{"id":2509,"date":"2015-05-26T09:20:51","date_gmt":"2015-05-26T09:20:51","guid":{"rendered":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/?p=2509"},"modified":"2015-05-26T12:40:23","modified_gmt":"2015-05-26T12:40:23","slug":"hormone","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/?p=2509","title":{"rendered":"Hormone"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-2509\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-2509-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-2509-0-0\"  class=\"panel-grid-cell panel-grid-cell-empty\" ><\/div><div id=\"pgc-2509-0-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-2509-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-2509-0-1-0\" ><div class=\"textwidget\"><p><b>K\u00f6rpereigene Regulationsstoffe, Informations\u00fcbertr\u00e4ger zwischen den verschiedenen Zellarten des Organismus.<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">H. unterliegt gemeinsam mit nervalen Regelmechanismen die Steuerung von Stoffwechselprozessen, Wachstum und Fortpflanzung. Der Begriff kommt aus dem Griechischen und hei\u00dft \"antreiben\", \"in Gang setzen\". Nach der alten, lange g\u00fcltige Definition waren Hormone Signal- oder Botenstoffe im K\u00f6rper, die in einer Dr\u00fcse gebildet werden, von dort ausgeschieden und \u00fcber das Blut zu ihrem Zielorgan transportiert werden. Heute werden Hormone in verschiedene Gruppen eingeteilt, nach ihrem Herkunftsort (Hypophyse, Nebenniere, Schilddr\u00fcse usw.), nach ihrer Funktion (z. B. Wachstum, Verdauung, Fortpflanzung) und ihrer chemischen Struktur (Proteo-, Aminos\u00e4re- und Steroidhormone), und auch Neurotransmitter oder Mediatoren werden dazugerechnet. <br \/>Hormone sind in \u00e4u\u00dferst geringen Konzentrationen wirksam, das bewegt sich im Mikro-, Nano- und sogar Picogramm-Bereich. Die Produktion von Hormonen ist sehr genau auf den Bedarf abgestimmt. Ihre Wirkung ist die Stimulierung oder Hemmung einer Reaktion im Stoffwechsel. Die Regulation erfolgt durch R\u00fcckkopplung (feed back), d. h. sie werden zu jedem Zeitpunkt in der jeweils ben\u00f6tigten Menge hergestellt. Ist die \"richtige\" Konzentration erreicht, wird die Produktion zur\u00fcckgefahren oder eingestellt. Daher reagiert der K\u00f6rper empfindlich auf kleinste Ver\u00e4nderungen. Sind die Botenstoffe an ihrem Zielorgan angekommen, lagern sie sich an einen spezifischen Rezeptor an und bewirken dadurch eine Ver\u00e4nderung oder Umsetzung einer Stoffwechselreaktion. Hormone haben eine geringe Lebensdauer, sie sind nur Minuten bis Stunden aktiv, dann werden sie wieder abgebaut und dem Bedarf entsprechend neu synthetisiert.<br \/>Das Hormon <span id=\"AutoLinkDescriptionBox2\"><\/span>Melatonin beispielsweise wird tags\u00fcber nur in geringer Menge, nachts in hoher Konzentration in der Zirbeldr\u00fcse (Epiphyse) gebildet. Die Steuerung erfolgt \u00fcber die Lichtst\u00e4rke (Hell-Dunkel- oder zirkadianer Rhythmus). Dar\u00fcber hinaus ist <span id=\"AutoLinkDescriptionBox3\"><\/span>Melatonin bei anderen Reaktionen beteiligt, z. B. beim <span id=\"AutoLinkDescriptionBox5\"><\/span>Immunsystem. Beim Menschen produzieren au\u00dfer den Geschlechtsorganen (\u00d6strogene, Gestagene und Androgene) und z. B. Schilddr\u00fcsen, Nebennieren, Bauchspeicheldr\u00fcse und bestimmte Dr\u00fcsen im Gehirn (Hypophyse, Hypothalamus) die verschiedensten Hormone, von denen sich einige gegenseitig beeinflussen und die z. T. an verschiedenen Stellen im K\u00f6rper wirken.<br \/>H. werden als Doping-Mittel verwendet mit z. T. erheblichen gesundheitlichen Folgen. Auch als Masthilfsmittel in der <span id=\"AutoLinkDescriptionBox4\"><\/span>Tierhaltung werden sie eingesetzt, da dadurch ein schnellerer und gr\u00f6\u00dferer Masterfolg erzielt werden kann. Substanzen mit H.-Wirkung sind jedoch in Deutschland zur Anwendung in der Tierern\u00e4hrung wegen R\u00fcckstandsgefahr in Lebensmitteln und m\u00f6glicher sch\u00e4dlicher Nebenwirkungen am Tier nicht zugelassen.<br \/>Futtermittelzus\u00e4tze und <span id=\"AutoLinkDescriptionBox1\"><\/span>Tierarzneimittel, <span id=\"AutoLinkDescriptionBox6\"><\/span>DFD-Fleisch, <span id=\"AutoLinkDescriptionBox7\"><\/span>PSE-Fleisch<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-2509-1\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-2509-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-2509-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div class=\"textwidget\"><p style=\"text-align: right;\"><em>Autor: KATALYSE Institut<\/em><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6rpereigene Regulationsstoffe, Informations\u00fcbertr\u00e4ger zwischen den verschiedenen Zellarten des Organismus.H. unterliegt gemeinsam mit nervalen Regelmechanismen die Steuerung von Stoffwechselprozessen, Wachstum und Fortpflanzung. 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