{"id":1307,"date":"2015-04-02T13:01:27","date_gmt":"2015-04-02T13:01:27","guid":{"rendered":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/?p=1307"},"modified":"2015-08-14T13:26:43","modified_gmt":"2015-08-14T13:26:43","slug":"elektrosmog","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/umweltlexikon.katalyse.de\/?p=1307","title":{"rendered":"Elektrosmog"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-1307\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-1307-0\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-1307-0-0\"  class=\"panel-grid-cell panel-grid-cell-empty\" ><\/div><div id=\"pgc-1307-0-1\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-1307-0-1-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"0\" ><div class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-1307-0-1-0\" ><div class=\"textwidget\"><p><b>Der Begriff E. beschreibt das Ph\u00e4nomen, da\u00df wir infolge fortschreitender Elektrifizierung in immer gr\u00f6\u00dferem Umfang niederenergetischer elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt sind, die wir mit unseren Sinnesorganen nicht wahrnehmen k\u00f6nnen.<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quellen von E. sind v.a. das 230-V-Stromnetz (<span id=\"AutoLinkDescriptionBox8\"><\/span>Netzfreischalter) und elektrische Ger\u00e4te (s.u.).<br \/>Welche Folgen E. auf die <span id=\"AutoLinkDescriptionBox3\"><\/span>Gesundheit des Menschen hat, ist noch ungen\u00fcgend erforscht. Einige Wirkmechanismen sind bekannt, so f\u00fchrt elektromagnetische Strahlung im Radio- und Mikrowellenbereich zur Erw\u00e4rmung des Gewebes (<span id=\"AutoLinkDescriptionBox10\"><\/span>Mobiltelefon, <span id=\"AutoLinkDescriptionBox1\"><\/span>Mikrowellen). Im niederfrequenten Bereich erzeugen elektrische und magnetische Felder Str\u00f6me im K\u00f6rper, deren Auswirkungen nur ungen\u00fcgend gekl\u00e4rt sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit etwa 15 Jahren werden vermehrt subtile biologische Effekte, wie z.B. Einfl\u00fcsse auf die Proteinsynthese, stre\u00df\u00e4hnliche Wirkungen auf Hormonsystem und auf Zellmembran diskutiert.<br \/>Wie sich E. aber konkret auf die <span id=\"AutoLinkDescriptionBox4\"><\/span>Gesundheit auswirkt, kann mit heutigem Wissensstand nicht klar beantwortet werden. Erste Anhaltspunkte bieten die sog. elektrosensiblen Menschen. Untersuchungen nach reagieren etwa 4% der Bev\u00f6lkerung besonders empfindlich auf E.. <\/p>\n<p>Bei solchen Menschen gen\u00fcgt oftmals eine Stromleitung oder ein Radiowecker im Schlafbereich, um St\u00f6rungen wie Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit oder chronische Erkrankungen, f\u00fcr die \u00c4rzte keine Erkl\u00e4rung finden, auszul\u00f6sen.<\/p>\n<p>Epidemiologische Studien weisen u.a. auf ein erh\u00f6htes Leuk\u00e4mierisiko f\u00fcr nahe bei Hochspannungsleitungen lebende Kinder, ein erh\u00f6htes <span id=\"AutoLinkDescriptionBox7\"><\/span>Krebsrisiko (Leuk\u00e4mie, Hirntumore, Lymphome) f\u00fcr Arbeiter aus Elektroberufen und erh\u00f6hte Fehlgeburtenrate bei Bildschirm-Arbeiterinnen hin.<\/p>\n<p>Die meisten Studien zeigen zwar erh\u00f6hte Gesundheitsrisiken durch E., doch sind die gefundenen Effekte in der Regel klein und die Studien methodisch nicht immer unumstritten. Problematisch sind auch die fehlenden Langzeituntersuchungen. Schlie\u00dflich wurden die Folgen von E. auch im Tierversuch untersucht. Bei H\u00fchnereiern, die niederfrequenten Magnetfeldern ausgesetzt wurden, zeigte sich eine signifikante Erh\u00f6hung von Todesraten und Mi\u00dfbildungen.<\/p>\n<p>Auch bevor die vielschichtigen Wirkmechanismen des E. vollst\u00e4ndig verstanden sind, sollte aus Vorsorgegesichtspunkten die Belastung durch E. Ernst genommen und, wo m\u00f6glich, reduziert werden. Besonders wichtig ist dabei der Schlafbereich, der z.B. durch netzgetriebene Radiowecker, Stromleitungen (<span id=\"AutoLinkDescriptionBox9\"><\/span>Netzfreischalter, abgeschirmte Kabel), elektrische Heizdecken oder magnetisierte Federkernmatratzen belastet sein kann. Klarheit schafft im Zweifelsfall nur eine Messung durch Fachleute.<\/p>\n<p>Die 1991 und 1992 neu aufgelegten deutschen VDE-<span id=\"AutoLinkDescriptionBox11\"><\/span>Grenzwerte f\u00fcr E.-Belastungen liegen im internationalen Vergleich hoch und nehmen das E.-Problem im privaten Sektor in keiner Weise ernst. Basis scheint eher der rechtlich problemlose Betrieb von z.B. Hochspannungsleitungen in Wohnbereichen zu sein.<\/p>\n<p>Weitere potentielle Belastungen sind <span id=\"AutoLinkDescriptionBox12\"><\/span>Fernseher, <span id=\"AutoLinkDescriptionBox2\"><\/span>Computer-<span id=\"AutoLinkDescriptionBox6\"><\/span>Bildschirme, Mobiltelefone, <span id=\"AutoLinkDescriptionBox5\"><\/span>Halogenlampen, Sendeeinrichtungen und Funknetzwerke (W-LAN, Bluetooth etc.).<\/p>\n<p><b>Siehe auch:<\/b><br \/><i><\/i><\/p>\n<ul>\n<li><i>Lit.: KATALYSE: Elektrosmog - Sch\u00e4digt uns Elektrizit\u00e4t?, K\u00f6ln 1992<\/i><\/li>\n<li>\n<p>Elektromagnetische Strahlung<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div id=\"pg-1307-1\"  class=\"panel-grid panel-no-style\" ><div id=\"pgc-1307-1-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-1307-1-0-0\" class=\"so-panel widget widget_black-studio-tinymce widget_black_studio_tinymce panel-first-child panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div class=\"textwidget\"><p style=\"text-align: right;\"><em>Autor: KATALYSE Institut<\/em><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Begriff E. beschreibt das Ph\u00e4nomen, da\u00df wir infolge fortschreitender Elektrifizierung in immer gr\u00f6\u00dferem Umfang niederenergetischer elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt sind, die wir mit unseren Sinnesorganen nicht wahrnehmen k\u00f6nnen.Quellen von E. sind v.a. das 230-V-Stromnetz (Netzfreischalter) und elektrische Ger\u00e4te (s.u.).Welche Folgen E. auf die Gesundheit des Menschen hat, ist noch ungen\u00fcgend erforscht. 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