{"id":2000,"date":"2015-05-05T08:36:10","date_gmt":"2015-05-05T08:36:10","guid":{"rendered":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/?p=2000"},"modified":"2015-05-05T08:36:10","modified_gmt":"2015-05-05T08:36:10","slug":"milch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/?p=2000","title":{"rendered":"Milch"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-2000\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-2000-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-2000-0-0\"  class=\"panel-grid-cell panel-grid-cell-empty\" ><\/div><div id=\"pgc-2000-0-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-2000-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-2000-0-1-0\" ><div class=\"textwidget\"><p><b>Ern\u00e4hrungsphysiologisch ist Milch wegen ihres wertvollen Eiwei\u00df, ihres hohen Calciumgehaltes und ihres leicht verdaulichen Fettes von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr die menschliche Ern\u00e4hrung.<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Milch unterscheidet man verschiedene Handelsformen:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>pasteurisierte Milch oder Frischmilch,<\/li>\n<li>\"L\u00e4nger-frisch-Milch\" oder \"ESL-Milch\" (Extended Shelf Life- Milch),<\/li>\n<li>ultrahocherhitzte Milch oder <span id=\"AutoLinkDescriptionBox2\"><br \/> <\/span>H-Milch (H = haltbar),<\/li>\n<li>Sterilmilch.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiterhin unterscheidet man nach dem Fettgehalt:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Vollmilch mit nat\u00fcrlichem Fettgehalt, in der Regel mindestens 3,8 bis 4,3 Prozent,<\/li>\n<li>Vollmilch mit eingestelltem Fettgehalt auf mindestens 3,5 Prozent,<\/li>\n<li>fettarme oder teilentrahmte Milch mit einem Fettgehalt von mindestens 1,5 Prozent und h\u00f6chstens 1,8 Prozent,<\/li>\n<li>Magermilch oder entrahmte Milch, maximal 0,5 Prozent Fett.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Rohmilch bezeichnet man nicht erw\u00e4rmte Milch, verkauft vom Milcherzeugerbetrieb direkt an die Verbraucher (Ab-Hof-Verkauf). Es muss beim Kauf ein Hinweis erfolgen, dass die Milch vor dem Verzehr abzukochen ist. Au\u00dferdem m\u00fcssen Erzeugerbetriebe die Milch innerhalb eines Tages nach der Gewinnung verkaufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Vorzugsmilch bezeichnet man Rohmilch, deren Gewinnung und Vermarktung besonderen hygienischen Auflagen unterliegt. Der Lebensmittelhandel vertreibt Vorzugsmilch in verpackter Form. Man muss sie vor dem Verzehr abkochen.<\/p>\n<p>Als Biomilch bezeichnet man nur Lebensmittel, die nach den Anforderungen der EG-\u00d6KO-<span id=\"AutoLinkDescriptionBox4\"><\/span>Verordnung erzeugt werden, darf man in Deutschland mit der Bezeichnung \"Bio\" oder \"\u00d6ko\" verkaufen. In der Verordnung ist zum Beispiel die F\u00fctterung der K\u00fche geregelt. Die Milch von Bio-Betrieben wird separat gesammelt und in Molkereien getrennt weiterverarbeitet. Bio-Milchprodukte enthalten die gleichen Inhaltsstoffe wie herk\u00f6mmliche Milch.<\/p>\n<p>Die Dauer und Temperaturen bei erhitzten Milchsorten ist in der Milchverordnung vorgeschrieben; hierbei ist die Pasteurisierung gegen\u00fcber die der <span id=\"AutoLinkDescriptionBox6\"><\/span>Sterilisation des \u201esanftere\u201c Methode. Zus\u00e4tzlich wird Milch fast immer homogenisiert, d.h. das Milchfett wird gleichm\u00e4\u00dfig in der Milch verteilt, so dass sich kein Rahm mehr absetzt.<\/p>\n<p>In 2004 wurden rund 5,8 Mio. Tonnen Konsummilch in Deutschland hergestellt. Durch Zusatz von Bakterien und Schimmelpilzkulturen erh\u00e4lt man eine gro\u00dfe Palette von Milch- und Milch-Mischerzeugnissen wie Joghurt, Quark, K\u00e4se usw.<\/p>\n<p>Die R\u00fcckstandssituation von Milch liegt meist unter den vorgeschriebenen Grenzwerten. Dennoch k\u00f6nnen \u00fcber das Kraftfutter der K\u00fche Pestizidr\u00fcckst\u00e4nde oder Schimmelpilzgifte (Aflatoxine) in die M. gelangen. In der Milch sind die <span id=\"AutoLinkDescriptionBox5\"><\/span>Aflatoxine M1 und M2 durchschnittlich in Konzentrationen von 3 bis 8 ng\/Liter nachzuweisen. Von den ubiquit\u00e4r vorhandenen Umweltbelastungen k\u00f6nnen v.a. gut fettl\u00f6sliche Substanzen wie etwa <span id=\"AutoLinkDescriptionBox3\"><\/span>Kohlenwasserstoffe enthalten sein. Auch R\u00fcckst\u00e4nde von Futtermittelzus\u00e4tzen und Tierarzneimitteln k\u00f6nnen in die Milch gelangen, wenn die Wartezeiten nach der Medikamentengabe an die K\u00fche nicht eingehalten wird. <span id=\"AutoLinkDescriptionBox1\"><\/span>Schwermetalle werden hingegen in der Milch kaum noch nachgewiesen.<\/p>\n<p>Milch ist ein sehr empfindliches Lebensmittel und muss daher immer (mit Ausnahme der sterilisierten Milch) gut gek\u00fchlt und vor Lichteinwirkung gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<p><b>Quellen:<\/b> Brosch\u00fcre \"Stichwort Milch\" der Deutschen Milchindustrie und Homepage: www.milch-markt.de<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-2000-1\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-2000-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-2000-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div class=\"textwidget\"><p style=\"text-align: right;\"><em>Autor: KATALYSE Institut<\/em><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ern\u00e4hrungsphysiologisch ist Milch wegen ihres wertvollen Eiwei\u00df, ihres hohen Calciumgehaltes und ihres leicht verdaulichen Fettes von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr die menschliche Ern\u00e4hrung.Bei Milch unterscheidet man verschiedene Handelsformen:pasteurisierte Milch oder Frischmilch,&#8220;L\u00e4nger-frisch-Milch&#8220; oder &#8222;ESL-Milch&#8220; (Extended Shelf Life- Milch),ultrahocherhitzte Milch oder H-Milch (H = haltbar),Sterilmilch.Weiterhin unterscheidet man nach dem Fettgehalt:Vollmilch mit nat\u00fcrlichem Fettgehalt, in der Regel mindestens 3,8 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22,13,51],"tags":[],"class_list":["post-2000","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ernaehrung","category-g-m","category-m"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2000","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2000"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2000\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2001,"href":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2000\/revisions\/2001"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2000"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2000"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2000"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}