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-2757-0-0\"  class=\"panel-grid-cell panel-grid-cell-empty\" ><\/div><div id=\"pgc-2757-0-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-2757-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-2757-0-1-0\" ><div class=\"textwidget\"><p><span style=\"color: #333333;\"><b>P. ist eine Erkrankung des Kehlkopfes und der Luftr\u00f6hre, bei der durch eine virale Infektion, meist <span id=\"AutoLinkDescriptionBox10\"><\/span><a style=\"color: #333333;\" href=\"http:\/\/www.umweltlexikon-aktuell.de\/RUBgesundheitarbeitsplatz\/influenza.php\">Influenza<\/a> - oder Parainfluenza -, aber auch durch Masernviren die Schleimh\u00e4ute der Luftwege stark anschwellen. <\/b><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die pl\u00f6tzlich auftretenden Symptome sind bellender, krampfartiger Husten, meist in den Abendstunden, ziehendes Ger\u00e4usch beim Einatmen, Erstickungsangst und zunehmende Panik beim Kind. P.-Anf\u00e4lle h\u00e4ufen sich im Herbst und im Winter mit einem Gipfel im Oktober und November. Es sind Kinder zwischen 6 Monaten und 5-6 Jahren betroffen, Jungen etwas h\u00e4ufiger als M\u00e4dchen. Kinder mit Veranlagungen zu Allergien und \u00dcberempfindlichkeitsreaktionen scheinen besonders gef\u00e4hrdet zu sein. P. darf nicht mit der weitaus gef\u00e4hrlicheren Epiglottitis (Kehlkopfentz\u00fcndung) verwechselt werden, die auch Erwachsene bef\u00e4llt und durch das rasante Zuschwellen des Kehlkopfbereichs oft t\u00f6dlich verl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Therapie: Das Kind soll feucht-k\u00fchle (Nacht-)<span id=\"AutoLinkDescriptionBox4\"><\/span>Luft oder die herausstr\u00f6mende Kaltluft vor dem ge\u00f6ffneten K\u00fchlschrank einatmen; oder man l\u00e4\u00dft mit der Handbrause zun\u00e4chst hei\u00dfes, dann kaltes <span id=\"AutoLinkDescriptionBox3\"><\/span>Wasser in die Badewanne laufen und geht mit dem Kind in die feuchte Badezimmeratmosph\u00e4re. Der Arzt verordnet h\u00e4ufig Cortison-Z\u00e4pfchen (Rectodelt-Z\u00e4pfchen).<\/p>\n<p>Vorbeugung: Keine trockene Heizungsluft, nicht rauchen. <span id=\"AutoLinkDescriptionBox7\"><\/span>Formaldehyd und andere Innenraumluftbelastungen sind aus Kinderzimmern fernzuhalten.<br \/>Zahlreiche Studien versuchen herauszufinden, ob zus\u00e4tzliche Faktoren, wie z.B. Allergien, erbliche Faktoren, Klimawerte, insb. aber Luftverschmutzungen, als Ausl\u00f6ser der Krankheit eine Rolle spielen. In letzter Zeit wird vermehrt die <span id=\"AutoLinkDescriptionBox1\"><\/span>Innenraumluftbelastung als Ausl\u00f6ser diskutiert.<\/p>\n<p>Hier sind Ausgasungen aus Teppichb\u00f6den, M\u00f6beln, <span id=\"AutoLinkDescriptionBox9\"><\/span>Farben, das Rauchen (Tabakrauch), Haustiere und erh\u00f6hte Stickoxid- bzw. <span id=\"AutoLinkDescriptionBox8\"><\/span>Formaldehyd-Abgaben durch Gasfeuerung zu nennen.<br \/>Was die Au\u00dfenluftverschmutzung angeht, so gibt es sowohl Untersuchungen, die einen eindeutigen Zusammenhang zwischen <span id=\"AutoLinkDescriptionBox2\"><\/span>Luftverschmutzung durch insb. <span id=\"AutoLinkDescriptionBox5\"><\/span>Schwefeldioxid, <span id=\"AutoLinkDescriptionBox6\"><\/span>Stickoxide und Schwebst\u00e4ube und P.-Anf\u00e4llen zeigen, als auch Untersuchungen, die Luftschadstoffe lediglich als kleinen zus\u00e4tzlichen Faktor ausweisen, der das Krankheitsgeschehen verst\u00e4rkt. <\/p>\n<p>Die unterschiedlichen Einsch\u00e4tzungen beruhen gr\u00f6\u00dftenteils auf methodischen M\u00e4ngeln der einzelnen Studien. So wurden i.d.R. nicht alle P.-ausl\u00f6senden Faktoren (wie z.B. Wetterbedingungen, geographische Lage, Jahreszeit, Wohnsituation, Tabakrauch der Eltern usw.)vollkommen erfa\u00dft. <\/p>\n<p>Dazu kommt, da\u00df die in Kinderkliniken und bei Kinder\u00e4rzten registrierten Anf\u00e4lle nicht die tats\u00e4chliche H\u00e4ufigkeit widerspiegeln, da ein Gro\u00dfteil der P.-F\u00e4lle zu Hause von den Eltern behandelt wird und somit gar nicht registriert werden. Im Hinblick auf eine Vielzahl von Umweltkrankheiten und insb. auch im Zusammenhang mit der st\u00e4ndig steigenden Zahl der allergieerkrankten Kinder sollten weitere, statistisch gesicherte und methodisch ausgereifte Untersuchungen erfolgen.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-2757-1\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-2757-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-2757-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div class=\"textwidget\"><p style=\"text-align: right;\"><em>Autor: KATALYSE Institut<\/em><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>P. ist eine Erkrankung des Kehlkopfes und der Luftr\u00f6hre, bei der durch eine virale Infektion, meist Influenza &#8211; oder Parainfluenza -, aber auch durch Masernviren die Schleimh\u00e4ute der Luftwege stark anschwellen. 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